Beiträge von Ssnake

    Ich habe das Thema intern angestoßen, kann aber noch keine Ergebnisse vermelden.


    Momentan ist u.a. das Schadensmodell in der Überarbeitung. With haben gerade bei ALLEN (!) Fahrzeugen nochmal den Fahrzeugboden angeschaut im Hinblick auf eine künftig verfeinerte IED-Behandlung und den Fall der nicht-perforierenden HE-Treffer. Dann werden wir künftig die Wirkung einiger KE-Munitionssorten deutlich steigern (alle Vollkaliber und Mittelkaliber vom Typ FAPDS), statt es ausschließlich an die reine Durchschlagsleistung zu hängen. Speziell 14,5mm und 20mm DM43 sollten nun gegen leichtere Ziele deutlich größere Wirkung zeigen, aber auch alle cal .50 außer SLAP. Zudem unterscheiden wir künftig zwischen Tandem-HL und einstufigen HL und benennen Reaktivpanzerungen ausdrücklich als solche. Das sollte es den Szenario-Designern leichter machen, eine vernünftige Balance zu finden, statt "1200mm Milan" gegen T-55 schießen.

    Mein grösster Wunsch an das nächste Steelbeast Upgrade/Update, und da bin ich sicher nicht der einzige, wäre:


    Endlich eine Differenzierung der Bedrohung durch verschiedene Feindteile.


    Die findet sehr wohl statt. Leider gibt es hier keine Patentlösung. Ein einzelner Schütze auf sechs Uhr kann sehr wohl eine große Bedrohung sein, wenn er beispielsweise mit einer Panzerfaust bewaffnet und in Einsatzreichweite ist; oder wenn er eine Panzerabwehrrakete mit 3000m Reichweite hat. Oftmals weiß man erst, daß er eine Bedrohung war, wenn es schon zu spät ist. Es stellt sich also die Frage, ob man ein solches Risiko eingehen will, ihn zu ignorieren?
    In SB Pro findet sehr wohl eine im Grunde sogar recht fortschrittliche Einstufung von Bedrohungen statt, um die Priorität in der Zielbekämpfung festzulegen. Feind im Rücken und in der tiefen Flanke hat recht hohe Priorität, weil er, wenn er erfolgreich wirken kann, im Allgemeinen verheerende Erfolge erzielt. Es wird auch berücksichtigt die mögliche eigene Wirkung im Ziel (kann ich es wenigstens beschädigen, wenn nicht vernichten?), ebenso wie die Frage, ob das Ziel stehend ist oder in Fahrt (stehende Ziele haben i.A. eine höhere Priorität - ein BMP-1 mit Sagger kann auf 1500m eine höhere Bedrohung sein als ein T-55 in Zufahrt auf 1000m).


    Zitat

    Ich hatte gestern wieder das leidige Problem, dass aus 12 Uhr Feind antrat und meine KI, die in 3000m Entfernung einen einzelnen Schützen liegen sah, den Turm dreist auf 6 Uhr schwenkte um unbedingt diesen einen Schützen zu bekämpfen statt den Feind (gepanzert) der auf der 12 Uhr Position kam.


    Natürlich ist der von Dir geschilderte Fall in diesem konkreten Beispiel nicht optimal gelöst. Es stellt sich ja auch die Frage, ob der Feind auf 12 Uhr tatsächlich entdeckt worden war, als die Besatzung die Entscheidung traf, erst mal nach sechs Uhr zu wirken. Aber seien wir ehrlich - es wäre nicht passiert, wenn Du im Kommandantenplatz gesessen hättest und auf 12 Uhr dem RS das Ziel zugewiesen hättest.


    Zitat

    Lässt sich denn da wirklich nichts machen?????


    Selbstverständlich kann man da etwas machen. Die Frage ist nur, ob man bei einer Verschiebung der Gewichtung der einzelenen Faktoren nicht an anderer Stelle größere Schäden anrichtet, als die, die man mit der Maßnahme reparieren will (die klassische Verschlimmbesserung). Bislang sind unsere Versuche bestenfalls "anders problematisch" gewesen, aber nicht entscheidend besser. Ich sollte aber an diser Stelle darauf hinweisen, daß der in Kürze bereitstehende Patch 2.547 hier vielleicht Linderung verschafft, insoweit es die Frage betrifft, daß gelegentlich manche durchaus nahegelegenen Ziele nicht oder nur mit großer Verzögerung wahrgenommen werden. Vielleicht war dies die Ursache des geschilderten Beispiels, daß also die Besatzung noch gar nicht das neue Ziel auf 12 Uhr wahrgenommen hatte.

    In dem Fall bitte ich um Screenshots der Einschlagstellen. Daß der CV90/40-C weniger überlebensfähig ist als der Bushmaster/Dingo sollte nun wirklich nicht passieren.

    Ssnake das Interresiert mich,gibt es gewisse Zeit vorgaben? Welche richtlinien gebt Ihr vor? Mit welchen Programmen soll gearbeitet werden? 3Dsmax ? Begrenzung der Polygons ?Vertices ? usw. Würd mich Freuen paar Infos zu bekommen.



