Beiträge von Ssnake

    Ein kurzer Lagebericht:


    Wie es ausschaut, ist die Umstellung von einem auf drei Programmierer bei uns gut verlaufen. Einer der beiden kümmert sich um gut abgrenzbare Einzelprojekte (konkret: Die Umstellung auf 3D-Charaktere), der andere arbeitet sich jetzt in den Quellcode ein, indem er in möglichst kurzer Zeit möglichst viele Bugs beseitigt. Irgendwann wird er natürlich größere Teilprojekte übernehmen.
    Neben der Umstellung auf 3D-Charaktere ist die andere große Baugrube die Integration mit anderen Simulationen, Simulatoren, und Geräten. Ronin hat ja kürzlich schon berichtet, daß er den Prototypen eines Trainers begutachtet hat. Daneben steht die mehrkanalfähige Sprachaufzeichnung und synchronisierte Wiedergabe in der Nachbesprechung auf der Agenda (ist wegen Bandbreitenbedarf zunächst auf LAN beschränkt). Dann gibt es ja auch Ausbildungsbedarf bei Endgeräten von Führungs- und Informationssystemen. Da ist es natürlich praktisch, wenn man eine dynamische Lageentwicklung simulieren und das Ergebnis in diese Systeme einspeisen kann. Dann schaltet man in SB Pro die Kartenupdates ab, und die Schüler müssen die digitale Lagekarte verwenden, die sie dann auch in der Realität haben werden.


    Wenn alles klappt wie geplant, können wir das zur nächsten ITEC zeigen, die dieses Jahr in Köln stattfindet. Und zwar vom 10.-12. Mai. Wenn es hier Freiwillige gibt, die sich das mal aus der Näche anschauen wollen, zu diesem Zeitpunkt Zeit haben, und die uns am Messestand durch öffentliches Spielen von SB Pro unterstützen wollen, dann meldet Euch bitte - aber bitte erst, wenn ihr ziemlich sicher seid, daß es auch klappen wird.

    In der Tat ist die Erwerbstätigenquote der relevantere Indikator für die Wirtschaftskraft eines Landes; dennoch hat sich die Arbeitslosenquote als der Indikator herausgebildet, an dem die Meisten ablesen, wie schlecht es uns geht. Beispielsweise ist in den 90er Jahren die Zahl der Erwerbstätigen jedes Jahr um 700.000 Arbeitsplätze angewachsen, aber die Arbeitslosigkeit hat sich nicht verringert - hier wurden viele Zuwanderer und vor allem die geburtenstarken Jahrgänge nach ihrem Schulabschluß in den Arbitsmarkt integriert. Eigentlich ein durchaus ansehnlicher Erfolg, aber verkauft wurde es als die Verfestigung der Massenarbeitslosigkeit.
    Nur: Die Bevölkerung in Deutschland ist nicht stabil. Wir müßten etwa 2,3 Kinder pro Frau haben, um die Bevölkerungszahl konstant zu halten, aber die Reproduktionsquote liegt bei eher 1,4. Wir leben derzeit in den mutmaßlich fettesten Jahren der Republik - kein Wunder, die geburtenstärksten Jahrgänge sind auf dem Höhepunkt ihrer Erwerbstätigkeit. In etwa 10 Jahren beginnt aber der Übergang ins Rentenalter, und dann wird sich das Verhältnis von Rentnern zu Erwerbstätigen rasch ändern. Während einerseits die Zahl der Erwerbstätigen durch den Rückgang der Geburtenzahlen ab den Geburtsjahrgängen 1970 ff. kontinuierlich zurückgeht, schwillt die Zahl der Rentner an, wenn die Jahrgänge 1955-1969 nach und nach aus dem Erwerbsleben ausscheiden. Ab etwa 2030 ist dann der Tiefpunkt erreicht. Fast alle Angehörigen der starken Geburtsjahrgänge sind dann in Rente, die ersten werden pflegebedürftig, und es sind nur noch die relativ mageren Jahrgänge ab 1970 in Arbeit.
    Es ist undenkbar, daß bei diesem Mißverhältnis ein reines Umlageverfahren bezahlbar bliebe und zugleich auskömmliche Rentenzahlungen oberhalb des Sozialhilfeniveaus bieten könnte. Also, rein theoretisch könnte dies über eine wundersame Steigerung der Arbeitsproduktivität ausgeglichen werden, aber wo soll das auf einmal herkommen? Auf so eine Hoffnung kann man keine Vermögensplanung gründen.


