Beiträge von Ssnake

    Genau. Ich habe hier auf Vorabfragen geantwortet, aber die offizielle Ankündigung wird noch folgen, und damit sollten dann alle offenen Fragen geklärt sein.


    Die jetzige Verwirrung ist übrigens der Grund, warum ich ungern Vorabinfos herausgebe. Es führt häufig nur zu Konfusion, und die eigentliche Nachricht geht häufig in der Diskussion um Nebensächlichkeiten unter.

    kann man für die besatzung des Bushmaster das fergesteuerte Aufklärungsgerät nutzen?


    Ich nehme an, Du meinst das UGV (Unmanned Ground Vehicle), das wir mit dem CV90/40 eingeführt haben. Ja, das steht grundsätzlich jedem Fahrzeug, das Truppen absetzen kann, zur Verfügung. Reichweite 300m.
    Dafür ist der Bushmaster aber so groß wie ein Dingo und hat auch keinen ausfahrbaren Sensormast, insofern sind die Fähigkeiten ähnlich - aber nicht identisch.

    Ja, aber ein Upgrade ist ja kein Hochlade-Vorgang, sondern eine Aufwertung. Ich glaube aber nicht, daß dieser Begriff für mehr Klarheit sorgen würde, dafür ist "Upgrade" schon zu sehr in den allgemeinen Sprachgebrauch eingesickert... :o


    Egal, in etwa einer halben Stunde lade ich neue Bilders bei SteelBeasts.com hoch.

    Gibts denn irgendwo nen link wo beschrieben steht wie man so ne Lizenz überträgt, würd mich mal interessieren ?


    Es gibt verschiedene Methoden. Im konkreten Fall werden die Daten über ein ActiveX-Control oder ein Java-Applet direkt vom Webserver an den Stick übertragen. Im Grunde muß man nur auf einen Knopf "Update" klicken und das war's dann.


    Für Sonderfälle (z.B. Mehrfachlizenzen, oder die Übertragung einer Lizenz von einem CodeMeter auf einen anderen) gibt's die Option, das "händisch" zu machen, d.h. Du erzeugst eine Kontext-Datei und schickst die an uns per eMail-Anhang, wir erzeugen eine Lizenzdatei und schicken sie auf demselben Weg zurück.

    Genauso.
    Jeder wird einfach so herunterladen können. Um es zu spielen braucht's aber eine neue Lizenz. Der Plan ist, diese Lizenzen direkt übers Web auszuteilen. Dazu wird ein Ticket-Code ausgegeben, den man dann auf der passenden Seite eingibt, um den Lizenzschlüssel zu übertragen. Okaysoft wird also von uns eine Liste mit Ticket-Codes und gibt je einen an den jeweiligen Kunden weiter. Der besucht die Website, gibt den Ticket-Code ein, und kann dann die Lizenz auf seinen CodeMeter Stick übertragen.

    Wer sich SB Pro PE heute zulegt, bekommt es zu 100,- Dollar. Das Upgrade am 21.8. wird 25,- Dollar kosten. SB Pro PE am 21.8. neu zu kaufen, wird auch 125,- Dollar kosten. Allerdings muß man dann warten, bis CodeMeter-Stick, DVD und Handbuch über den Teich geschippert sind. Da die DVD-Produktion bis zum 21.8. noch nicht abgeschlossen sein wird, könnte es sich bis Mitte September oder gar noch länger verzögern, bis man endlich loslegen kann.


    Daher ist meine Empfehlung, jetzt die verbilligte Version zu kaufen und sich dann anschließend das Upgrade zuzulegen. Man muß die alte Version nicht einmal installieren, hat aber schon mal den CodeMeter-Stick und das Handbuch parat. Man kann dann die Installationsdateien herunterladen, sobald die Sache losgeht.

    Dafür kann es ein, zwei gute Gründe geben und sicher auch eine Reihe schwachsinniger Gründe. Die guten Gründe sollte man mit Rücksicht auf die Einsatzlage nicht weiter erörtern, und über den Schwachsinn könnte man sich beliebig aufregen, aber es bringt am Ende ja doch nichts.

