                                         ARTILLERIEUNTERSTTZUNG

Aus smtlichen Positionen des Komamndanten lt sich ber die Menleiste Artillerieuntersttzung anfordern; bevorzugt sollte das mit Blick auf das Ziel geschehen, das beschossen werden soll.

Steel Beasts untersttzt vier Munitionssorten.
HE 
(High Explosive) steht fr konventionelle Sprenggranaten, die durch Spreng- und Splitterwirkung besonders gegen Infanterie und andere "weiche" Ziele geeignet ist. HE-Auftrge werden stets mit der zweiten Munition ge- meinsam verschossen:

Nebel-Munition. 
Diese dient dazu, den Feind zu blenden (z.B. um selbst ein Gelnde zu berqueren, das wenig Schutz vor den Waffen des Feindes bietet.
Dann gibt es 

Bomblet-Munition; 
das sind kleine Minitursprengkrper, die ber dem Zielgebiet verstreut werden und dadurch, da sie auf der schwach gepanzerten Oberseite von Gefechts- fahrzeugen auftrifft, besonders zerstrerisch wirkt. Udem verfgen Bomblets ber eine Splitterwirkung. Es handelt sich um die strkste Waffe, die Ihnen in Steel Beasts zur Verfgung steht.

In seltenen Fllen werden Sie auerdem Zugriff auf Streuminen haben, die per Raketenartillerie "angeliefert" werden. Normalerweise drften diese "Instant- Minenfelder" in Szenarien vorgeplant sein, da die Verfgungsgewalt ber diese wertvolle Munition in der Regel dem Bataillonskommandeur vorbehalten bleibt.

Nicht in jedem Szenario werden Sie ber Artillerieuntersttzung verfgen. Aufschlu darber sollte in der Regel der Einsatzbefehl geben. In einem sol- chen Fall ist der entsprechende Menpunkt auch gesperrt.
Um nun eine Untersttzungsanforderung abzugeben, mssen Sie zunchst die Munitionssorte bestimmen. Dann werden Sie einen blinkenden roten Ziel- marker auf dem Bildschirm sehen, den Sie mit Maus bzw. Steuerknppel auf das Ziel steuern knnen. Bettigen Sie dann den Laser-Knopf (Steuerknp- pel Knopf 2 oder [Strg]).
Sie knnen eine Feueranforderung in diesem Moment abbrechen, indem Sie den Zielmarker in den Himmel steuern, und dort den Laser-Knopf bettigen.

Sobald Sie auf diese Weise den Ort ausgewhlt haben, werden Sie automa- tisch in die Kartenansicht befrdert. Hier knnen Sie noch die Ausdehnung und Zielachse verndern, indem Sie das gestrichelte rote Quadrat mit der he- runterzhlenden Zeitangabe mit der linkem Maustaste anklicken, und dann die schwarzen Manipulationspunkte ebenfalls mit der linken Maustaste ihren Wnschen nach anpassen.
Dafr haben Sie nicht ewig Zeit. Sobald der Countdown unter 1:50 liegt, ist Ihre Anforderung festgelegt, und kann nicht mehr widerrufen oder angepat werden. Das liegt daran, da die Artillerie-Untersttzungseinheiten einen ge- wissen zeitlichen Vorlauf bentigen, und auch die Granaten eine beachtliche Zeit (bis zu 40 Sekunden) durch die Luft fliegen, bevor Sie im Zielgebiet auftreffen.

Wenn Sie die Kartenansicht verlassen, knnen Sie nun den Countdown im Bildschirm erkennen, der den jeweils nchsten Feuerschlag anzeigt. So kn- nen Sie Ihr eigenes Vorgehen genauestens mit dem Beginn der Feuerunter- sttzung koordinieren.

Eine andere Mglichkeit, Feueruntersttzung anzufordern, ist es, in der Kar- tenansicht per Rechtsklick auf das Zielgebiet den Punkt "Neue Unterstt- zung..." im Kontextmen auszuwhlen.

Da es viel mehr Waffensysteme der Artillerie gibt, die zwar HE-Munition, aber keine Bomblets verschieen knnen, wird in aller Regel die Untersttzung durch HE-Munition hher ausfallen. Bedenken Sie, da ein Groteil der Aktivi- tten der eigenen Artillerie darin besteht, Feuerstellungen der gegnerischen Artillerie zu zerschlagen.

In dieser bungs wird eine Marschkolonne feindlicher Panzer aus Sdwesten an Ihrer Stellung vorbeiziehen. Die bermacht ist erdrckend; wenn Sie das Feuer mit Ihrem Panzer erffnen, werden Sie vermutlich keinen Erfolg haben. Bleiben Sie also mglichst im Verborgenen, und fordern Sie Feueruntersttzung an.
Da diese etwa zwei Minuten bentigt, bis sie im Zielgebiet aufschlgt, ms- sen Sie natrlich einen passenden Vorhalt einkalkulieren.
Sie haben reichlich Artillerieuntersttzung von allen Sorten zur Verfgung, sie brauchen also nicht zu sparen (das ist allerdings eine seltene Ausnahme...)