Beiträge von Ssnake

    Funktional die wichtigste Neuerung für Hobbyregisseure ist die Option, Kamera-Bewegungspfade zu definieren ( (NUR) im Testmodus).


    Alt+Leer öffnet das Fenster, um Schlüsselszenen zu definieren
    Wichtig ist die Option, zwischen absoluten Welt-Koordinaten und Einheiten-anhängigen Polarkoordinaten umzuschalten, die sich mit der jeweiligen Einheit dynamisch verschieben.
    Bis zu 100 Sekunden Animation können so definiert werden; man kann die Pfade festlegen, während die Simulation pausiert; Alt+H entfernt die GUI-Elemente. Mit diesem Tool wurde beispielsweise der Film zum LIDAR-Gelände "gedreht".

    Ich vermute, unsere Programmierer waren clever genug, immer dann, wenn die Segmentlängen zu groß für eine Ecke sind, sie unterderhand durch den anderen Typ zu ersetzen. Was in puncto Effizienz der Benutzerführung ja durchaus sinnvoll ist. Kurzum, Du darfst darauf vertrauen, daß wir nicht unnötig Duplikate in unsere Objektbibliotheken aufnehmen, auch wenn der Sinn nicht immer offenkundig sein mag.

    Auch die sind aufgeteilt in Einzel- und Dreiersegmente, aber zugleich mit einer "Trapezoid-Verzugsoption" gesegnet, die sie nahtlos an das Geländeprofil anpaßt. Es wird dann interessant, wenn man keine langen, graden Mauerstücke haben will, sondern kurze Stücke mit deutlichen Richtungsänderungen, z.B. Straßenkontrollpunkte.

    Einige Scheingleichheiten lassen sich dadurch erklären, daß die Segmentlänge unterschiedlich ist. Wo das Gelände steil ist, sollten die kurzen Segmente verwendet werden. Wo es flach ist, sind die längeren Segmente vorteilhaft, weil es die Zahl der Objekte reduziert.


    Ich weiß nicht, ob das ALLE Fälle von (Schein-)Duplikaten erklärt, aber zumindest einige.

    Ah.
    Die "Known issues" habe ich direkt von 4.019 übernommen, ohne sie nochmal mit den Änderungen abzugleichen. Daher ist der Eintrag bei den "bekannten Fehlern" als obsolet zu betrachten.

    BUGS nach dem Update/Upgrade 4.023


    VERSCHLIMMBESSERUNG!!!
    Grafiken (Ovale, Pfeile etc.) können nicht mehr beschriftet werden


    Doch, das geht noch. Der Anzeigewahlschalter hat eine neue Stellung bekommen, die standardmäßig NICHT gewählt ist, in der dann aber auch die Beschriftungen aller Objekte geändert werden können. Es hat übrigens vorher NICHT super funktioniert, zumindest nicht, seit auch geschobene Stellungen und andere winzige Objekte ein Textlabel erhalten haben (auf Kundenwunsch). Das hat dann das Verschieben/Größe Ändern erschwert, weil immer wieder das Textfeld ausgewählt wurde, wenn man den Objektrahmen angeklickt hat.

    Das werde ich Euch überlassen (müssen), weil die Originaldaten "vergiftet" sind (d.h. es gibt das urheberrechtliche Fragen betreffend des Höhenprofils, die verhindern, daß wir diese Karte offiziell in Steel Beasts übernehmen können).

    Ob das Weihnachten was wird, bezweifle ich, ehrlich gesagt.


    Geplant war Ende September. Das hat nicht geklappt. Jetzt haben wir jede Menge Abgabetermine bei anderen Projekten, wo wir vertraglich gebunden sind. Das Jahresende ist immer besonders hektisch. Eher noch wäre Ende Januar/Mitte Februar damit zu rechnen. Ich muß irgendwann auch mal auf die Belegschaft Rücksicht nehmen.

