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  • ... und wenn er 30 schuß bereitschaftsmun hat


    Ja... wenn. Genau davon bin ich noch nicht überzeugt.


    Quote

    im gorßen und ganzen ist das sytem wiesel ungeschlagen meiner meinung nach allein wirtschaftlich (im vergleich bei 2 zügen mit 30 wölfen oder 10 wiesel)


    Ohne daß ich den Waffenträger schlechtreden möchte: Die Wirtschaftlichkeit wäre erst dann gegeben, wenn die Betriebskosten plus Abschreibung geringer ausfallen als die Wolf-Lösung. An der reinen Anzahl kann man das leider nicht festmachen; die Betriebskosten und Abschreibung eines Wiesels könnten leicht zehnmal höher ausfallen als bei einem Wolf.

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    eMails integrieren sich viel besser in meinen Arbeitsablauf, oder schreibt's gleich ins Forum, OK?

  • stimmt schon mit den bertriebskosten und abschreibung(wenn das die bw auch mach) aber man muß noch bissel weiter denken. wenn man bei luftverladung oder verlastung ausget das nur 2 wölfe in ein ch53 hubschrauber reinpassen ist der wiesel wieder im vorteil und was nicht zu vergessen ist er hat panzerschutz und ist schnell feuerbreit.


    mal noch am rande
    der mun wiesel kann 21 fk oder 50 120mm mrs-mun aufnehmen
    der mrs wiesl kann laut der seit 30 granaten bereit.mun. aufnehemen
    http://www.waffenhq.de/panzer/wiesel2.html

  • Hm. Scheint also doch zu stimmen. Na, das ist denn ja doch ganz ordentlich. :)

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  • mal ganz abgesehen von der ganzen Kostenbetrachtung:

    im direkten Vergleich (Annahme 1 Zg bestehend aus 5 Rohren) wird der lePzMrs Wiesel sowohl gegenüber MTW als auch gegenüber Wolf erheblich weniger Personal zur Bedienung des Waffensystems benötigen!

    Alleine auf einem Waffenträger MTW wurden 5 Mann gebunden (Kdt, MKF, RS, LS, MunSchütze) => 25 Mann

    Beim Wolf dürften wahrscheinlich noch mehr Soldaten je Rohr gebunden sein (also über den Daumen: TrpFührer, LS, RS, MunSchütze, 3 MKF = 7 Soldaten) => 35 Mann

    Beim Wiesel hingegen je Waffenträger 3 Mann (TrpFührer, LS, MKF) + Besatzung MunTräger (Annahme: 2 Munträger / Zg mit 2 Mann Besatzung) => 19 Mann

    @kaputt: Zuladung Wolf (kurz) ca. 0,5 to / Wolf (lang) ca. 1,0 to

  • haut mich nicht wenns nicht ganz stimmt glaube ein rohr mit wolf hatte 4 mann da heiß netto 20 mann pro zug aber dazu kommen dann noch die leute für den richtkreis[hilfselement zum zielen bei indireckten feuer](denke auch bei PzMrs) und die zugführung.
    @heine67
    die zulagung ist nicht von der nutzlast abhängig sonder was geladen wir. in dem fall explosiefstoffe du die dürfen nur bis bestimmte mengen mitgefürht werden (ADR) naja im frieden;)

    mal keiner film zu PzMrs
    http://de.youtube.com/watch?v=12wrCJBIxgk
    http://de.youtube.com/watch?v=Zn0u_Tb9gy4
    und hier mit wolf neben an
    http://de.youtube.com/watch?v=bUKZUrXUtWA

  • naja, Zugführung, Richtkreis, vorgeschobene Beobachter... all des hab ich mal außen vor gelassen, weil das wird wohl in jedem Mörser-Zug benötigt, oder?

    ich wollt nur die reine Bedienung für die Rohre unter Berücksichtigung des Mun-Vorrats vergleichen

    waren das beim Wolf echt nur 4 Mann? kann ich mir nicht vorstellen bei 3 Wolf / Rohr...:confused:

    Quote

    die zulagung ist nicht von der nutzlast abhängig sonder was geladen wir. in dem fall explosiefstoffe du die dürfen nur bis bestimmte mengen mitgefürht werden (ADR) naja im frieden



    die Zuladung im Frieden ist nicht Gegenstand der Betrachtung, da fährt auch kein MTW mit vollen 60 Schuss scharfer Mun durch die Gegend (es sei denn, es ist NATO-Alarm) :p

  • @heini67
    wie auf dem letzt video zusehen ist sind auch nur 4 mann am werke. denn so wie ich mich erinnere wenn die züge drill gemacht haben hab die den mörs hin und her getragen 2 mann die grundplatte 1 mann das rohr(sch... schwere) 1 mann zweibein und optik.

    naja stimmt schon krieg und friegen ist ein undterschied aber noch sind wir in dt und zumal bei der bw gibt es für alles sichheitbestimmungen ;) aber mal grob geschätz würd ich sagen max 35-40 granaten pro wolf das mach ca 70-80 granaten pro rohr.


  • Beschaffung läuft. Es sind 94 Fahrzeuge geplant. Nennt sich dann Luftbeweglicher Aufklärungs-, Führungs- und Wirkverbund Mörserkampfsystem und besteht aus Aufklärungsfahrzeug VBTrp oder neu JFST, Führungsfahrzeuge (Feuerleit etc, wobei warscheinlich Feuerleit komplett wegfällt) und das Herz der Mörserträger)


    Bzgl. Mörserei.


