Posts by Ssnake

    Nun ja, die LFK-Steuerung im BMP sind nun mal Handkurbeln. Sehr kleine Handkurbeln mit Schwungscheibe, um Querfahrten leichter folgen zu können, aber doch Handkurbeln. Das soll nicht heißen, daß nichts verbesserbar wäre, aber bislang haben wir die Regel durchgehalten, daß Handkurbeln stets durch Tastatur-Pfeiltasten abgebildet werden. Von dieser Einheitlichkeit würde ich nur ungern abrücken wollen.


    Das Verhalten des Kdt könnte aber sicher "etwas unterstützender" werden.

    Sorry, ungültig.

    Der LFK kann nur vom Richtschützenplatz aus abgefeuert werden, nicht vom Kommandanten. Der wählt zwar die Munition und kann wohl auch das Okular so hindrehen, daß er durchsehen kann. Abfeuern und Steuerung jedoch nur durch RS.

    Wie bei allen Dingen, bei denen man eine Wahl treffen muß, gibt es Elemente die man mag, und andere, die man bereit ist, hinzunehmen. Ich persönlich finde die Arbeit, die wir auf detailliertere Fahrerplätze aufwenden müssen, inhaltlich wenig spannend und als eine Ablenkung von den für die langfristige Produkt- und Firmententwicklung "wirklich wichtigen" Themen; hinzu kommt die mittel- bis langfristige Belastung durch allfällige Wartungsarbeiten. Funktionen, die man einmal eingebaut hat, wird man nur in seltenen Ausnahmefällen wieder los.


    Dem Einwurf, daß niemand etwas gegen eine etwas detailliertere Modellierung des Fahrerplatzes einzuwenden hätte, werde ich nicht widersprechen. Ich muß aber das Gesamtbild im Augebehalten. Wir wollen eigentlich einen möglichst einheitlichen Detaillierungsgrad bei den simulierten Besatzungsplätzen und ihren Funktionen, hier haben wir eine deutliche Abweichung. Die wird mit hoher Wahrscheinlichkeit dazu führen, daß andere Kunden jetzt auch eine detailliertere Modellierung wollen. Es zieht also Arbeit nach sich, mit der wir Geld verdienen können (das ist gut), aber die eben auch Arbeitsleitung abzieht von, sagen wir mal, der Umstellung des GUI Frameworks (also der Code-Bestandteile, mithilfe derer wir die Benutzeroberfläche einer Modernisierung unterziehen wollen). Dabei ist eine Verhübschung des GUI nicht einmal der Hauptzweck (auch wenn es für die Vermarktung des Features unabdingbar ist), sondern vor allem, den Wartungs- und allgemeinen Arbeitsaufwand für Änderungen an der grafischen Benutzeroberfläche (drastisch) zu reduzieren, also die Produktivität unseres Teams zu steigern. Denn nur dadurch können wir bestimmte Aufträge annehmen oder zumindest deutlich schneller abschließen.


    Für die Zukunft von eSim Games als Firma ist das unendlich viel wichtiger. (Nutzt aber auch nix, wenn wir uns voll und ganz auf sowas konzentrieren und in der Zwischenzeit pleite gehen, weil wir unsere Kunden und deren Wünsche ignorieren.)

    Also, es sind solche Überlegungen, die mich da umtreiben.

    Ist es auch nicht, wird es auch nicht werden, selbst wenn wir den Auftrag haben, im 1. Quartal '20 ein begrenztes Motion Feedback für den Fahrerplatz einzuführen. Da geht's um die disziplinierung des Fahrers bei taktischer Geländefahrt. Sie neigen derzeit noch dazu, unrealistisch schnell über den Übungsplatz zu brettern.