    Das werde ich zu gegebener Zeit bekanntgeben. Der Betatest ist beinahe abgeschlossen, als nächstes müssen wir den Webshop aufmöbeln, um bestimmte neue Funktionen einzubauen, die die Voraussetzung schaffen, daß wir künftig Downloads anbieten können. Sobald diese Voraussetzungen geschaffen und getestet worden sind, können wir auch Vorbestellungen entgegennehmen.


    Vorbestellungen werden sowohl direkt bei uns möglich sein als auch über OkaySoft.

    Gegenfrage, Joe: Hast Du Dir schon einen Screenshot angesehen?
    Auf jedem ist ein kleiner Infotext. ;)


    Ja, DX9 wird im Prinzip noch gebraucht. Vista mit neuesten Service Pack und Windows 7 haben aber wohl DrectX 11 jetzt in einer DirectX 9 kompatiblen Fassung, so daß es da zumindest auf manchen Computern keiner Parallelinstallation von DX9 aunf DX11 mehr bedarf. Ich sehe mich aber außerstande, eine Garantie abzugeben, daß das auf allen Computern so ist.


    Karl: Der M60 ist vorläufig ohne Besatzungsplätze.

    Danke für den Hinweis!


    Der Auftreffwinkel kann in der Tat eine bedeutende Rolle spielen, auch wenn wir die dabei auftretenden Effekte nur sehr vereinfacht modellieren (d.h. Durchgangslänge = Materialstärke : cos(x); x gemessen als Winkel zum Normalenvektor, d.h. dem Vektor, der genau senkrecht zur Oberfläche steht). In der Realität stellt es sich nur dann so dar, wenn die Plattenstärke das Projektilkaliber mindestens um den Faktor drei übersteigt.


    Dennoch kann sich jeder mal vom Windows-Taschenrechner oder von Excel zeigen lassen, wie sich die Durchgangslänge mit dem Einschlagswinkel entsprechend ändert.


    1 : cos(0°) = Faktor 1, d.h. Durchgangslänge = Materialstärke
    1 : cos(30°) = Faktor 1,15
    1 : cos(60°) = Faktor 2
    1 : cos(80°) = Faktor 5,76
    1 : cos(85°) = Faktor 11,47


    Da die Platte über dem Fahrer (=bugseitiges Wannendach) nur etwa 8cm stark ist (bei etwa 10° Neigung zur Horizontalen) ist nominell erst einmal von einer Durchgangslänge von etwa 460mm auszugehen. Bei nur 2° Abweichung von diesem Nominalwert kann der Schutz aber schon auf ca 575mm ansteigen, oder auf nur 385mm abfallen, immerhin mehr als 16% weniger. Diese 4° Varianz sind im AAR mit bloßem Auge kaum unterscheidbar - ein weiterer Grund, warum es scheinbar so zufällig ausgeht.

    Abgesehen von der Überarbeitung aller Fahrzeug-Schadmodelle in 2.5 ist es so, daß alle Fahrzeuge und Munitionssorten von SB Pro gleich behandelt werden, unabhängig davon, wer Computer ist und wer (menschlicher) Spieler. SB Pro verwendet ein stochastisches Schadmodell als Näherung des realen Verhaltens, diese Näherung ist charakterisiert durch eine relativ hohe räumliche Auflösung, eine brauchbare bis gute Abschätzung der Durchdringungsleistung von KE und HL-Impakten, und ein relativ grobes Verfahren zur Bestimmung der Auswirkungen einer Perforation von Funktionsflächen.
    Das Verfahren zur terminalen Leistung muß notwendigerweise grob bleiben, da weder umfangreiche noch standardisierte Zahlen vorliegen, die die Auswirkungen von Perforationen in statistisch belastbarer Weise belegen.
    Daher wird es in der Wahrnehmung der Endanwender leider immer wieder zu scheinbaren Diskrepanzen kommen. Wir tun das uns Mögliche, um ein robustes Schadensmodell zu liefern - aber ohne deswegen zu sehr in die Spekulation abzudriften.


    Es wäre natürlich möglich, auf ein deterministisches Schadensmodell umzustellen. Aber glaubt mir, das ist nur "anders doof" - und deutlich weniger unterhaltsam.