    Einen Richtkreis brauch man nicht unbedingt. Als PzMrs haben wir gelernt auch ohne unsere Grundrichtung zu finden, auch aus der Bewegung. Für was hat man einen Kompass. Man brauch nur einen der das Feuer lenkt im Ziel mehr nicht. Mit den Datenrechner konnte man auch in der Theorie den Feuerleit weg lassen. Eingerichtet wurde dann von der vorderen Wanne aus. Inder Stand der Kommandant mit dem Kompass und hat das Mörserrohr angepeilt. Danach hat er den Fahrer eingewiesen. In der Regel waren wir so in 3 min Feuerbereit.


    Übrigens Reichweite des Tampella-Mörser waren 12 km maximal, die neuen Rheinmetallrohre sowieso. Aber durch die alte Munition waren bei uns nur maximal 6 km drin und selbst die wurden fast nie geschossen. Zudem hatte man wohl in der 90er festgestellt das einige Rohre schon an der Belastungsgrenze sind und Rheinmetall für die KRK-Kompanie neue anfertigen lassen, allerdings da schon mit dem Ziel im Hinterkopf die Schussbelastung zu senken. In meiner Kompanie haben wir schon dadurch ein Mörsersrohr verloren. Beim Schuss hatte sich das Leitwerk der Patrone verabschiedet und steckte somit fest im Rohr. Entladen ging nicht und auch sprengen war nicht drin. Am Ende haben die Feuerwerker das Bodenstück abgeschraubt und die Patrone gezogen, nachdem man das Leitwerk mit Gewalt entfernt hatte. Das Rohr ist heute in irgendeinem Museum.


    (Zum Vergleich: M113 mit 120mm-Mörser führt 60 Schuß Bereitschaftsmunition mit)


    Nobe. Bereitschaftsmun sind 6 Schuss und die sind gleich neben dem hinteren Einstieg auf der linken Seite. Gesamte Kampfbeladung sind 60.



    die Zuladung im Frieden ist nicht Gegenstand der Betrachtung, da fährt auch kein MTW mit vollen 60 Schuss scharfer Mun durch die Gegend (es sei denn, es ist NATO-Alarm) :p


    Ne da muss ich dich enttäuschen. 2000 bis 2004 gedient in einer PzMrsKp. Im Durchschnitt waren auf dem Träger meist 70 Mumpeln. Vor allem bei den Manövern in Bergen. Da haben wir auf der Munition geschlafen weil kein Platz mehr war. Wurde es Nacht hat der Beleuchtungsmörser meist nochmehr gehabt.

  • Einen Richtkreis brauch man nicht unbedingt. Als PzMrs haben wir gelernt auch ohne unsere Grundrichtung zu finden, auch aus der Bewegung. Für was hat man einen Kompass.


    Dürfte das nicht mittlerweile an die satellitengestützte Navigationsanlage (=GPS) delegiert sein, zumindest bei den neueren Fahrzeugen? (Ich denke nicht, daß der M113 noch kampfwertgesteigert wird...)

    Bitte keine Privat-Nachrichten an mich!
    eMails integrieren sich viel besser in meinen Arbeitsablauf, oder schreibt's gleich ins Forum, OK?

  • Der Wiesel 2 kann seine Position selber bestimmen. Aber auch die alte Schule darf man nicht vergessen.


    PzMrs auf M113 ist ja Geschichte. Man hatte ja diesen noch auf NDV 2 kampfwertgesteigert und ihn danach bei den PzGrenkp. ausgemustert.

  • Ist sicher interessant, aber ich war bei den Funktechnischen Truppen, nicht Funktruppen; d.h. Luftraumaufklärung. Oft verwechselt wegen des gleichklingenden Namens. Also ich hab' auf meiner "Hütte" gesessen und Luftlage gelesen. Was man mitbekam vom Nachrichtenwesen beschränkte sich doch auf das Geschehen innerhalb der Kompanie (5 Funkmeßstationen=Radarstationen), was i.d.R. kabelgebunden ablief und die Meldung Luftlage an das Batallion bzw. gleichzeitig an die zugehörige (i.d.R. geografisch benachbarte) Einheit der GSSD - und umgekehrt.

    http://de.wikipedia.org/wiki/P-18

    vergeßt das 3.Bild, für den normalen Betrieb unerheblich, Wiki halt :rolleyes: btw die Art Station, die über Triangulation die F-117 geortet hat (Serbien), tja, wir ha'm halt immer was gesehen ;)

    so ungefähr sah's aus

    http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:PPI-Scope_animated.gif

    Prognosen sind schwierig, besonders wenn sie die Zukunft betreffen.

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  • vorderste Teile der "Task Force 1-64 Armor"; 5. April 2003, Baghdad

    Zitat Beginn:
    Am 5. April rückten US-amerikanische Truppen erstmals ins Stadtzentrum vor. Als Vorhut fuhr ein Bataillon (Task Force 1-64 Armor) der 2. Brigade der 3. US-Infanteriedivision mit seinen gepanzerten Fahrzeugen von Süden in die Stadt. Die Aktion dauerte ca. 3 Stunden und sollte den Widerstand und die Kampfkraft der Iraker bestimmen. Bei der Operation wurden schätzungsweise 1000 Iraker getötet und 100 Fahrzeuge wurden zerstört [1]. Die amerikanischen Truppen verloren dabei einen Soldaten und einen M1 Abrams Kampfpanzer. Durch den erfolgreichen Verlauf gewann das US-Militär die erhofften Informationen über die Stärke des Widerstands und war überzeugt, diesen brechen zu können (Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/S…_der_Entscheidungschlacht).
    Zitat Ende.

    http://www.youtube.com/watch?v=zGQxR1FXta8


  • erst schießen dann fragen:mad: