Beiträge von TiT1977

    Möglicherweise ist die Bemerkung im Handbuch mißverständlich übersetzt oder mittlerweise veraltet. Es könnte sein, daß sich die Passage im Original auf "smoke generators" und nicht aus "smoke dischargers" bezieht (also Diesel-Einspritzung in den Abgasstrom mit entsprechender Aerosol-Bildung, wie im alten M1 (vor Umstellung auf JP54) oder wie im T-72 etc.)
    Hierbei ist zu beachten, daß es eine generelle Option im Szenario-Editor gibt, ob computergesteuerte Einheiten überhaupt nebeln dürfen sollen oder nicht. Falls der Einsatz von Nebelmitteln den computergesteuerten EInheiten untersagt ist, würden sie auch dann nicht den Generator anwerfen, wenn sie einen haben. Das wäre also ggf. noch zu prüfen.


    SOllte das aber alles der Fall sein und trotzdem kein Nebel zu sehen sein, muß ich wohl das Handbuch korrigieren, oder eine Käferjagd auslösen. Bitte laßt es mich wissen.


    Wie erbeten mein Bericht. Mit einer Käferjagt und einer Korrektur der Dokumentation wirst du dich wohl nicht unbedingt befassen müssen . Vorab kann ich dir sagen, dass nunmehr das Setzen der Nebelwand funktioniert. Im Folgenden werde ich etwas detailierter berichten, damit der Umfang meines Porblems nochmals deutlich wird.


    Ich habe genährt von meiner Unerfahrenheit mit SB Pro PE zunächst die Bedienung des M1A1 HA bzw. die ihm gewidmeten Tutorials studiert. Hier war das Turorial #13 "Fahrschule C" Auslöser meines Problems. Da besagt die Einsatzbesprechung bezüglich der Taktik "Ausweichen" - und ich zitiere: "Die Bewegung wird stets beibehalten. Zu Beginn des Ausweichmanövers wird Nebel geworfen, um das Ausweichmanöver zu tarnen, wenn Feind gesichtet wurde."



    Ich erzeugte während der Planungsphase also zwei Pfade: Den ersten belegte ich mit der Taktik "Marsch", den Zweiten direkt anknüpfenden Pfad mit der Taktik "Ausweichen". Ich startete das Szenario in der Beobachterposition und der M1 setzte sich wie geplant in Bewegung. Der Richtschütze richtete nach kurzer Marschzeit die Hauptwaffe auf ein gesichtetes Ziel aus, womit die Bedingung der Feindsichtung nun erfüllt war. Damit diese bis zum neuen Pfad bzw. zum Taktikwechsel bestehen blieb, gab ich den Befehl "Feuervorbehalt [H]". Nach weiterer kurzer Marschzeit machte der M1 wie erwartet eine Kehrtwende und fuhr auf dem zweiten Pfad rückwärts weiter, doch ohne den Nebel zu werfen. Der M1A1 HA ist mit den entsprechenden Nebelwerfern ausgerüstet, die ich mittels [TAB] manuell auslöse.



    Das mir im *.pdf- Format vorliegende etwas ältere Handbuch spricht bezüglich der Bewegungsarten nun eine Einschränkung aus:


    "Die oben beschriebenen Bewegungsarten gelten nur, wenn diese Einheiten
    vom Computer kontrolliert werden. Sobald ein menschlicher Spieler eine Einheit führt,
    liegen alle Entscheidungen, ob gefahren oder gehalten wird etc. , bei ihm. Wenn der
    Spieler eine Einheit führt, bleibt diese auf einer Route, bis der Spieler einen anderen
    Befehl gibt.
    "


