Beiträge von Ssnake

    Eine Westoffensive gibt's schon deswegen nicht, weil bei SB Pro die taktische und nicht die operativ/strategische Ebene simuliert wird; für einen "Fall Gelb" empfehle ich die einschlägigen Kriegsspiele zum 2. Weltkrieg.


    Die Zivilfahrzeuge im kommenden Upgrade folgen noch dem Schema Blau/Rot, sind also in jedem Fall Teil einer Partei. Aber man kann ihren Funk beschädigen, dann gibt's keine Positionsupdates außer durch Sichtungen, man kann ihre Mannschaften mit Schaden belegen, dann sitzen keine "Aufständischen" ab, und generell werden sie von computergesteuerten Kräften wie Sanitäter behandelt, also ignoriert. Menschen steht es natürlich frei, zu holzen.


    Ulf kann sicher noch ein paar weitere Erläuterungen beisteuern.

    Um nicht völlig in die Depression abzusinken, möchte ich auf die 12 neuen Screenshots hinweisen, die ich eingestellt habe.


    Darauf ist zum einen der Eagle IV zu sehen, von einigen wurde er ja schon vorausgeahnt. Wichtiger ist aber die Kulisse, in der er steht.


    "Terrastan"


    17x17km² urbaner Landschaft (nun ja... ein größeres Dorf - aber was für eins!). An anderer Stelle hatten findige Leute ja schon auf die Videos von TerraSim hingewiesen, was ich an dieser Stelle auch noch einmal tun möchte, speziell dieses hier.


    Was ich völlig geil finde ist, daß diese Städte prozedural erzeugt werden und nicht eine ganze Armee von 3D-Modellierern benötigen. Das ist wirklich revolutionär. Und eine Probe davon gibt's gratis in der kommenden Version.
    Einen wermutstropfen hat die Sache allerdings - derzeit ist die Karte nur eingeschränkt tauglich, weil der Exporter von TerraSim keine Widerstandswerte für Häuserwände sowie orientierungspunkte für Infanterie generiert, was Ein- und Ausgänge sowie Schützenpositionen angeht - noch nicht. Sobald das kommt - und die TerraSim-Jungs arbeiten dran - werden wir das natürlich nachschieben. Einstweilen interessiert mich vor allem die allgemeine Performance der Karte auf Euren Rechnern - Ladezeiten, Frameraten u.ä.; ich denke, daß es auf den allermeisten Rechnern ziemlich gut laufen wird, da wir in diesem Frühjahr speziell für dichbesiedeltes Gelände eine Reihe wichtiger Optimierungen erarbeitet haben.

    Leider nicht, weil die entscheidenden Teile, die schon in der ersten Augustwoche hätten fertig sein sollen, immer noch nicht fertig sind. Man hat bei der "problemlosen Anpassung" unseres Webshops einige neuartige Probleme entdeckt, die nun beseitigt werden. Aber bis es soweit ist, kann ich natürlich nicht genau sagen, wie der Upgrade-Prozeß ablaufen wird (abgesehen von den grundlegenden Prinzipien, die ich ja bereits in diesem Thread erläutert habe).

    Als vollkommen Unbeteiligter sollte ich vielleicht besser die Klappe halten, aber ich finde es bizarr, daß von seiten der Spieler immer wieder auf so dermaßen künstliche Rahmenbedingungen wie Kräftegleichheit und identische Gefechtsstreifen gedrungen wird.


    Asymmetrie ist der Normalfall!


    Zum Teufel mit der Balance!


    Wenn meine Seite schwächere oder weniger Kräfte hat als die Gegenseite, dann muß eben die Taktik angepaßt werden. Das funktioniert natürlich nur innerhalb gewisser Grenzen, ist klar. Aber ggf. werden dann auch die Siegbedingungen anzupassen sein, so daß die vermeintlich schwächere Seite nur begrenzte Ziele zu verfolgen hat, oder die stärkere Seite stark für Verluste bestraft wird.

    Ich schrieb oben von elektromagnetischen Hochfrequenzstrahlern und nicht von Infrarotstrahlung, wie Du.


    Ich will nicht in Besserwisserei verfallen, aber "Hochfrequenz"-Strahlung ist ein ziemlich unscharfer Begriff. Elektrotechniker nennen alles oberhalb akustisch wahrnehmbarer Frequenzen "HF" (also 20kHz und mehr; manche meinen aber nur das Frequenzband von 30...300MHz); im Englischen ist mit "High Frequency" das Kurzwellenband 3...30MHz gemeint; in der Leitungstheorie gilt alles als Hochfrequenztechnik, wo die Antennenlänge wenigstens ein Viertel der Wellenlänge ausmacht.
    Insofern ist nicht immer leicht auszumachen, was tatsächlich gemeint ist; im Übrigen denke ich doch, daß grundsätzlich immer die Methoden der Quellenkritik zum Einsatz kommen sollten. Nur weil ich nachfrage, was gemeint ist bzw. was gemeint sein könnte heißt das nicht, daß ich schon ein Urteil über die Wertigkeit der Quelle gefällt hätte. Wir sind uns doch sicher einig, daß eine gewisse Grundskepsis gegenüber allen Artikeln der Presse durchaus angebracht ist. Journalisten sind keine Ingenieure oder Wissenschaftler. Selbst wenn sie den Gegenstand ihrer Berichterstattung vollständig begriffen haben, werden sie gelegentlich zu anschaulichen Umschreibungen greifen, um entweder den Artikel auf die gewünschte Kürze zu stutzen oder es der vermuteten Leserschaft einfach zu machen. Das kann dann auch mal zu Verzerrungen und Mißverständlichkeiten führen.