    Es bleibt also nichts anderes übrig, als daß die geburtenstarken Jahrgänge Vorsorge über die gesetzliche Rente hinaus betreiben. Wer sich heute nichts zurücklegt - und zwar sehr viel zurücklegt!-, wird das im Rentenalter bitter bereuen und sich zwangsläufig stark einschränken müssen (oder weiter arbeiten, vermutlich bis jenseits der 70, wenn er oder sie es noch kann). Nun könnte man, um den Umverteilungsgedanken bei der gesetzlichen Rente fortzuführen, einen Teil der aktuellen Rentenbeiträge in eine Rücklagenbildung stecken, also eine staatliche Geldanlage. Alle Versuche, dies zu tun, sind aber kläglich gescheitert. Die Regierung Kohl führte den "demographischen Faktor" ein, die Regierung Schröder ließ ihn wieder streichen, dann führte sie ihn doch wieder ein, und in der großen Koalition wurde er de facto wieder ausgesetzt als irgendjemand apodiktisch erklärte, daß die heutigen Renten auf gar keinen Fall schrumpfen dürften, selbst wenn die Reallöhne der Erwerbstätigen zurückgehen (und obwohl man ja überhaupt noch dazu weiter ansparen müßte).
    Mit anderen Worten, die Regierungen können der Versuchung seit Jahrzehnten nicht widerstehen, zugunsten der gegenwärtigen Rentnergeneration die Kasse zu plündern. Das muß man mal ganz klar so sagen. Keiner Rentnergeneration wie der heutigen ist es je in der Geschichte materiell so gut gegangen wie dieser. Was zurückgelegt werden müßte, um den brutalen Übergang zu dämpfen, der speziell uns bevorsteht, wird zugunsten der aktuellen Wählerstimmen verfrühstückt.


    Meine Schlußfolgerung ist daher, daß man der Regierung so wenig Einfluß wie möglich auf die eigene Vermögensplanung geben darf. Politiker tun was sie können, um uns das Geld aus der Tasche zu ziehen, damit sie es anderen geben können. Ich mache ihnen da keinen Vorwurf, ebensowenig wie Hunden, daß sie an Laternenpfähle pinkeln und gelegentlich ihren eigenen Kot fressen - es entspricht nun mal ihrer Natur. Die Tyrannei der Wohlmeinenden ist die grausamste, denn weil sie glauben, andere zu beglücken, lassen sie niemals locker. Gute Absichten ersetzen aber keine guten Taten. Gefühligkeit darf nicht den Blick auf die Realitäten verschleiern, insbesondere, wenn die Realitäten unangenehm und unausweichlich sind - wie der demographische Wandel. Wir, die wir zwischen 35 und 55 sind, werden die äußerst bitteren Früchte der kurzsichtigen Politik ernten müssen.
    Daher ist es im Grundsatz wenigstens zu begrüßen, daß mit "Rürup" und "Riester" wenigstens ein kleines bißchen getan wird, um private Vorsorge zu ermöglichen. Ich persönlich mache da nicht mit, weil ich den Politikern nun einfach nicht traue, daß sie nicht in 10 oder 15 Jahren mit einem Federstrich wieder etwas ganz anderes anfangen. Aber ich spare, was ich kann. Ich weiß natürlich trotzdem, daß es kein Entkommen gibt. Irgendwann wird man anfangen, das Geld derjenigen zu nehmen, die verantwortlich mit ihren EInkünften umgegangen sind und daher Ersparnisse haben. Aber was will man machen, gekniffen ist man ja so oder so.

    Eine Beitragsbemessungsgrenze ist vielleicht systemwidrig, erspart aber auch Rentenansprüche derjenigen, die nicht einzahlen. Zumal bei der Gruppe der Selbständigen die Einnahmen häufig extrem schwankend sind (seh' ich ja bei mir selbst - kann durchaus mal passieren, daß ich neun Monate lang keinen Pfennig sehe). Soll dann mit der Einkommensteuer am Jahresende eine Monsternachzahlung stehen? Soll das Durchschnittseinkommen der letzten drei Jahre zugrundegelegt werden? Die Rentenkasse ist kein Finanzamt. Es müßte also ein Datenabgleich zwischen diesen Behörden stattfinden, was man aus anderen Gründen nicht will.


