Naja, einen Merkava als nicht spielbares Fahrzeug einzubinden ist sicher möglich. Darüber hinaus wird es schwierig.
Beiträge von Ssnake
-
-
Gesucht werden noch ein oder zwei Freiwillige, die uns bei der ITEC-Messe im Mai unterstützen. Die Unterstützung sieht so aus, daß vor Publikum SB Pro gespielt werden muß - so ca. alle ein- bis zwei Stunden für je etwa 20 Minuten (freiwillige Überstunden werden toleriert ;)). Zwischen den Vorführungen besteht Gelegenheit, die Messe selbst zu besuchen.
eSim Games sorgt für eine Pizza (o.ä.) am Abend, unterstützt die Unterbringung und den Transfer zwischen Hotel und Messegelände, und mehr. Die Anreise müßtet Ihr jedoch selbst tragen.
Englischkenntnisse sind von Vorteil - die Messe ist in London. Denkbar - je nach Interessenlage der Beteiligten - ist am Wochenende nach der Messe noch ein Besuch des Panzermuseums in Bovington, oder des Imperial War Museums in Duxford - beides sind lohnende Ziele.
Die Messe geht vom 17.-20.5. (endet also zum Pfingstwochenende). Bei Interesse bitte eine eMail (auf Englisch) an mich, die endgültige Entscheidung muß im März fallen.
-
Uzi mit Manöverpatronen war immer geil. Störungen hab' ich da nie erlebt, nur natürlich den gräßlichen 9x19-Mangel, der durch das problemlose Verschießen natürlich nicht besser wurde.

Aber das ist natürlich alles irrelevanter Schnee von vorgestern - niemanden interessiert's, welche Manöver von wem wie gewonnen wurden. Daß die Einsatzausbildung solide sein muß, bedarf keine Erörterung, und dazu gehört natürlich auch eine hinreichende Schießpraxis.
-
Da gibt's zumindest keine Mißverständnisse.
-
Dem Vernehmen nach hat das Original Steel Beasts in seinen Raubkopie-Varianten nicht nur eine russische Übersetzung erhalten, sondern später nochmal eine verbesserte Übersetzung (eine Ehre, die, wie man mir versicherte, bei weitem nicht jedem Spiel zuteil wird). Muß wohl einigermaßen populär gewesen sein.
SB Pro PE ist in sehr übersichtlicher Menge nach Rußland verkauft worden.
-
Wenn für das Szenario ein deutscher Text erstellt wurde, kann man ihn einbinden - sonst zeigt SB Pro halt den Originaltext der Einsatzbesprechung an. Das kann dann mehr oder minder jede Sprache sein.
-
Nun, hinsichtlich der Leistungsdaten ist er sicher in einigen Details besser...:
- das längere Kanonenrohr erlaubt eine höhere Durchschlagsleistung (aber wenn die herkömmliche Munition noch gut genug ist, ist das kein "echter" Vorteil)
- die Dachzusatzpanzerung bietet besseren Schutz gegen Bomblet-Munition (aber wer riskiert schon, einfach im Feuer hocken zu bleiben? Wenn Du also eh' ausweichst bzw. Deine Taktik darauf einstellst, häufig Stellungswechsel vorzunehmen, dann verschafft diese Zusatzpanzerung eigentlich nur ein besseres Gefühl)
- die schnelle Zielzuweisung über die Tastsensoren an den Winkelspiegeln verbessert die Reaktionsgeschwindigkeit in Duellsituationen (aber das Duell ist ja schon mal pauschal eine blöde Situation, es kämpft sich doch viel besser per Überfall, da wird dann gar nicht erst zurückgeschossen); außerdem ist es sicher ein enormer Vorteil in stark unübersichtlichem Gelände (z.B. in Städten) - aber das wird in SB Pro ja (noch) nicht so richtig simuliert, daher fällt dieser Vorteil ebenfalls weitgehend flach
- bleibt als wesentlicher Vorteil der Bildschirm im Kommandantencockpit mit der aktuellen Lagedarstellung (allerdings hat ja auch der Kommandant vom Leo 2A5 über die Taste F5 Zugriff auf dieselbe magische Lagekarte, weil es ja nun mal die praktischste Form einer Benutzerschnittstelle für die Befehlsgebung an computergesteuerte Einheiten ist).
