Ist zwar etwas OT: aber geht's mit Inst nun schneller oder nicht (häufigste Verwendung: Kettenschaden)? IIRC hatte Single mal festgestellt, daß die Präsenz eines Inst Fahrzeuges diese Prozedur nicht beschleunigt (daß manche Reparaturen nur in Anwesenheit der Inst starten- wenn auch für unsere Belange in einem zu langen Zeitfenster- ist eben so).
Nun ja, primär werden manche Reparaturen durch die Präsenz eines Inst-Fz überhaupt erst angestoßen. Ich kann mich nicht entsinnen, bei welchen Reparaturen es dann auch schneller geht - meine aber, daß es solche Fälle gab.
Hinsichtlich der Reparaturzeiten ist es so, daß diese eigentlich schon grenzwertig optimistisch sind. Es ist ja ein wichtiges Erziehungsziel einer Taktik-Simulation, daß die Spieler/Studenten/Azubis eine annähernd realistische Vorstellung von den notwendigen Zeitansätzen bekommen. Natürlich ist das unglaublich frustrierend wenn es einfach nicht voranzugehen scheint, so daß man unter reinem Spiel-Aspekt das ganze beschleunigen würde, damit Schäden zwar immer noch eine spürbare Strafe sind aber nicht routinemäßig zur faktischen Aufgabe des Fahrzeugs führen. Nur, das läuft eben den Erfordernissen einer Taktik-Ausbildung zuwider.
Vergeßt nicht, daß in manchen Armeen SB Pro der erste und häufig auch der einzige Eindruck ist, den Offiziere und Offizierschüler anderer Truppengattungen je von mechanisierten operationen erhalten. Es gibt zahllose kriegsgeschichtliche Beispiele, in denen "panzerfremde" Offiziere überspannte Erwartungen an die Leistungsfähigkeit der PzTr hatten mit dementsprechend sinnwidrigen Einsatzbefehlen, die dann wiederum überhöhte Verlustraten und verminderte Leistung zur Folge hatten. Der Infanterist denkt im Maßstab der Gewehrschußweite, der Artillerist wird erst wach bei Entfernungen 5...50km, und alle Truppengattungen haben irrige Vorstellungen von dem, was die anderen tun, was sie können, und wo deren Leistungsgrenzen liegen.
Theoretische Wissensvermittlung hält meist nicht viel länger als bis zur Lehrgangsprüfung vor, und Sandkastenausbildung, so gut und hilfreich sie auch ist, ignoriert nahezu zwangsläufig alle Raum-/Zeit-Effekte. Der (angehende/übende) Führer wird also niemals mit den Folgen verspäteter oder verfrühter Befehlsgebung konfrontiert. Dies kann nur eine (sehr teure) Live-Übung oder eben eine Simulation liefern, sofern diese realistischen Zeitbedarf ansetzt - auch wenn das die Bediener regelmäßig in wütende Frustration versetzt. Ich weiß das, kann es aber aus den genannten Gründen nicht ändern.