Beiträge von Ssnake

    Im Changelog findet sich mindestens ein Eintrag zwischen Version 2.460 und 2.483, der im weitesten Sinne mit dem geschilderten Problem zusammenhängt, so daß zumindest indirekt der Fehler beseitigt worden sein könnte:

    Zitat

    Fixed a few issues with network sessions for human gunner and commander in the same vehicle. New network messages were added so that the information in sights remains consistent on the two computers


    So etwas kann auch Auswirkungen auf andere Netzwerk-Nachrichten wie z.B. Positionsupdates haben.



    Es könnte natürlich auch eine andere Ursache gehabt haben. :o

    Die Politik als Spiegel der Gesellschaft ???


    Köstlich, lange nicht mehr so gelacht.


    Ja - zumindest in dem Sinne, daß wenn sie nicht mehrheitsfähige Positionen vertreten und mit ihren Argumenten nicht überzeugend sind, auch keine Wählerstimmen gewinnen.


    Natürlich leben die Abgeordneten, Minister, und Ministerialbeamten in ihrer eigenen Welt (so wie jeder andere auch; das ist eigentlich eine Binsenweisheit - aber vielleicht sollte man es doch auch einmal aussprechen: Ebensowenig wie Westerwelle als prekär bezahlter Fernfahrer vorstellbar ist, ist es vorstellbar, daß besagter Fernfahrer erfolgreich die Rolle eines Bundesministers ausfüllen könnte).


    Wenn es eine schweigende Mehrheit für irgendetwas gibt, dann ist diese Mehrheit selbst schuld, wenn sie schweigt, und den Kampf um die öffentliche Meinungsführerschaft kampflos den Minderheiten überläßt.
    Ob es uns gefällt oder nicht: Es gibt keine artikulierte, breite Unterstützung des Afghanistan-Einsatzes oder den Willen, wenn wir denn schon nicht gewinnen können, dann wenigstens nicht zu verlieren. Und solange unsere Abgeordneten nicht sehen, daß es eine klare Meinung zugunsten einer Truppenverstärkung oder einer anderen Strategie in Afghanistan gibt, werden sie weiter versuchen, den deutschen Einsatz mit minimalem Schaden für ihre Stimmenanteile irgendwie durchzuwursteln, um wenigstens den Anschein der Bündnistreue und außenpolitischen Verläßlichkeit zu wahren.



    Interessant war ja zu erleben, daß im Zuge der parteiinternen Diskussion um den Afghanistan-Einsatz die SPD-Basis eben nicht wie von der Führung befürchtet für den sofortigen Abzug gestimmt hat; ein gewisses Maß an Reife ist dort demonstriert worden (wenn es auch nicht so weit ging, gleich eine massive Truppenaufstockung zu fordern). Insoweit ist der neue Ansatz der SPD-Führung sogar verdienstvoll, weil man sich tatsächlich einmal bemüht hat, für eine bestimmte Position zu werben. Würde das auch in anderen Parteien Schule machen, man könnte den Eindruck bekommen, wir lebten in einer Demokratie... ;)

    Fairerweise muß man sagen, daß die Politiker letztlich auch nur Spiegel unserer Gesellschaft sind. Wenn "die schweigende Mehrheit" tatsächlich die Auslandseinsätze unterstützen würde, warum schweigt sie dann?
    Andererseits, wenn es keine gesellschaftliche Mehrheit für die Einsätze (oder überhaupt eine starke Bundeswehr) gibt, warum sollte sich ein Politiker dann dafür ins Zeug legen, er wird ja in Stimmen entlohnt, die in diesem Fall ausblieben.


    Man kann natürlich argumentieren, daß es die Aufgabe der Politik ist, in gewissem Maße auch zu führen, also ggf. auch für einen öffentlichen Meinungsumschwung zu kämpfen anstatt immer nur den Demoskopen nachzulaufen. Das erfordert aber auch

    • das Politik an Werten ausgerichtet ist statt sie nur taktisch zu betreiben
    • daß es dementsprechend einen gesellschaftlichen Wertekonsens gibt, der dann auch der Gesellschaft hilft, gewisse Härten zu ertragen (seien es höhere Steuern oder eben auch mehr Soldaten im Ausland, mit einer höheren Zahl von Toten und Verwundeten, einschließlich der Bereitschaft auch von Wirtschaftsunternehmen, Kriegsversehrte in die Betriebe zu integrieren, usw.)
      Gibt es diesen Wertekonsens? Ich habe da Zweifel.
    • eine öffentliche Berichterstattung, die sich bemüht, Zusammenhänge aufzuzeigen statt nur zu skandalisieren, und dementsprechend
    • eine Gesellschaft, die Qualitätsjournalismus belohnt statt "krawallige Gefühlsschreibe" à la BILD und RTL


    Eine echte gesellschaftliche Debatte über Ziele und die dafür notwendigen Mittel eines Afghanistan-Einsatzes ist nicht zuletzt deshalb unterblieben, weil es unsere Gesellschaft gar nicht so genau wissen will. Denn dann müßte man ja womöglich seine Meinung ändern, das ist schon immer unbequem gewesen.

    Reden wir hier über den "HS-30 - Strauß"? Der die Bundeswehr atomar bewaffnen wollte, um so ein paar Brigaden einzusparen? Der den Starfighter zum Jabo umrüsten ließ, so daß die Teile im Dutzend vom Himmel fielen? Der, als der Mist dann die Öffentlichkeit erreichte, lieber Journalisten unter falschem Vorwand verhaften ließ anstatt seine eigene Führungsleistung zu hinterfragen?
    :rolleyes:


    Also, ich finde, soo schlecht ist zu Guttenberg nun doch nicht. :D Da gibt es noch andere Amtsvorgänger wie Schmidt, Leber, Apel, Wörner - und auch Rühe war nicht der schlechtesten einer - die man zum Vergleich heranziehen könnte.

    Die wirklich aktuelle Version ist Nr. 2.483, deren Installationsvoraussetzung wiederum 2.460 ist. Ich denke auch, daß 2.483 fast ausschließlich in den Online-Spielen eingesetzt wird.


    Die Verbesserungen sind beträchtlich. Beim o.a. Link findest Du auch die Release Notes, welche die Änderungen beschreiben, die sich von Version zu Version ergeben. Ich empfehle, sie sich einmal gründlich anzusehen, dann erscheint der Upgrade-Preis möglicherweise doch angemessen. ;)

    Weil dieselbe NATO seit mehr als 30 Jahren bei dem Versuch versagt, einen vernünftigen Ausgleich zwischen den Griechen und der Türkei herbeizuführen. Zynische Militärpolitiker sagen dabei vielleicht, daß die Spannungen zwischen beiden Staaten nützlich sind, weil sie zu höheren Militärausgaben und damit tendenziell zu einer stärkeren Absicherung der Südflanke des Bündnisgebiets gegen einen äußeren Feind beitragen. Die Rechnung geht aber nur so lange auf, wie sich die beiden Staaten nicht finanziell übernehmen ... :rolleyes: ... und solange die beiden nicht tatsächlich miteinander einen Krieg anfangen :eek:

    Wenn Du mit "HKV" den Direktsichtadapter bzw. im Leo 2A5 die EMES-Replikation im TIM meinst - ja, man kann sowohl über das Peri wie über die EMES-Sicht gehen (im Allgemeinen wird man aber wohl das Peri bevorzugen, denn oft wird das Peri als unabhängiges Beobachtungsmittel bei der Aufklärung eines neuen Ziels entscheidend sein. Wenn Du dann das Ziel schon im Fadenkreuz hast, bedarf es ja nur noch der Aktivierung der Übersteuerung, damit die Waffe und das EMES auf die Visierlinie des Peri einlaufen. Schaltest Du hingegen auf EMES-Sicht um, mußt Du ja erst mal das Ziel wieder suchen, da verliert man wertvolle Sekunden. Es ist also schlichtweg unzweckmäßig.



    Hinsichtlich der Zielpriorität - einfach das Ziel genau anvisieren, dann wird der RS das schon annehmen. Es kann natürlich passieren, daß das ausweichende Ziel auf 1600 in Deinem Beispiel leicht erkennbar ist und das andere Ziel vom RS nicht sofort selbst erkannt wird. In diesem Fall hilft ggf. nur, selbst den Schuß anzubringen - entweder vom Kommandantenplatz in Betriebsart KW, oder Du springst auf den Richtschützenplatz (und bringst ggf. den vorlauten Computerkommandanten mit "T" zeitweilig zum Schweigen).

    Na sicher. Schon der Leo 2A4 hat ja fünf Millionen DM gekostet - 1980. Allein bei nur zwei Prozent Inflationsrate macht das in 30 Jahren schon einen Preisanstieg von über 81% aus.


    Dann ist der griechische 2A6 natürlich funktionell verschieden vom ollen 2A4 - neue Kanone, div. Zusatzpanzerungen, andere Kette, und vor allem - Kostentreiber Nr. 1 - andere Elektronik. Der Feuerleitrechner berücksichtigt (automatisch) viel mehr Variablen (erfordert eine meteorologische Meßstation in jedem Panzer), hybride Fahrzeugnavigationsanlage, Führungs- und Informationssystem, ...


    Hinzu kommt, wir reden hier vermutlich über einen Systempreis, der dann wohl auch verschiedene Simulatoren enthält, dazu vielleicht auch die Kosten für Wartungshallen und Prüfsysteme usw., möglicherweise auch eine Erstausstattung mit Ersatzteilen.

    ...und dann die Leertaste drücken, um den Feuerbefehl zu erteilen (bzw. Shift+Leer, falls es sich um eine (enge) Gruppe von Zielen handelt).

    Kennzeichnend für Deutschland - und fast nur für Deutschland! - sind die sehr inkonsistenten Postlaufzeiten. Zwischen vier Tagen und sechs Wochen ist alles drin. Typisch sind etwa zehn Tage bis drei Wochen. Natürlich will keine der Postfirmen verraten, woran das liegen könnte. Jeder schiebt's auf den anderen. Mal ist es US Postal, dann die Deutsche Post, dann die Übergabestelle am Flughafen Frankfurt, dann das Zoll-Screening - je nachdem, wen man fragt. Niemand übernimmt Verantwortung.


    In praktisch allen anderen Ländern klappt es gut, mit Ausnahme von Kanada - da ist es eindeutig der Zoll, der wochenlange Verzögerungen verursacht (und ich dachte, man hätte eine Freihandelszone?) - und Großbritanniens "Royal Mail", bei denen in der Werkskantine wohl Konzernweit Valium in den Kaffee gemischt wird.

    Nun, Du findest ja, daß es die Bedienung erleichtern würde, wenn man es könnte - da darf es mir doch leid tun, daß unsere Software nicht kann, was Du möchtest?
    ;)


    Kritik ist erlaubt und auch erwünscht. Schulterklopfen ist gut für's Ego, bringt uns aber nicht weiter, was Verbesserungen an der Software angeht.



    Freilich, ich gebe zu, daß wir auch in diesem Fall nicht sofort Himmel und Hölle in Bewegung setzen werden, um eine Beleuchtungssteuerung fürs Fadenkreuz einzubauen. Vorher käme sicherlich erst mal die Fokussteuerung beim Wärmebildgerät und ggf. Helligkeits- und Kontraststeuerung dran.
    Ein weiterer Faktor ist dann sicher auch die Bedienkomplexität - irgendwann kommen wir an den Punkt, wo auch ambitionierte Feierabend-Panzermänner die Grätsche machen, weil es zu kompliziert wird (insbesondere, wenn wir für jedes spielbare Fahrzeug in SB Pro so einen Detaillierungsgrad entwickeln würden, ich sag' nur Stichwort "Pizarro").


    Daher meine Antwort "irgendwann einmal" - es hat sicher keinen Vorrang, da sind wir uns einig. :)

    Was vielleicht passiert ist: Mit MZ nicht das Ziel getroffen, aber so nah' dran gewesen, daß durch HE/Blast-Effekt das Ziel fahruntüchtig wurde. In so einer Situation wird dann genebelt. Dies ist ein SOnderfall insoweit als daß auf der Schießbahn eigentlich eingestellt ist, daß alle Ziele sofort zerstört werden, wenn sie getroffen wurden. Das gilt aber nur für direkte Treffer, nicht für HE-Effekte.

    Es kommen viele Faktoren zusammen. Zunächst ist zu nennen der Wunsch, so viel wie möglich "Commercial Off The Shelf", d.h. handelsüblich zu beschaffen, und dann merkt man plötzlich, das der Fußbodenbelag nicht robust genug ist. Daß die nachträgliche Änderung der Spezifikation dann mehr kostet, als wenn man gleich auf einen spezialisierten Belag genommen hätte - nun ja.


    Dann ist da natürlich der elende Dreiklang von Streichen-Strecken-Schieben. Budget-Knappheit zwingt zum Tricksen um sowohl ein Projekt überhaupt am Leben zu erhalten als auch die Vorgaben des Haushaltsrechts einzuhalten. Allen Beteiligten ist von vornherein klar, daß wenn zeitliche und/oder inhaltliche Veränderungen am Projektplan vorgenommen werden, dies zu Verwerfungen und - bei Betrachtung der Gesamtkosten - auch zu Kostensteigerungen bzw. Leistungsminderungen führen muß.