    Das größte Kompliment, daß ich je zu einem "Einzelfeature" bekommen habe, war neulich von einem unserer Kunden, der testweise mit einer LIDAR-Karte in Steel Beasts geübt hat. Er faßte es so zusammen, daß sich mit dem hochauflösenden Gelände die Übungsresultate in SB Pro praktisch nicht mehr von den Live-Übungen auf dem Platz unterscheiden, soweit es um Fragen der Zielaufklärung (Mensch gegen Mensch), Konfusion im Kampf, oder die Frage handelt, wie viel Zeit man darauf verwenden muß, den Feind tatsächlich zu finden statt ihn einfach zu erschießen. In der alten Version ist eine ihrer Standardlagen ziemlich einseitig, der Verteidiger schießt aus erhöhter Stellung ins offene Gelände. In der neuen Version - derselbe Kräfteansatz, dieselben Schüler - wird die Übung i.A. wegen Zeitablauf abgebrochen, nicht weil eine Seite besiegt wäre. Ziele sind nur für kurze Zeit sichtbar, meist weniger, als für einen erfolgreichen Feuerkampf erforderlich ist.


    Ich sollte wohl zurückhaltender über diese Entwicklung berichten, weil in der PE-Version zunächst nur umformatierte alte Karten mit ihrer begrenzten Auflösung ausgeliefert werden. Aber ich denke, es illustriert sehr gut, welches gewaltige Potential in dieser Umstellung liegt.

    Hab' ich! Nichts umwerfendes zum jetzigen Gelände! Die Straßen und Wege sind unverändert an die Bodenunebenheiten gebunden anstatt deutlich eingeebnet zu sein


    Die neue Engine ERLAUBT das Einebnen, aber man MUSS es nicht machen. Wenn das Gelände auf hochauflösenden LIDAR-Scans basiert, ist das im Allgemeinen auch nicht nötig bzw. u.U. sogar verfälschend. Das Video zeigt z.B. ganz deutlich, daß der Leo im Bereich der Straßenkreuzung eine teilgedeckte Stg durch den Straßendamm findet. Der Straßendamm, wiewohl für sich genommen unspektakulär, ist das konkrete Beispiel für den Nutzen der höheren Auflösung. In einem DTED3-Modell wäre das alles platt wie ein Pfannkuchen - m.a.W. in der Bewegung ausschließlich offene Stellungen möglich mit entsprechend höherer Verwundbarkeit der KPz gegen Flachfeuer.
    Gerade im direkten Vergleich derselben Geländedatenbasis DTED3 gegen LIDAR zeigt sich, daß sich das Trefferbild von etwa 50/50 Turm zu Wanne zu etwa 85/15 verschiebt, u.U. sogar 95/5 wenn geschickte menschliche Spieler gegen dümmere Computergegner antreten. Das macht wiederum einen riesigen Unterschied in den Überlebenswahrscheinlichkeiten ... was ich sicher in diesem Kreis nicht näher erläutern muß.

    Hi Ssnake,
    Eine generelle Frage: können die "alten" Karten, z.B. meine mühsam erstellte Schwarmstedt-Bergen-Munster-Karte übernommen werden bzw. werden diese problemlos in die neue Gelände-Engine transformiert?


    Ja. Das Bewahren von Nutzerdaten ist eines der höchsten Gebote in der Steel Beasts-Entwicklung.
    Natürlich gibt es da eine Reihe von Fällen zu beachten:


    Der Standardfall sollte die Konvertierung von einer TER-Datei sein (die ja nur dann zu gebrauchen ist, wenn sie mit einer HGT-Datei zusammen vorliegt). Dafür gibt es eine Konvertierungsoption im Geländeeditor.
    Wenn man mehrere TER-Dateien zu einer gemeinsamen HGT-Datei hat, sollte man erwägen, zunächst nur die HGT-Karte zu konvertieren und dann die verschiedenen TERs als "Delta Maps" abzuspeichern, das spart dann ggf. eine Menge Festplatten-Platz.


    Liegen weder TER noch HGT-Dateien vor, kann man immer noch die in einem Szenario eingebetteten Geländedaten konvertieren. Ob das sinnvoll ist, muß wohl jeweils im Einzelfall entschieden werden.



    Generell werden künftig die Geländedaten in einem gemeinsamen ORDNER (mit Unterordnern) zusammengefaßt. Es ist daher sinnvoll, künftig den ganzen Ordner als ZIP-/RAR-Datei zu verteilen. Vorteile dieser Lösung:
    - Vereinfachtes Datenhandling für den weniger versierten Benutzer.
    - Ordner können umbenannt werden, die enthaltenen Karten haben eine jeweils einzigartige ID
    - In den Unterordnern können geospezifische Texturen abgelegt werden. Man muß also keine Mods für Gebäude/Bäume usw. jonglieren
    - Jeder Ordner enthält eine Basiskarte und ggf. zugehörige "Delta Maps", in denen die Differenz zur Basiskarte gespeichert ist.