    Außerdem tragen Unternehmer auch alle Risiken voll selbst, und bevor jetzt kommt, daß sie sich das auch leisten können: Die Mehrheit der Selbständigen in diesem Land sind kleine Ladenbesitzer, Kioskbetrieber u.ä., die keineswegs mehr Geld verdienen als der Durchschnitt.


    Selbst wenn 100.000 gutverdienende Selbständige netto als Beitragszahler dazukämen, könnten sie doch nicht den Rückgang der Beitragszahlerbasis um Millionen ausgleichen. Kurzum, das Ausplündern der mittelgut verdienenden Selbständigen wird die Probleme bestenfalls leicht mildern aber nicht lösen. Und an das Geld der wirklich Reichen kommst Du eh' nicht ran. Selbst wenn man eine Familie Röchling komplett enteignen würde: JEDEN MONAT schleust das Umlageverfahren mehr als 120 Milliarden Euro von den Beitragszahlern zu den Rentnern. Die Familie Röchling hat ein Gesamtvermögen von vielleicht 20 Milliarden Euro, da kommst Du nicht mal eine Woche mit aus, dann ist alles weg (einschließlich der restlichen Multimilliardäre, die in Deutschland mitsamt ihrem Vermögen leben). Der jährliche Bundeszuschuß zur Rentenkasse (also: Das bereits bestehende Defizit der Rentenkasse, das mit allgemeinen Steuermitteln geschlossen wird) übersteigt seit Jahren schon 55 Milliarden Euro. Das ist beinahe doppelt so viel, wie für die Bundeswehr ausgegeben wird, und entspricht ziemlich genau dem Betrag, den der Finanzminister in diesem Jahr insgesamt an Schulden aufnehmen muß. Woher kommen diese 55 Milliarden? Aus den Einkommen- und Kapitalertragssteuern der Vermögenden, die im Gegenzug dafür genau NICHTS bekommen, insbesondere keine Anwartschaften in der Rentenkasse. Und 90% des Einkommensteueraufkommens kommen von den einkommenstärksten 10% der Steuerpflichtigen, das sollte man auch mal erwähnen (für die Kapitalertragsteuer gilt das sowieso, aber das ist ja auch kein Kunststück).


    Alle diese Zahlen habe ich nicht im Kopf, die habe ich mir innerhalb von nur 10 Minuten ergoogelt. Wenn man es wissen will, kann man es erfahren. Wer glaubt, daß das Umlageverfahren unverändert bleiben kann, ist entweder ein Träumer oder kann nicht rechnen oder kennt die Fakten nicht - nichts davon ist eine Entschuldigung, denn man kann es wissen, wenn man nur will. Die Rente ist ein viel zu wichtiges Thema, als daß man sie den Umverteilungsphantasten überlassen dürfte.

    Was der Herr Müller da von sich gibt im zweiten Beitrag - ist ja gut und schön: Die drei Herren Rürup, Raffelhüschen und Börsch-Supan vertreten also möglicherweise auch fremde Interessen. So wie alle anderen Mitglieder der Rürup-Kommission. Und ihr nachweisliches Hauptvergehen ist also nach Herrn Müller (05:15), daß sie nicht nach Kräften das Vertrauen in die gesetzliche Rente stärken. Ich lach' mich tot!


    Video #3 beschreibt doch überdeutlich, daß durch den demographischen Wechsel das bisherige System schlichtweg nicht länger tragfähig ist. Die Bevölkerung wächst nicht mehr wie zu Zeiten, da das Umlageverfahren eingeführt wurde, sondern schrumpft und altert. Damit muß das Pyramidenspiel "Umlageverfahren" zwangsläufig kollabieren, und je länger man es schönredet, desto härter wird der Aufprall in der Realität. Daß die Rente nicht mehr sicher ist, konnte jeder seit spätestens Mitte der 1980er Jahre wissen. Da hat das Herr Biedenkopf von der CDU deutlich und öffentlich dargelegt, stand in allen Zeitungen, wir haben's in der Schule diskutiert, dann kamen die Schönredner wie Blüm und dieser Herr Müller und haben das Volk nach Kräften wieder in den Schlummer gewiegt.