    Dann ist auch entschieden darauf hinzuweisen, daß die Stehzeiten der Projektmanager immer kürzer werden - sowohl in der Industrie als auch beim "Bedarfsträger" (und das trifft gleichermaßen die Amtsseite wie das Ministerium und auch die Truppe). Als Konsequenz werden Fehler gemacht, die schlicht dem Mangel an Erfahrung bei gleichzeitigem Anwachsen der Komplexität der Systeme geschuldet ist. Zudem ist heute niemand mehr bereit, umfangreiche Prototypen-Programme zu finanzieren. Für den Leo 1 wurden über 50 Prototypen gebaut, bis man sich auf die Serienkonfiguration festgelegt hat. Für den Leo 2 waren es noch 19 Prototypen (da hatte man durch den Leoi 1 deutlich an Erfahrung gewonnen, das war vertretbar). Für den Puma sollen fünf Prototypen reichen (und man weiß ganz genau, daß die endgültige Festlegung der Serienkonfiguration erst in der Fertigungsphase des zweiten Loses erfolgen wird, weil aufgrund des Zeitdrucks nur eine Minimalprüfung stattfinden kann, die das Schlimmste verhindern soll - aber die "einsatznahen Erfahrungen" werden sehr einsatznah gewonnen werden müssen - nämlich im Einsatz selbst.
    Man kann das kritisieren, muß aber dann auch sagen, was die Alternative sein soll - noch drei Jahre länger mit dem Marder in Afghanistan herumgurken?


    Die im Artikel genannten unschönen Dinge sind letzten Endes nicht der Tatsache geschuldet, daß eine inkompetente Industrie dem schafsköpfigen Ministerium das Geld aus der Tasche zieht. Das mag es im Einzelfall sicher auch geben. Vor allem ist es aber ein Symptom für die Folgen gewisser politischer Vorgaben - einerseits das maximal Mögliche zu fordern, einen minimalen Preis zahlen zu wollen, und sobald man dann einen Vertrag geschlossen hat, peu a peu die Stückzahlen der zu beschaffenden Systeme zu reduzieren, Zahlungen in das Folgejahr zu verschieben, und Ausgaben für die Entwicklung nahezu komplett der Industrie aufzubürden und zugleich von ihr zu fordern, um jeden Preis Einsparungen zu erzielen.


    Nur mal so zum Vergleich: Für den 190er hat Mercedes-Benz seinerzeit 1,9 Milliarden DM allein für die Entwicklung der neuen Hinterachse investiert. Auf der anderen Seite will man vom Puma ein neuartiges Dieseltriebwerk mit unerhörter Leistungsdichte, ein neuartiges entkoppeltes Fahrwerk, Minenschutz, ABC-Schutz, ein neuartiges Konzept mit unbemanntem Turm, den höchsten Panzerschutz in seiner Klasse, reduzierte Wärmebild- und Radarsignatur, die Vorbereitung für die Ausrüstung mit einem neuartigen Lenkflugkörper (aber ohne diesen zunächst zu beschaffen), und und und - also ungefähr 50% aller Teile sind neu oder neuartig - und trotzdem sollen die Entwicklungskosten unter zehn Milliarden liegen. Der Aufwand, den die Automobilindustrie für vergleichbare Innovationsschritte betreibt, ist also unvergleichlich höher, und wenn dann bei der E-Klasse die neuartige Verknüpfung von elektronischen Regelsystemen und Mechatronik und sonstwas nicht völlig reibungslos klappt, bricht bei den Aktionären und Kunden gleich die Hysterie aus. Aber bei Militärtechnik erwarten alle, daß das auf Anhieb klappt, obwohl doch der Entwicklungsaufwand im Vergleich noch sehr viel geringer ist.


    Unter diesen Umständen Lamento zu schreien grenzt doch an Schizophrenie.

    Genau. Der typische Richtfehler ist, im letzten Moment den Haltepunkt auf Zielmitte zu korrigieren, weil das Ziel langsam aus dem Fadenkreuz ausläuft, da die eigene Richtgeschwindigkeit etwas zu hoch oder zu niedrig ist. Dadurch wird die Winkelgeschwindigkeit des eigenen Turms deutlich verändert, was das Feuerleitsystem natürlich zum Anlaß nimmt, den Vorhalt, nun ja, dynamisch anzupassen.

    WinRAR ermöglicht es sehr komfortabel, ein Archiv auf kleinere Teile zu zerstückeln, z.B. 5MByte.


    Alternativ kann man eine eigene Website nutzen oder auch Rapidshare oder andere Webspace-Anbieter. Ich nehme an, auch Freenet, GMX u.a. haben sowas im Angebot.


    Häufig ist das mit Kosten verbunden. Da kann es im Einzelfall billiger sein, die Daten auf eine CD zu schreiben und einfach per Post zu versenden...