    Das erlaubt es einerseits, die Kartendaten hochgradig effizient zu komprimieren (spart Festplattenspeicher) und dennoch mit geringem Aufwand editierbar zu halten. Allerdings: Ist eine Karte erst einmal "veröffentlicht", kann sie nie mehr (!) geändert werden. Allerdings kann man Änderungen wiederum als Delta Maps speichern. Sowohl Delta Maps als auch Basiskarten können entweder "veröffentlicht" oder "in Bearbeitung" sein. NUR auf "veröffentlichten" Karten (!) kann man außerhalb des Szenario-Editor-Testmodus spielen.


    Die Idee ist, daß alle Mitspieler einer Multiplayer-Session zumindest die veröffentlichte Basiskarte bereits installiert haben. Der Host kann dann wie gewohnt das Szenario an alle zu Sitzungsbeginn verteilen und bei Bedarf auch die (kleine) Delta Map, die für das Szenario ggf. erforderlich ist.




    Das wären so ungefähr die wesentlichen Änderungen.

    Langsam mit den jungen Pferden. Ich war zwar am Realgerät Leopard 2A4 ein recht guter Richtschütze und in weiterer Folge auch Kdt, aber bin eben schon 10 Jahre aus dem aktiven Dienst draußen und habe auch hier fast 6 Jahre nicht mehr wirklich was gemacht.


    Naja, am 2A4 hat sich nicht viel geändert, und die Änderungen zum 2A5A2-DK sind auch nicht so dramatisch. Das Benutzerinterface ist weitgehend unverändert, insofern sollte der Wiedereinstieg leicht fallen.


    Die großen Klopper kommen erst - der Umgang mit dem neuen Datenformat für Geländedaten. Insofern ist jetzt der perfekte Zeitpunkt, um alte Wissen wiederaufzufrischen. :)

    Sobald ich berichtenswerte Neuigkeiten habe, werde ich sie auch bekanntgeben. Version 4.1 vereinigt nicht nur die neue Geländeengine, sondern auch bedeutende Änderungen (Verbesserungen, will ich hoffen) bei der Infanterie-KI, speziell im urbanen Gelände. Diese Änderungen konnten lange Zeit nicht getestet werden, weil sie im Code-Zweig der neuen Geländeengine lagen. Seitdem diese testbar ist, wird natürlich auch die Infanterie angeguckt. Naturgemäß haben sich da Fehler eingeschlichen, die wir nun nach und nach ausräuchern. Durch andere Umstände ist es nun aber leider zu Kollisionen mit Abgabeterminen bei anderen Projekten gekommen, die wir mit Priorität behandeln müssen. Immerhin knapp die Hälte unserer Programmierer arbeiten zur Zeit aber noch immer an der PE-Version.

    Wichtig beim Upgrade auf Version 4.0 ist, daß MINDESTENS eine SB Pro PE-Lizenz Version 2.5 auf dem CM Stick enthalten sein muß. Andernfalls muß im eSim Games Shop ein "old upgrade" gekauft werden, damit für die 4.0-Aktivierung eine passende ältere Lizenz vorhanden ist.


    Das scheint hier der Fall zu sein, insofern ist wohl alles in Ordnung. Mit älteren Versionen hätte es so wie beschrieben aber nicht funktioniert!

    Nach langem (seeehr langem) hin und her, habe ich festgestellt, dass es nun eine Tastaturzuordnung für den Fenstermodus gibt ?!


    Standardmäßig wäre das Alt+W, und das gibt's an sich schon ewig. Daß es in der Tabelle auch dokumentiert und konfigurierbar ist, vielleicht noch nicht so lange (ich könnte es jetzt nicht sagen). Daß die rechte Maustaste darauf gemappt ist, ist hingegen ganz sicher nicht üblich. Ich kann nicht sagen, wie es dazu gekommen ist ("Unfallklick", würde ich raten, wenn ich müßte), aber "normal" ist es nicht. Insofern würde ich dann auch dazu raten, das loszuwerden- wie Du es ja auch gemacht hast.