    Lebenserwartung: Steigt
    Bevölkerung: Schrumpft


    Diese beiden Parameter entziehen sich weitgehend der politischen Kontrolle, und das ist vermutlich auch ganz gut so. Die medizinische Versorgung ist im Weltmaßstab spitze, ebenso die Ernährungslage, und ob die Leute Kinder kriegen oder nicht, ist nun mal eine private Entscheidung die nur in begrenztem Maß von der Gesellschaft beeinflußt werden kann. Es bleiben folglich die Stellschrauben


    Rentenbeiträge
    Lebensarbeitszeit
    Rentenfinanzierung


    Wenn man die Rentenbeiträge nicht beliebig steigen lassen will, weil sie effektiv wie eine Steuer auf menschliche Arbeit wirken und daher zum Gesellschaftsproblem Massen-/Langzeitarbeitslosigkeit beitragen, dann kann man nur noch versuchen, die Lebensarbeitszeit zu verlängern (einerseits durch den Abbau der Arbeitslosigkeit (jedes Jahr ohne Arbeit ist auch ein verlorenes Jahr für die Rentenkasse), und die Rendite der Rentenfinanzierung zu steigern.


    Herr Müller soll mal erklären, was seine Lösung des Problems ist, wenn er gegen kapitalgedeckte Vorsorge ist. Rente mit 72? Rentenbeitragssatz 30%? Massive Zuwanderung (ca. 2 Millionen jährlich - schließlich erwerben auch die Zuwanderer hier Rentenansprüche, die mit finanziert werden müssen)? Kinderzwang? Verkürzung der medizinischen und der Nahrungsmittelversorgung?


    Mit "Lalalalala ich kann euch gar nicht hören, alles ist gut" kriegen wir das Problem jedenfalls nicht in den Griff. Man muß nicht alles glauben, was einem die Mitglieder der "Rürup-Kommission" erzählen, schon recht, aber selbst mit bescheidenen Mathekenntnissen sollte man doch intuitiv verstehen, daß Umlageverfahren und steigende Rentenbezugsdauer nicht gut für den Beitragssatz sind. Mich nervt an diesen Dauerverhinderern, daß sie einfach keine konstruktiven Beiträge zur Problemlösung liefern. Ist ja letztlich egal, um was es geht - Stuttgart 21, Atomstrom, Rente, Kündigungsschutz; die Liste ließe sich beliebig verlängern, aber die Grundmelodie ist immer dieselbe: Veränderung ja, aber nicht bei mir, nicht hier, jedenfalls nicht jetzt, und falls überhaupt, dann nicht so, sondern irgendwie anders. Auch die kleinste Mücke wird zum Elefanten gemacht, und im Zweifel ersetzt Emotion Legalität und Legitimität (von der Vernunft einmal ganz zu schweigen).


    Heiliger Sankt Florian, verschon' mein Haus - zünd' andre an!


    Hab ich mich "verguckt"?

    Nein... ich glaube, das sollte so sein. :)

    Zitat

    Frage:Ist der Winkelschuß auch modelliert?

    Ich denke nein. Jedenfalls kann ich mich nicht erinnern, daß dies in den technischen Anforderungen stand. Es gilt also weiterhin die goldene Regel:


    Berg rauf, Berg runter: Halt drunter

    Am Bedienelement selbst ist per Mausklick "SD Auto" zu aktivieren (für "Schuß-Detektions-Automatik" oder so). Damit schwenkt die Waffenanlage automatisch auf Waffen, deren Projektile auf das eigene Fahrzeug geschossen wurden oder die knapp vorbeigeflogen sind. Dies kann aber auch überschießende eigene Truppe sein!


    Am Richtgriff bzw. mit dem zugeordneten Tastaturkürzel kann der Modus nur deaktiviert werden. Man muß also stets mit der Maus die F10-Taste am Lemur-Bediengerät anklicken, um die Übersteuerungsautomatik zu nutzen. Da diese auch im laufenden Schußwechsel ggf. gnadenlos weiter übersteuert, sollte man routinemäßig die Übersteuerung sofort deaktivieren, wenn man ein Ziel erkannt hat, und erst nach dem Feuerkampf wieder aktivieren.

    Die Schwierigkeit besteht primär darin, daß die Infanterie unter Steuerung von SB Pro die Häuser noch nicht als solche erkennt und daher niemals in oder auf den Gebäuden Stellung bezieht, sondern immer nur davor. Das wird sich ändern, momentan ist es aber noch nicht soweit. Soweit SB Pro nur die Kampffahrzeuge simuliert und eine andere Komponente die Infanterie, mag das anders ausgehen.