    In diesem Sinne, nur weiter so und allen ein schönes Wochenende!

    Man fragt sich ja dennoch, wie Infrarotstrahlung einen Flugkörper zur vorzeitigen Explosion bringen soll. Das TOW-Steuergerät kennt keinen Selbstzerstörungsbefehl; wird der "Abbruch"-Schalter betätigt, taucht der Flugkörper nach unten und explodiert beim Auftreffen auf den Boden. Insoweit deute ich mal die Aussage in der Zeitschrift als die übliche unsaubere Ausdrucksweise von Journalisten. Mittelbar führt Shtora also zur vorzeitigen Explosion - durch Absturz aufgrund fehlerhafter Steuerungsbefehle.

    Augenfällig ist vorallem, dass dieser über keinen Scheinwerfer mehr verfügt. An dessen Stelle wurden beiderseits der Bordkanone elektromagnische Hochfrequenzstrahler montiert, die der Abwehr von PzAbwLenkraketen dienen. Diese sollen (werden?) dadurch frühzeitig zur Detonation gebracht und damit wirkungslos.


    Wie kommst Du darauf?
    Ich dachte bislang, daß es sich um einen Teil des Shtora-Systems handelt ("Vorhang"), ein "Softkill"-System. Die Strahler sollen mit der Kodierung der TOW-Raketen IR-Signale senden, so daß die Elektronik des TOW-Steuerungsgeräts zwei Impulse über die Position des Flugkörpers relativ zum Fadenkreuz erhält, so daß die Steuerungssignale an den Flugkörper ausgehend von der falschen Position diesen auf einen falschen Kurs und ggf. zum Absturz bringen. Der Basturz wäre dann die Ursache der frühzeitigen Detonation, nicht die Strahlung selbst.


    Ob dies tatsächlich funktioniert, ist eine andere Frage. Im Prinzip funktioniert es natürlich tadellos - mit TOW-Raketen der ersten generation, die alle dasselbe Kodiermuster ausgesandt haben. Mittlerweile senden die Flugkörper eines von wenigstens acht Mustern; Shtora müßte also alle acht Muster kennen und ggf. der Reihe nach durchprobieren. Unterstellen wir eine halbe Sekunde Störzeit pro Muster, könnte die Reaktionszeit also bis zu vier Sekunden betragen, im Mittel zwei Sekunden. Wird die TOW-Kodierung geändert, muß auch Shtora entsprechend umprogrammiert werden.


    Shtora selbst umfaßt natürlich noch mehr - Anstrahlung durch Laser wird erkannt, ggf. automatisches Übersteuern des Richtschützen und Ausrichten auf die Laserquelle, ggf. verbunden mit dem Ausstoß von (multispektralen) Blendmitteln.



    Größter Nutzer des T-90 ist nach meinen Informationen die indische Armee, die ihn interessanterweise als nicht bzw. nur eingeschränkt nachtkampffähig einordnet.

    Die heutigen Neuigkeiten: Als spielbares neues Fahrzeug kommt die Artilleriebeobachter-Variante vom CV90/40, der FOV90. Kommandant und Richtschütze sind getrennte Positionen, in denen der Richtschütze die Ziele anlasert und die so ermittelten Koordinaten per Feuertaste an den Kommandanten weiterleitet. Dieser kann dann auf die letzten drei angelaserten Koordinaten zugreifen, um Feuerunterstützung anzufordern.


    Äußerlich sieht er aus wie ein CV90/40, daher gibt's heute keine Screenshots.


    Ach ja, und man kann natürlich auch einen Beobachtertrupp abgesessen zum Einsatz bringen.

    Nee, das muß man schon selber tun. Aber es gibt ja bei SB.com das Wiki, in dem zumindest ein Teil der Daten stehen, außerdem Wikipedia (da steht ja eh' nur Wahres).


    Natürlich, langfristig wäre es toll, wenn man alle Objekte in SB Pro mit Metadaten hinterlegen und an jeder Stelle danach filtern könnte.

    gibt es denn etwas Neues über den M2 zu berichten?, ist er z.B. wiederstandfähiger...


    Grundsätzlich wurden ALLE Fahrzeuge einer kritischen Neubewertung unterzogen, was das Schadensmodell angeht. Da das Bradley-Modell von Grund auf neu entwickelt wurde, haben sich natürlich auch Verbesserungen ergeben, die aus der wachsenden Erfahrung über guten Modellaufbau in den letzten Jahren ergeben haben.
    Das mag stellenweise auch zu einer höheren Robustheit führen.
    Ansonsten gibt es nicht viel neues zu berichten. Aber ich kann ja bei Gelegenheit noch ein, zwei Screenshots machen.

    Kleiner Nachbrenner, mit der Frage aller Fragen: Wie geht das????


    Diese Frage stellen wir uns Alle aber schon länger!


    Das Sichtlinien-Tool ist eine Annäherung an die wahren Sichtlinien. Eine teilweise Verdeckung wird stets als volle Unterbrechung der Sichtlinie behandelt, um die Rechenzeit nicht ausufern zu lassen, die für ein Diagramm benötigt wird. Wenn das Tool eine Sichtlinie anzeigt, besteht sie auch. Wenn sie nicht angezeigt wird, kann das dennoch bedeuten, daß ein Ziel aufgeklärt werden könnte.

    Genau. Ich habe hier auf Vorabfragen geantwortet, aber die offizielle Ankündigung wird noch folgen, und damit sollten dann alle offenen Fragen geklärt sein.


    Die jetzige Verwirrung ist übrigens der Grund, warum ich ungern Vorabinfos herausgebe. Es führt häufig nur zu Konfusion, und die eigentliche Nachricht geht häufig in der Diskussion um Nebensächlichkeiten unter.