    Also, länger als ein Vierteljahr sollte es nicht dauern (zwischen der Anmeldung "ich mache jetzt ein Fahrzeug" und der endgültigen Lieferung). Wenn Du weißt, daß das bei Dir länger dauert, solltest Du noch mehr üben, bis es flotter von der Hand geht. Bei der Abwicklung der Oberflächen sollte der begrenzte Texturplatz (512x512) möglichst effizient genutzt werden. Stauchungen sind nach Möglichkeit zu vermeiden. Erfahrungsgemäß stellt die Abwicklung die größte Hürde für die meisten Modellierer dar.
    3D Studio Max 8 wäre ideal, ansonsten würde man wohl den Umweg über ein anderes Format (z.B. Obj.) nehmen müssen. Das verursacht zwar ein paar Probleme, aber das ist immer noch machbar).
    Für die jedes Fahrzeug braucht's eine Wüsten-, eine Wald-, eine Winter-, und eine WBG-Textur (letztere in 128x128); künftig wohl auch eine Normal Map und eine Specular Map. 3 LODs werden benötigt (LOD3 mit ca 1500 Dreiecken, LOD2 ca. 2500, LOD1 bis 5000). Nach Möglichkeit sollten Fototexturen vermieden werden, da sie ja meistens einen eigenen Schattenwurf mitbringen und auch sonst nicht sonderlich effizient sind.


    Dann gibt es natürlich noch eine Reihe von Konventionen, was die Benamung der verschiedenen Meshes angeht, Koordinaten-Orientierung usw.; wenn's Dich wirklich interessiert, melde Dich per eMail (in Englisch), ich leite es dann an die passenden Ansprechpartner weiter.

    Argh. Bushmaster-Kanone ... oder Bushmaster-Fahrzeug. Gleicher Name, verschiedene Dinge.


    Gut, zumindest das ist geklärt. Hinsichtlich der Überlebensfähigkeit der Fahrzeuge würde ich gerne wissen, welche CV90-Variante in diesem Beispiel gemeint ist. Das Schutzniveal der CV90/40-A/B ist drastisch niedriger als das aller anderen Varianten.

    Unser Angebot steht nach wie vor: Wenn jemand ernsthaft interessiert ist, uns ein Fahrzeugmodell anzudienen, werden wir nicht das Hindernis sein. Die Realität ist aber, daß Hobbyisten zu 90% an der 3D-Abwicklung des Modells in eine 2D-Textur scheitern, noch bevor die eigentliche Texturierung beginnt. Es geht nicht darum, ob wir unsere Schnittstellen öffnen. Wer will, bekommt auch unsere Hilfe. Es will nur kaum jemand, und von den wenigen, die wollen, lieferte am Ende bislang keiner. Das Modell in 3D bauen ist einfach. Es fertigzustellen ist die große Hürde, an der nach unserer Erfahrung die meisten scheitern, weil es einfach Zeit, und Zeit, und Zeit/oder Erfahrung braucht.

    na JA ,
    das komische ist das ich die Bushmaster viel öfter treffen musste als z.B. die CV90
    und dabei waren die Bushdinger viel näher.



    25mm ... oder 35mm/40mm Kaliber. Man bedenke, daß beim Zylindervolumen der Radius quadratisch in die Gleichung eingeht. 12,5mm Radius oder 17,5 bzw. 20mm entsprechen dem 1,96 bzw. 2,56-fachen Volumen pro Geschoß (unter der Annahme, daß die Geschoßlänge in allen Fällen gleich bleibt (wo sie doch in der Realität eher linear mitwächst, daher: 2,77- bzw. 4,1-faches Volumen und damit auch eine entprechend höhere Wirkung im Ziel)).


    Selbst wenn bei unterkalibrigen Penetratoren diese Rechnung nicht ganz aufgeht ist doch zumindest eindeutig, daß mit den Zuwachs an Kaliber auch ein Zuwachs an endballistischer Leistung einher geht.

    Also, nach fünf Minuten Raketenporno-gucken weiß ich immer noch nicht, worauf Du mit Deiner Frage hinauswillst?
    TOWs sind in SB Pro, ASLAVs auch; ASLAV-25 mit TOW gibt's, soweit ich weiß, nur als Experimentalmodell (wie in diesem Film gezeigt), nicht jedoch in realen Einsatz.

    Bestimmt. Ich werde nicht vor kommender Woche dazu kommen, das Material im Detail zu sichten, möchte aber zumindest an dieser Stelle schon einmal alles Einsendern meinen Dank aussprechen!

    Jede Form von Szenario ist erlaubt und erwünscht. Soweit es nicht aus dem Einsatzbefehl/der Zusammenfassung hervorgeht, wäre es aber gut, einen entsprechenden Hinweis zu bekommen, damit ich die Beiträge passend sortieren kann.

    Leute, was ist los?