    Steuern sind grundsätzlich nicht zweckgebunden. Jede Steuer fließt in den allgemeinen Haushalt, Punkt.


    Es ist schade, daß Politiker (in allen Parteien) immer wieder den Fehler machen, Steuererhöhungen mit zweckgebunder Mittelverwendung zu begründen. Klar: Niemand will eine Steuererhöhung mit der Wahrheit begründen - nämlich erstens, weil mann's kann, und daß zweitens Einsparungen an anderer Stelle politisch mehr Widerstand erzeugen und es daher einfacher ist, die Saftpresse noch ein bißchen strammer zu ziehen.
    Durch dieses Verhalten wird natürlich daß Mißverständnis gefördert, daß es inhaltliche Zusammenhänge zwischen bestimmten Vorhaben und der Steuererhebung gäbe, und man begibt sich in die Kommunikationsfalle, dann inhaltliche Zusammenhänge herstellen zu müssen, wo es sie (wie in diesem Fall) auch beim besten Willen nicht gibt.

    Nun, grundsätzlich hat sich durch die Verbesserung unserer Produktivität bei der Einbindung neuer Fahrzeugmodelle in SB Pro die Lage gegenüber den letzten 12 Monaten erheblich gebessert. Der Bedarf an einer größeren Vielzahl von zivilen und militärischen Fahrzeugen ist natürlich nahezu unendlich. Immerhin haben wir sowohl den ASLAV als auch den M113 in einer San-Variante. Dabei soll es nicht bleiben, aber wir stehen auch nicht bei Null. Konkrete Einführungstermine werde ich aber nicht nennen, wir haben momentan ziemlich viele andere offene Baugruben, die ich als dringlicher erachte.

    Nun, es ist offenkundig, daß die chinesische Führung mittlerweile glaubt, daß sie stark genug sind, um gute Beziehungen nicht länger nötig zu haben. Deswegen stabilisieren sie Nordkorea um nahezu jeden Preis, deswegen erheben sie Territorialansprüche gegen ihre Nachbarn und setzen nun wohl auch die Rohstoffversorgung als Druckmittel ein, hinzu kommt dann noch der Streit um die Wechselkursanpassung.


    Dennoch: Ich denke, es wird sich erweisen, daß die chinesische Führung langfristig weniger mächtig ist, als sie momentan möglicherweise glaubt. Seltene Erden gibt es überall. Wenn sie sie künstlich verknappen oder für die eigene Industrie horten, werden die Preise steigen und damit einen Anreiz für alle anderen Minenbetreiber auf der Welt bieten, nebenher auch noch die anderen Mineralien abzubauen, die bislang mangels Rentabilität im Abraum landen. Die künstliche Verknappung schafft sich also quasi von selbst das Alternativangebot.
    Beispiel Rußland und der Gasstreit mit der Ukraine: Das will niemand häufiger erleben, also wird möglicherweise jetzt die Nabucco-Pipeline gebaut, um das Gas aus Zentralasien und, eines ferneren Tages, da die Mullahs nicht mehr den Ton angeben, auch aus Iran nach Europa zu leiten.
    Beispiel OPEC: Nachdem die Saudis 1973 und dann nochmal 1978 die Ölversorgung bedroht haben, wurden die Förderkapazitäten weltweit ausgebaut, um die Abhängigkeit zu verringern. Zudem wurde die Produktionsweise umgestellt. Mittlerweile braucht die deutsche Wirtschaft zur Erzeugung derselben Wirtschaftsleistung wie 1973 weniger als ein Fünftel der damals nötigen Erdölmenge.


    Die Ausweichreaktion auf das chinesische Gebaren setzt ja bereits ein. Die Japaner wollten sich in den letzten 15 Jahren von der amerikanischen Sicherheitsgarantie ein wenig lösen. Seitdem Nordkorea Atombomben baut und Raketen über Japan hinwegschießt und dazu noch China die Rohstoffversorgung als Druckmittel einsetzt, weiß auch der dümmstmögliche japanische Außenpolitiker, daß die Bindung an die USA den Interessen des eigenen Landes allemal besser dient. Ebenso werden sich alle anderen Nachbarn Chinas überlegen, ob man die Beziehungen zu Indien und den USA nicht verbessern sollte. Wenn dann die USA ihre Währung inflationieren - und das werden sie - werden die Chinesen merken, daß auch ihre Devisenvorräte nicht so werthaltig sind, wie sie das vielleicht vor kurzem noch geglaubt haben. Am Ende wird dann auch die chinesische Führung einsehen, daß sie mit einer kooperativen Außen- und Wirtschaftspolitik langfristig besser fährt.