    Diese Beschreibung in Verbindung mit deiner gestrigen Ausführung bezüglich der vom Computer kontrollierten Einheiten und evtl. optionalen Einschränkungen veranlasste mich heute, eine Konfrontation zweier Panzerzüge mittels Szenarioeditor zu erstellen, deren Kontrolle ich per Rechtsklick auf die jeweiligen Züge -> Option -> Besitz durch -> Maschine zunächst gänzlich dem Computer überließ. Der Zug "Blau" sollte während seiner Fahrt unter Marschbedingung vom Zug "Rot" überrascht und aus der Distanz angegriffen bzw. beschossen werden, das Feuer jedoch nicht erwidern dürfen. Am Ende seines Marschweges sollte vom Zug "Blau" unter Nebel ein Rückzug eingeleitet werden, wenn er dem Direktbeschuss von Zug "Rot" ausgesetzt ist.
    Bevor ich das so geplante Szenario startete, stellte ich sicher, dass im Menü "Optionen" des Szenarioeditors der Eintrag "Computer feuert Nebel" angehakt ist. Dann führte ich das Szenario aus und beobachtete aus der ungebundenen Perspektive wie Zug "Blau" unter Nebel ein Rückzug antrat. TOP!


    Für einen zweiten Test übergab ich die Möglichkeit zur Kontrolle per Rechtsklick auf den Zug "Blau" -> Option -> Besitz durch -> Mensch an mich, führte das Szenario aus und beobachtete aus der ungebundenen Perspektive wie Zug "Blau" unter Nebel ein Rückzug antrat. TOP!


    Ich wollte bis hierhin mögliche Konseuenzen gemäß der im pdf- Handbuch genannten Kontrolle durch Mensch oder Maschine ergründen, konnte aber keine Unterschiede feststellen.


    Für einen letzten dritten Test stellte ich die Bedingungen des Tutorials #13 "Fahrschule C" zum M1A1 HA her, indem ich nun auch noch dem Zug "Rot" untersagte, den Feuerkampf überhaupt erst zu beginnen. Es sollte seine Sichtung allein Zug "Blau" zum Rückzug unter Nebel veranlassen. Somit sollte dann die Beschreibung der Taktik "Ausweichen" gemäß Handbuch zutreffend sein.
    Ich startete das Szenario und beobachtete auch hier aus der ungebundenen Perspektive einen den Rückzug unter Nebel einleitenden Zug "Blau" nachdem er Zug "Rot" sichtete. Top!


    Zusammenfassend kann ich sagen, dass der Verfasser des Tutorials #13 "Fahrschule C" zum M1A1 HA den Nebelwurf wie korrekt von dir, Ssnake, beschrieben im Szenarioeditor per Option untersagt haben muss und ich kann mir vorstellen, dass dieser Umstand, der zu meiner Verwirrung führte, wohl eher ungewollt war, da man schliesslich die diversen Taktiken in ihrer Wirkung ergründen können sollte.
    Es muss Sichtkontakt zum Feind vorliegen, da andernfalls der Zug einen mit "Ausweichen" deklarierten Pfad zwar immer (auch ohne Bedingung) befolgt, doch sich eingangs nicht einnebelt. Warum auch,wenn es keinen Feind gibt, der den Rückmarsch bzw das Ausweichmanöver verfolgen könnte!


    Ich hoffe, ich konnte nun mit meinem detaillierten Bericht verdeutlichen, warum ich hier für diese Verwirrung sorgen musste.


    Vielen Dank nochmals für die hilfreichen Anregungen und nochmals ein glückliches und erfolgreiches Jahr 2015 wünscht,


    TiTh1977


    Hallo, Eisenschwein!


    Vielen Dank für den informativen Link, den ich in Verbindung mit Ssnake's Beitrag als den Rat ansehen darf, den theoretischen Teil meiner Lernveranstaltungen nur noch auf das SB Pro PE eigene Wikiportal aufzubauen. :;-):


    Nochmals vielen Dank an dich und Ssnake für eure Hilfestellungen und ein glückliches wie auch erfolgreiches Jahr 2015 sei euch gewünscht von,


    TiT1977

    Hallo, Ssnake!
    Vielen Dank für die hilfreiche Antwort hier wie auch im Themenbereich "Bugs und Fehler der Version 3.023". Ich betrachte die oben genannten Anregungen als meine Hausaufgabe und werde sie mal untersuchen. Ein Bericht wird dann folgen.