    Es bleibt dabei, daß wir den Fahrer selbst nicht beüben, aber er darf schon ein bißchen mehr gefordert werden. Dennoch muß man festhalten, daß das nur dann und in Einzelfällen wirklich relevant wird, wenn die Fahrerplätze auch hardwareseitig entsprechend ausgerüstet sind (Lenkrad, Pedale, Gangwahlschalter, ggf. dann noch ein Rüttelstuhl). Eine echte Fahrsimulation müßte den Drehmomentverlauf des Motors abbilden, die Übersetzungsverhältnisse der einzelnen Getriebestufen, den Sicherungskasten mit all' den elektrischen Subsystemen, im Leo beispielsweise noch die Tauchhydraulik, Brandlöschanlage, Blinker, Hupe, Licht, Tarnkreise, Batteriespannung im Grobkreis (und deren Abbau im Betrieb, abhängig vom Temperaturniveau (Umgebungstemperatur und Motorrestwärme) und der entnommenen elektrischen Leistung im Zeitverlauf, Druckniveau im hydraulischen Bremsspeicher, die Verlagerung des Fahrzeugschwerpunkts in Abhängigkeit von Turmstellung, Munitions- und Kraftstoffüllständen, Fremdstartkabel, Abschleppen mit Seil oder Abschleppstange, --- und das sind nur die Faktoren, die mir spontan und ohne größeres Nachdenken einfallen. Bei Fennek und anderen mil GL RadFz noch die Reifendruckregelanlage, Differenzialsperre, ein- und zweiachsige Anhänger, ...

    Da würde man echt ein komplett neues Faß aufmachen, und wenn man das konsequent auf alle Fahrzeuge anwenden wollte, die wir bislang bedienbar gemacht haben, wären wir auf Jahre ausschließlich damit beschäftigt.



    Nein.

    Steel Beasts ist eine Gefechtssimulation. Unser Schwerpunkt bleibt, Simulationslücken in diesem Bereich zu schließen. Wo zu Ausbildungszwecken im Einzelfall ein Fahrerplatz ein klein bißchen detaillierter simuliert werden muß als jetzt, werden wir das natürlich tun - weil wir solche Aufträge annehmen müssen, um finanziell ausgeglichen zu sein.

    Bug wurde identifiziert und beseitigt.




    Hintergrund: Der Ulan ist unser Prototyp für eine etwas detailliertere Simulaion einer Gangschaltung. Beim Drücken von X wird die Bremse gelöst; am Vorderhang beginnt das Fahrzeug nun vorwärts zu rollen, dadurch wird der Rückwärtsgang nicht eingelegt, aber der KI-Fahrer gibt Gas, und schon fährt man vorwärts. Funktioniert auch im Offline-Modus. Muß man erst mal drauf kommen...

    Ist ja grundsätzlich nicht verkehrt, die Umsetzung wird aber 'ne Weile dauern (es gibt so viele andere Dinge anzupacken...). Updates für die SB Map Tools werden wir nach Möglichkeit mit SB Pro PE-Updates synchronisieren.

    Ja, haben wir.

    Wir können aber keinen Universal-Updater entwickeln, weil es sehr unterschiedliche Kundengruppen gibt, die entweder Updater gar nicht tolerieren, oder sie unter eigener Kontrolle halten wollen (analog zu Enterprise-Windows 10 IT Management). Dazu haben wir unterschiedliche Produktvarianten im Umlauf die alle sehr unterschiedliche Upgrade-Pfade benötigen, und auch unser Tag hat nur 24 Stunden. Größeren Firmen mit weniger Produktvarianten und weniger unterschiedlichen Kundengruppen mag das leichter fallen.

    Der manuelle Transfer von Map Packages ist, wie man sieht, fehleranfällig. Sobald unsere Installation für Map Server steht, solltet Ihr einen eigenen Map Server einrichten (oder aber alle Maps an SteelBeasts.com senden, und dann hier die map UIDs bekanntgeben). Deswegen haben wir die SB Map Tools überhaupt entwickelt, weil Ordnernamen nicht hinreichend zuverlässig sind, um Bedinungsfehler auszuschließen.

    Im Netzwerk: Wast Du CLIENT oder HOST? (vermutlich ersteres, aber ich hätte trotzdem gerne eine Bestätigung)

    Besitzer des Fahrzeugs, oder Gast/Besucher?

    Kann das Verhalten mit einem einzigen Zug Ulanen reproduziert werden (ggf. auch von anderen Spielern)?

    Der Download Manager soll ja auch "nicht richtig schließen"; es ist ein Dienst, der im Hintergrund aktiv bleiben soll, wenn beispielsweise eine größere Warteschglange abgearbeitet werden müßte, auch wenn Steel Beasts zwischenzeitlich beendet würde. Das rote X-Icon beendet den Dienst komplett, das "Fenster-X" schließt nur das Fenster.

    Wird der SB Map Package Download Manager genutzt, erkennt er automatisch, wo die Karte hingehört und entpackt sie dort. Das erfordert derzeit aber natürlich, daß die Karte auf einem der von eSim Games betriebenen Map Server landet, und daß man die Karte mithilfe der Map UID herunterlädt.