Auch in diesem Fall nivelliert eine Vereinfachung bzw. Künstlichkeit der Software den Vorteil, den der 2E iegentlich haben müßte.Würde man Szenarios mit abgeschalteter automatischer Lagekarte fahren und diese nur für 2E-Einheiten erlauben, würde wohl jeder sofort auf den 2E umsatteln
Es zeigt sich ja immer wieder, daß das Abschalten der Lagekarte eine der größten Erschwernisse für alle Teilnehmer in Mehrspielergefechten ist. Das ist natürlich ein überdeutlicher Hinweis auf den Nutzwert eines (funktionierenden) Führungs- und Lageinformationssystems bzw. netzwerkzentrierter Operationsführung.Zudem hat der 2E spieltechnisch einen schwerwiegenden Nachteil. Die spanische Armee hat sich bei der Munitionsbeschaffung auf eine französische KE-Munition (vergleichbar mit DM53/63) und die umlaborierten schwedischen HE-Mörsergranaten entschieden. Nun hatten wir schon im Original-SB die vereinfachende Annahme, daß der Feuerleitrechner im Leo stets mit den korrekten Schußtafeln und das TZF stets mit den passenden Aufsatzmarken bestückt ist, solange die Munition von den Bordwaffen verschossen werden kann.
Im M1 ist das teilweise gerechtfertigt, weil die Schußtafeln alle in Software abgespeichert sind. Im Leo 2 sind aber nur Steckkarten für den Rechner vorgesehen, so daß nur sechs Schußtafeln im Rechner drinstecken (A, B, C, für die Mun-Bereiche 1 (Gefechtsmunition) und 2 (Übungsmunition)).Die Spanier wollten unsere Vereinfachung nicht haben, sondern die realistische Beschränkung daß sowohl im TZF als auch im Feuerleitrechner ausschließlich die frz. KE-Munition und die schwedische HE-Munition (und ihre Üb-Mun Pendants) vertafelt sind. Wenn Du also im Szenario-Editor den 2E mit abweichenden Munitionssorten ausstattest, mußt Du eine Haltepunktskorrektur durchführen. Bei den verschiedenen KE-Sorten macht das kaum etwas aus (nur auf weite Entfernung, und auch nur für die wirklich alten Gurken - DM13, DM23), aber gerade die HE-Munition hat eine besonders niedrige Mündungsgeschwindigkeit (ca. 700m/s), so daß beispielsweise für die klassische Hohlladungsmunition DM12A1 nur etwa der halbe Aufsatz (und bei Querfahrt auch nur der halbe Vorsatzwinkel) anzusetzen sind. Das macht das Schießen über HZF nahezu unmöglich, man muß also stets das TZF verwenden.
Ich denke, wir werden das in künftigen Versionen von SB Pro an die etablierten Standards der anderen Panzer anpassen - oder, falls das mehrheitlich so gewünscht ist, alle Leo 2s entsprechend einschränken. Ich glaube, darüber wären aber viele eher unglücklich, um es vorsichtig auszudrücken.

-
Ja, Euch Yetis kann sich die Hannöversche Stadtverwaltung ja wohl kaum zum Vergleichsmaßstab wählen! Bei Euch ist ja ohnehin ganzjährig Bewegung in der Landschaft, ob's nun Lawinen sind oder Felsabgänge. Da muß man realistisch bleiben - die Klimaerwärmung ist fest eingeplant, außerdem ist ja ganz Niedersachsen auf Salz gebaut. Da sollte der Schnee doch allein schon wegen Aussichtslosigkeit wegbleiben.
Leider hat Petrus das Memo nicht bekommen, wie es scheint. :p
-
Viele Städte haben offenbar schon voll auf Klimakatastrophe gesetzt. Die letzten zehn Jahre waren die Winter mild, was braucht man da noch Fahrzeuge mit Räumschaufeln vorhalten, oder teuer Geld für Streumittel ausgeben. Ebenso die privaten Räumdienste, die in den letzten Jahren fleißig entlassen haben, aber weiterhin dieselben Gebühren kassierten und daher ihre Gewinne fleißig optimiert haben. Über die Konventionalstrafen, die einige Kommunalpolitiker angedacht haben, werden die nur lachen. Im Zweifel meldet die Firma Konkurs an und eine neue wird gegründet.