    Bislang habe ich genau ein einziges Szenario mit der dazugehörigen Nutzungslizenz bekommen. Ich hatte doch gedacht, daß die Idee etwas mehr Anklang finden würde, denn letztlich kann man ja über die Szenarien zu einem gewissen Grade auch den Spielstil exportieren, den man pflegt. Im Sinne der Eigenwerbung und der Gewöhnung ausländischer Mitspieler an Eure Szenarios wäre das doch durchaus in Eurem Sinne, oder nicht?


    Ich möchte doch lediglich die Szenarien, die bei Euch ohnehin zum Download an jedermann freigegeben sind, mit der nächsten Ausgabe von SB Pro PE bündeln, sie übersetzen, und in einem eigenen Ordner sammeln. Ich benötige nichts weiter als die Erlaubnis der jeweiligen Autoren. und ggf. die zugehörige Download-URL (oder das Szenario als eMail-Anhang, ganz wie es Euch beliebt). Wenn Ihr das nicht wollt, ist das auch OK, aber dann wäre es gut, auch diesbezüglich eine Rückmeldung zu bekommen, womöglich sogar mit Begründung - dann kann man ja zumindest mal schauen, ob man eventuelle Hindernisse im Einvernehmen beseitigen kann.

    Dänisch.
    Da ich mehrere Versionen von SB Pro parallel installiert habe, bin ich mir nicht sicher, ob die Texte wirklich schon in 2.546 eingearbeitet sind. Aber schau' doch mal im Ordner
    C:\Program Files (x86)\eSim Games\SB Pro PE\loc\English (US)\z_Reseved\tut\Lemur OHW nach.


    Dort sollten zumindest die englischen Übersetzungen zu finden sein.

    Eine Möglichkeit ist, SB Pro im Fenstermodus zu betreiben. Dann hat man automatische die "naive" Auflösung des Bildschirms (unter der Annahme, daß für den Desktop auch tatsächlich die bestmögliche EInstellung gewählt ist). Gut, man hat den Fensterrand, das ist dann natürlich unvermeidlich.

    SB1 noch zum Laufen kriegen ist schwierig, wenn nicht unmöglich. Es ist nun mal eine DirectX 7-Anwendung für Windows 95/98 im 256-Farben-Modus, was manche Grafikkartentreiber schon gar nicht mehr unterstützen. Ich kann daher nur empfehlen, entweder einen alten Computer zu benutzen oder auf Steel Beasts Pro PE umzurüsten.

    Also Interesse hätt ich schon, auch wenn Anzugpflicht herrscht.


    Es herrscht keine "Anzugspflicht", aber T-Shirt, Shorts, Sandalen und Basecap gehen auch nicht. Letztlich ist es eine geschäftliche Veranstaltung, die uns einen Haufen Geld kostet, und da wollen wir uns natürlich einigermaßen seriös präsentieren. Als "Spielefirma" müssen wir ja allein schon wegen unseres Namens den Hochsprung aus der Grube schaffen - und das schaffen wir! ... nur zusätzliche Bleigewichte müssen nicht sein.


    Zitat

    Man könnte dort vlt. mal ein internationales Mini-SB-Treffen abhalten und mit einigen mal deutsche Bierbraukunst "besprechen" :)


    Mindestens unsere Standbesatzung ist dabei, denke ich. Ich werde es wohl nicht immer schaffen, aber Köln kann man ja auch so ganz gut erkunden. ;)


    Zitat

    So wie ich verstanden habe, muss Nils das vorher wissen wer/wieviele kommen wollen, um die Eintritts-Regularien zu klären.


    Nein. Auf der ITEC-Website kann sich jeder selbständig (und kostenlos) für die Ausstellung registrieren. Nur die Teilnahme an der Konferenz kostet teuer Geld.

    Ich nehme natürlich gerne auch Variationen von bewährten Szenarien. Wen es also juckt, ein bestehendes Szenario umzuschreiben, der soll sich ruhig erleichtern. :)
    ...
    Ich schlage vor, das ganze bis Ende Juni abzuschließen.



    Ich denke, es ist vielleicht an der Zeit, eine kleine Erinnerung abzusetzen. Es ist jetzt ziemlich genau Mitte April, und bis jetzt habe ich noch nichts erhalten. Das ist noch nicht kritisch, aber es wäre ein ermutigendes Signal, wenn sich die Lage ändern würde. ;)

    Das Problem sind vermutlich die überarbeiteten Tutorials. Die beseitigen zwar die Probleme für 2.538, aber danach haben wir mit dem 2.546-Patch das Problem generell beseitigt, was kurioserweise bei den überarbeiteten Tutorien zum gegenteiligen Ergebnis führt.


    Ich empfehle die komplette Deinstallation, dann das manuelle Löschen der Tutorial-Dateien (dieser Punkt ist entscheidend!!!), anschließend die Installation von 2.538 und dann den Patch 2.546. Danach sollte es klappen. Experimentierfreudige Kameraden löschen einfach nur die Tutorien und führen dann eine "Reparatur-Installation" über das Programme und Funktionen Applet in der Systemsteuerung durch (danach sollte Patch 2.546 trotzdem nochmal eingespielt werden).