    Die "seltenen Erden" sind alles andere als selten. Man könnte sie auch anderswo abbauen. Wenn China das Angebot zu sehr verknappt, werden Lagerstätten im Rest der Welt profitabel, und daher erschlossen werden. Insofern können die Chinesen in diesem Punkt nur vorübergehend Schaden anrichten. Wenn dann noch eine weltweite Rezession aufgrund der Rohstoffverknappung ausgelöst wird, werden die exportorientierten Chinesen selbst stark darunter leiden. Die chinesische Führung hat da weniger Entscheidungsspielraum, als sie derzeit selbst zu glauben scheint.

    • Wenn Du den WebAdmin startest und dann auf Inhalt | Lizenzen gehst, kannst Du dann im Abschnitt 100146 eSim Games den Eintrag "11071 SB Pro PE 2.5" sehen?
    • Wenn Du das CodeMeter Control Center startest, was steht bei Version (links neben dem kreisförmigen Pfeil)
    • Bevor Du die CodeMeter Hotline anrufst (0700-CODEMETER), laß' bitte das CmDUST-Programm laufen (findet sich in der CodeMeter Programmgruppe unter "Tools"). Die dabei erzeugte Datei "CmDustResults.log" hängst Du dann bitte an eine eMail an, in der Du kurz das Problem schilderst und sie dann an Support@CodeMeter.com schickst. Du kannst mich gerne auf Kopie setzen

    Ich glaube, was hier vorliegt ist ein Mißverständnis durch die Temrinologie von Bewegungspfad-Taktiken und Bedingungen.


    Wenn ich es recht versatnden habe, hast Du einen Bewegunsgpfad mit Bewegungstaktik "Ausweichen" und einer Bedingung "Ausweichen, falls".


    Ausweich-Bedingungen haben den ausschließlichen Zweck, eine Einheit in der Bewegung zu ihrem Ausgangspunkt zurückzuschicken. Wenn also ein Zug im Vorgehen von Stellung 124 nach 236 unter Feuer gerät, hat er ja unmittelbar keinen alternativen Pfad zur Auswahl, da Pfade immer von einer Stellung zu einer anderen führen; in der Bewegung ist ein Zug also stets unfähig, auf Beschuß anders zu reagieren als anzuhalten oder das Feuer zu öffnen (oder beides). Erst die "Ausweichen, falls"-Bedingung ermöglicht überhaupt, zur alten Stellung zurückzufahren und von da aus ggf. einen anderen Weg zu nehmen.


    Wenn Du die Ausweichen-Bedingung nun auf einen Ausweich-Pfad anwendest, heißt das im Ergebnis, daß der Zug einen Millimeter aus der Stellung fährt und dann von der Bedingung das "Kommando zurück" bekommt, und wieder einen Millimeter voran in seine vorherige Stellung fährt. Im Ergebnis ist er also vor Ort festgenagelt.
    Stattdessen, wie Du ja schon bemerkt hast, ist hier richtigerweise die "Folge- falls..."-Bedingung zu wählen.


    :)

    Posttraumatische Belastungsstörungen können eine Vielzahl von Ursachen haben, einschließlich der bereits etablierten nichtletalen Wirkmittel. Das kann unmöglich das Argument sein, mit dem man nun ausgerechnet den Mikrowellenwerfer ablehnt, alles andere aber für unbedenklich hält. Es geht um eine Abwägung der Vor- und Nachteile. Bislang habe ich von Dir nur unbewiesene Mutmaßungen über die Nachteile gehört, die mir wenig plausibel und zudem haltlos überzogen erscheinen.


    Schau' Dir doch bitte mal das Niveau dieses Threads an:


    Beitrag Nummer 1: "der Hammer!"
    Nummer 2: "Es wird minutenlang auf den Opfern herumgebraten, das ist Schlimmer als Schußverletzungen"
    Nummer 3: Ein Film, in dem das Dingen überhaupt erst einmal vorgestellt wird.
    Nummer 5: Nach Hörensagen betrachtet die US Army das Ding als untauglich.
    Nummer 6: "Gereizte Demonstranten könnten anders reagieren"
    Nummer 7 & 8: "Wir haben auch Wasserwerfer"
    Nummer 10: "Grausame Psychowaffe: Pawlow ... obwohl, ich weiß es auch nicht"
    Nummer 12: "Obwohl ich es nicht weiß, werfe ich ohne jede Begründung ein neues Stichwort in die Runde, das furchteinflößend klingt."