Ein Freund von mir rutscht - ebenso wie mehr als 50% der Hamburger Polizeifahrzeuge, wie man hört - mit Sommerreifen durch die Stadt. An Weihnachten ging's nicht mehr, und seitdem denkt er, der Schnee würde sicher spätestens nächste Woche weggetaut sein, warum also jetzt noch teure Winterreifen aufziehen lassen?
Ist doch nicht die Schuld der Stadtverwaltungen, daß sich das blöde Wetter unplanmäßig verhält!

-
Ich schätze, er meint 3km und näher - für Panzertruppe und alle mit Lenkflugkörpern zählt das schon als "nah".
Ich bin ein wenig überrascht, daß der Gepard immer noch mit FAPDS bestückt wird. Ich dachte, man hätte auf AHEAD umgesattelt?
-
Sowohl als auch, je nach Einschlagswinkel und Widerstandsmerkmalen
Geht's not ein klein wenig genauer?

-
... auf Bugpanzerung SPz Marder auf 22 Schuss, 21 Treffer, Entfernung 1800m, 14 Durchschläge.
Wenn ich fragen darf: Durchschläge in den Motorraum, oder in den Kampfraum?
-
Ich danke für das gezeigte Vertrauen und hoffe demütig, es durch ein entsprechendes Spielerlebnis zu rechtfertigen.

-
Ich musste damals auch mein paket vom Zoll abholen, ...
Noch so ein Punkt. Natürlich trifft es nicht jeden, aber es kommt eben doch vor - dann ist der Einfuhrzoll zu bezahlen, und vor allem hat man die Lauferei zum Zollamt und die Zeitvergeudung in den "extrem wohnlichen" Wartebereichen. Ich neige dazu, für solche Fahr- und Wartezeiten den gewerkschaftlich geforderten Mindestlohn als Opportunitätskosten anzusetzen.
Bei mir ist das Zollamt eine gute halbe Stunde mit dem Fahrrad, oder ca. eine Stunde mit U-Bahn und Fußmarsch entfernt. Dann warte ich typischerweise zwanzig Minuten, muß das Paket auseinanderpflücken, Rechnungen vorlegen, mit dem Kostenbescheid zur Kasse dackeln, dort bezahlen, das Paket wieder zukleben, und dann wieder nach Hause fahren. Alles in allem gehen da mindestens zwei Stunden drauf, und ich bin auch schon ein, zwei Mal angekommen und sie hatten zu - entweder wegen der blöden Öffnungszeiten oder weil eine Betriebsversammlung oder andere Spasseken zum Ausfall führten. Wenn bei acht Besuchen zweimal geschlossen ist, hat man also ein 25%-Risiko, eine weitere Stunde seines Lebens vergeudet zu haben, insgesamt also 2,25 Stunden zu €7,50 macht knapp €16,90 (nicht zahlungswirksame) Opportunitätskosten.
Nun muß jeder selbst entscheiden, wie hoch er das Risiko der Zollkontrolle einschätzt. Steuerehrliche Bürger (Gerüchten zufolge soll es sie noch geben) melden Ihre Einfuhren ja unaufgefordert selbst an, da wären also 100% Risiko anzusetzen, ansonsten irgendwas zwischen Null und Eins; diesen Faktor müßte man natürlich per Multiplikation mit den Opportunitätskosten verrechnen, um die kalkulatorischen Zusatzkosten der Direktbestellung bei eSim Games zu ermitteln. Bei Steuerehrlichkeit (für manche ist es der maximale Dummheitsgrad; die dürfen sich dann aber auch nicht über Landsleute erregen, die ihre Millionen auf Auslandskonten verstecken) käme man so auf Gesamtkosten von über 123 Euro, statt nur 90. Und für zwei Euro mehr liefert OkaySoft in weniger als einer Woche statt in "weniger als einen Monat" wie eSim Games.
-
Ich weiß nicht, aber mal im Ernst - ist es gerechtfertigt bei Okaysoft 125€ und bei Esim 125$ ??? Das sind umgerechnet bei ESim ja gerade mal 90€ und was rechtfertigt 35 € Mehrkosten bei Okaysoft???