    Nochmals vielen Dank und ein glückliches und erfolgreiches Jahr 2015 wünscht,


    TiT1977

    Hallo, Eisenschwein!


    Ich habe gerade erst gesehen, dass mein Fall hier thematisiert wird. Ich teilte Duke vor kurzem als Ergänzung zu meiner Anregung mit, dass ich mit dem Szenario Editor meine Theorie getestet habe und einen Zug per Pfad an einen Wegpunkt entsendete, von dem aus ein weiterer bedingter Pfad mit der Taktik "Ausweichen" quasi wieder in die entgegengesetzte Richtung führte. Sollte der Zug am Wegpunkt angekommen dem feindlichen Beschuss ausgesetzt sein, so ist der hinter einer Nebelwand verborgene bzw. verdeckte Rückmarsch/Rückzug anzutreten. Der Rückzug fand statt, doch ohne den Nebel. Der im Tutorial aufgeführten Erklärung zu dieser Taktik entnehme ich aber, dass hierbei eine Nebelwand gesetzt wird, da es dem Feind so erschwert werden soll, das Ausweichen nachzuvollziehen.
    Ich dachte ja auch schon, dass eine Einheit, die sich von Beginn an auf einen einzigen Pfad mit der "Ausweichen"-Taktik bewegt, wenig innovativ ist, da sie nur rückwärts fährt. Darum eben dieses Szenario. Dieses müsste ich dir erst noch einmal so programmieren, da ich es so nicht speicherte.


    Wie ich es auch mache, ist der Rückmatrsch zwar da, doch nicht unter Nebel. Warum?



    Vielen Dank und mit kameradschaftlichem Gruss,


    TiT1977

    Hallo Kameraden!
    Ich habe mich hier gerade frisch rekrutiert bin also noch relativ unerfahren was SB Pro PE angeht. Ich leide unter folgendem Problem:
    Die Tutorien zum Leopard 1 A5. Genauer betrifft es hier das Tutorium über die manuelle Entfernungseingabe. EMES ist ausgefallen, ich lege auf der Tafel des Ballistikcomputers (Tafel über dem Kopf des Richtschützen?) den Kipphebel im Feld "Entfernung" von "Auto" auf "Manuell" um, schaue durch das HZF, gebe über die Zifferntasten unterhalb der Funktionstasten (auf dem Keyboard meines Notebooks) die geschätzte Entfernung zum anvisierten Ziel ein und .... nichts passsiert. Weder kann ich eine Kampfvisierentfernung eingeben (nach vorausgegangenem TAB) noch eine Zielentfernung bzw. die Entfernungsanzeige verändert sich nicht. Das funktioniert probeweise auch bei den weiteren Leopard- Varianten und ihren jeweiligen Tutorien nicht.
    Zum Teil folgen meine praktischen Erfahrungen auch nicht den theoretischen Erklärungen bzw. Einsatzbeschreibungen. So kann ich beispielweise nicht wie beschrieben über den Joystickbutton 4 (den ich am MS Sidewinder Pro habe) im WBG des Leopard seine Bildvergrösserung verändern. Das geht nur über die Taste "N". Ich habe vorher die Turorien zum M1A1 studiert, was ohne Komplikationen vonstatten ging.


    Ich weiss nun nicht, ob der Fehler in einer unsachgemäßen Bedienung meinerseits liegt oder ob der Fehler tiefer im Proramm selbst zu suchen ist.


    Zur Info:


    Steel Beasts Pro PE 3.023 auf
    Gamingnotebook mit Windows 7 Home Premium 64 Bit, Intel Core I7 -3720QM CPU @ 2.60 GHz, GeForce GTX 675M Grafik und 8 GB Arbeitsspeicher


    Bis auf weiteres allen noch einen schönen Abend!


    MkG


    TiT1977