    Halten wir also den aktuellen Zwischenstand fest: Der vorgestellte Wirkmechanismus erzeugt Schmerz, und hat ansonsten in den bisherigen Tests keinerlei Nebenwirkungen gezeigt. Aber dem Hersteller und der US Army glauben wir pauschal erst mal nicht, auch wenn wir keinen Beweis für das Gegenteil haben und stattdessen wild herumraten, was sie uns alles verschweigen könnten.
    Nichts gegen ein kritisches Hinterfragen der Behauptung, daß das Teil harmlos, wenn auch schmerzhaft sein soll. Ich bin ein Freund der sokratischen Methode, ehrlich. Aber dann sollte man wenigstens irgendwas stichhaltiges in der Hand haben. Ich verlange ja nicht mal einen Beweis, nur Plausibilität. Aber davon ist hier absolut nichts zu hören. Lieber packt man abenteuerliche Verschwörungstheorien aus, als daß man auch nur einmal zugibt, daß das Teil funktionieren könnte - und warum?
    Ich kann nur mutmaßen: Weil es Amerikaner sind.

    Ssnake : Ist mit der Einführung von Schatten irgendwann mal zu rechnen? Wird der Sonnestand (langer Schatten oder Mittagssonne) abhängig von der Uhrzeit dann auch beachtet?


    Taktisch würde das einiges ändern und sieht natürlich auch besser aus.... ;)



    Genau da liegt der Hase im Pfeffer. Natürlich hätten wir's gerne hübsch, das ließe sich auch mit geringem Aufwand hinbekommen - als reine Aufhübschung wiederum hat es aber keine Priorität. Wenn es eine höhere Priorität bekommen soll, muß es taktisch relevant sein. Dann müssen die computergesteuerten Besatzungen den Sonnenstand bzw. den Schattenwurf in der Umgebung bei der Stellungswahl (und ggf. auch beim taktischen Marsch) berücksichtigen. Ebenso muß dann eine Funktion dazukommen, daß bei der Beobachtung das Kontrastniveau der Umgebung berücksichtigt wird in Kombination mit dem Grad der Abschattung des Ziels, um die Entdeckungswahrscheinlichkeit zu modifizieren. Schließlich wäre noch zu berücksichtigen, was Nachts passiert, insbesondere beim Einsatz von Zielscheinwerfern und Gefechtsfeldbeleuchtung.
    Hinzu kämen noch - wünschenswerterweise - UV-Maps für realistischeren Schattenwurf von allen Oberflächen, insbesondere Boden, Gebäude- und Fahrzeugoberflächen, was wiederum nach sich zieht ein allgemeines Upgrade aller bestehenden 3D-Modelle (Hinzufügen der jeweiligen zusätzlichen Texturen).


    Da dies funktionell alles eng miteinander zusammenhängt, würden wir das gerne als Paketlösung abarbeiten. Das wiederum benötigt aber mehr Entwicklungszeit, als uns in absehbarer Zeit zur Verfügung steht. Es ist ja immer die Frage, was uns im Augenblick wichtiger ist - Artilleriegeschütze in 3D ...oder Schatten? 3D-Infanterie ...oder Schatten? Mehrparteienfähigkeit ...oder Schatten?


    Aus diesen Fragen ergibt sich schon fast zwanglos, warum die Sache mit dem Schattenwurf bislang noch immer den Kürzeren gezogen hat.

    ...kann es sein das sich das Stativ der Kamera Optik nicht mehr ausfahren lässt


    ggf. in dem Dialog "Steuerung", in dem alle Hotkeys aufgelistet sind, mal nachschauen, was unter "Mast ausfahren" bzw. "Mast einfahren" gelistet ist. Diese Tasten müßten es dann sein.

    Der psychische Effekt ist aber immens. Stichwort: Pawlow´scher Hund. ...
    Was da dran ist, weiß ich nicht.


    Entschuldige bitte, aber den Eindruck habe ich auch. Was der konditionierte Reflex mit dem Einsatz einer Strahlenwaffe zu tun haben soll, erschließt sich mir überhaupt nicht.