Nun, Deine Rechnung ist zwar praxisnah, aber OkaySoft kann so nicht rechnen. Als gewerblicher Importeur können sie nicht darauf hoffen, vom Zoll übersehen zu werden. Auf die 90 Euro Grundkosten müssen also noch 19% Einfuhrumsatzsteuer entrichtet werden, da sind wir also schon bei €107,10. Dann kauft OkaySoft bei uns nicht zum aktuellen Tageskurs ein, sondern müssen Wechselkursschwankungen berücksichtigen. Es wäre den Kunden ja nicht zumutbar, daß der Preis alle zwei, drei Wochen angehoben oder wieder abgesenkt wird.
OkaySoft kauft die Ware, und legt sie ins Lager. Für den Lagerraum muß Miete gezahlt werden (auch bekannt als "Lagerzins"). Hinzu kommen noch die Verpackungs- und Versandkosten innerhalb Deutschlands sowie die Personalkosten für die Kommissionierung und den Versand der jeweiligen Bestellung. Rechnen wir mal mit insgesamt sechs Euro für alle diese Faktoren. Damit kann sich jeder selbst ausrechnen, was der niedrigste Preis wäre, bei dem OkaySoft gerade mal zu Null aus dem Geschäft herauskäme.Im Gegenzug kann OkaySoft aber deutlich schneller liefern, das wäre also eines der Qualitätsmerkmale, zudem bieten sie alternative Bezahlmethoden.
Alles in allem ist für mich keine Übervorteilung durch OkaySoft erkennbar. Natürlich wollen sie auch ein bißchen Gewinn machen; wer wollte ihnen das verübeln (solange man unsere Wirtschaftsordnung nicht grundsätzlich infrage stellt)?
-
Das ist ein alter Trick. Die Schwierigkeiten beginnen, sobald man versuchen will, das Bier durch die feindlichen Reihen hindurchzubekommen...
-
Nicht schön, in einer Marktwirtschaft aber unvermeidlich, ist natürlich der Anstieg der Zimmerpreise für Übernachtungen. Hannover hat ca. 500.000 Einwohner, zu Spitzenzeiten sind 800.000 Besucher zur CeBIT gekommen. Selbst wenn von denen drei Viertel nur Tagesgäste sind und von den restlichen 200.000 alle jeweils nur für die halbe Dauer der Messe bleiben, sind das trotzdem 100.000 Betten, die nachgefragt werden.
Nachfrage + unelastisches Angebot => "elastische Preisreaktion"
-
2002 wäre ja noch SB1 aktuell gewesen. SB Pro PE gibt's offiziell seit März 2006. Ist ja auch schon wieder vier Jahre her. Ich weiß es nicht mehr.
-
Nein. SB2 war mal gedacht als Nachfolge zu SB1, wobei wir hier den Schwerpunkt auf Unterhaltungselementen legen wollten statt auf den Nutzwert als Ausbildungselement. Zugleich wollten wir dieselbe Engine nutzen, und so eben zwei Produktlinien anbieten.
Wir sind dann von der Nachfrage nach SB Pro, insbesondere nach Anpassungen derselben an die verschiedenen Kundenerfordernisse, ein wenig überrollt worden und haben daher die Arbeit an SB2, zumindest bis auf weiteres, eingestellt.
Um aber nicht alle treuen SB1-Fans im Regen stehen zu lassen und zugleich eine vergleichsweise preiswerte Lösung für diejenigen Armeen zu schaffen, die ihre Soldaten mit einer Lösung "für zuhause" ausstatten wollten, haben wir uns dann entschlossen, zumindest SB Pro in einer Form der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, die eine deutlich andere Preisstruktur rechtfertigt; daher finden sich zwar die allermeisten, aber doch nicht alle Funktionen der U-Raum-Version in SB Pro PE.
-
Abends bin ich gern dabei, falls jemand für länger bleibt und einen Saufkumpan benötigt.

Bin skeptisch, ob es sich für mich lohnt, sich da die Hacken wund zu laufen. Früher war die CeBIT ein Muß, aber mittlerweile seh' ich das viel entspannter. Büroautomation, Firmensoftware - laaaangweilig!
Zudem will man ja schon seit Jahren das dumme Konsumentenpack nicht mehr sehen, entsprechend mager fällt der Unterhaltungswert mittlerweile aus. Nun ja, ich könnte Wibu Systems besuchen gehen, und zum Heise-Stand.Oder es bleiben lassen.