Beiträge von Ssnake

    Aber wir haben ja Noch Ssnake.... :cool:


    Ihr braucht mich nicht, ihr habt ja Dich. :)
    Du hast natürlich völlig recht, Höhenverschleppung kann keiner der Leos ausgleichen, weil es keinen Sensor dafür gibt. Was ich meinte war, daß Pz87 und Leo 2A6 HEL dynamischen Vorhalt auch in der vertikalen Achse bieten - aber das ist natürlich etwas anderes als Höhenverschleppung.
    Ich hätte natürlich schon von Anfang an davon ausgehen sollen, daß Du Dich präzise ausdrückst, dann hätten wir uns diese Abschweifung sparen können. Aber immerhin haben wir etwas gelernt, hoffe ich. :)

    Nun, es würde zumindest helfen. Shift+F11 sollte auch in SB Gold einen Screenshot anfertigen, also mußt Du zumindest nicht mit der Zwischenablage und anderem herumhökern. Du könntest alle Tutorien kurz aufrufen, für jeden Textabschnitt einen Screenshot anfertigen, und mir die Screenshots als GIF oder gezippt per eMail zusenden. Dann muß ich das nur noch abtippen und die einzelnen Passagen anpassen. Wäre immer noch besser, also komplett neu zu übersetzen. :o

    "Großes Mallör"!


    Wie es ausschaut, könnte ich gut Hilfe gebrauchen, um viele Tutorien neu zu übersetzen. Glücklicherweise kann man bei der Leo-Familie viel mit Copy & Paste arbeiten (man wird natürlich trotzdem einige Passagen anpassen müssen).


    Wer ist willig?




    ASLAV-25 und Leo AS1-Tutorien wären auch eine schöne Ergänzung... aber eins nach dem anderen.

    1,5 Strich sind drei halbe Strich - einverstanden?
    2,2 ist durch drei nicht glatt teilbar, aber 21:3=7 (2,1:3=0,7) x 2 = 1,4 x 1000 = 1400m - als Näherungswert recht brauchbar.


    Natürlich rechnet jeder anders, und viele Rechenwege führen am Ende zum richtigen Ergebnis. Aber grundsätzlich besteht ja immer das Problem, daß man häufig "krumme" Werte durch einander teilen soll. Ich neige dann dazu, in solchen Fällen mit Näherungswerten zu arbeiten, die einigermaßen glatt teilbar sind.


    Da man Strich i.A. höchstens auf Viertel genau abliest (Ziele stehen ja auch selten genau senkrecht zur Blickrichtung, können also im Dunst breiter erscheinen als sie eigentlich sind), bietet sich häufig an, mit dem Kehrwert zu arbeiten - 1,25 = 5/4, 3,75 = 15/4, usw. Ich meine, wer rechnet so eben mal im Kopf schon aus, was 8,9m : 3,75 Strich x 1.000 sind?


    Andererseits, die Näherung: 9 x 4 : 15 x 1.000 = 36 : 15 x 1.000 = 2 1/3 x 1.000 = 2.330m für den querstehenden Panzer.
    2.373m wäre das genaue Ergebnis gewesen - also, diese 40m sind schon locker in der Meßungenauigkeit drin, wie die kurze Überlegung zeigt: Wenn die wahre Zielbreite statt 3,75 nur 3,70 Strich wäre, dann ist die Entfernung 2.405m; bei 3,8 Strich wäre sie 2.342m; das MKS-Verfahren hat also schon bei mittlerer Entfernung und günstigen Bedingungen (querstehender Panzer) eine Meßungenauigkeit von wenigstens +/-30m - wie sieht das erst aus, wenn man in trübem Dunst bei Gegenlicht einen mit Buschwerk getarnten Panzerturm auf 2.500m vor sich hat, da kommen schnell abenteuerliche Schätzwerte zustande.

    gibt es schon einen Termin für die nächste Version?


    Es gibt ein Plandatum. Aufgrund der Erfahrungen der letzten 10 Jahre hat es sich aber als unzweckmäßig erwiesen, dieses mehr als 12 Wochen im Voraus anzukündigen, da immer mal wieder irgendwelche Bugs in letzter Minute entdeckt wurden, aufgrund derer man ggf. lieber das Produktionsdatum verschiebt anstatt eine grob fehlerhafte Version in Umlauf zu bringen.

    Oha!
    Ich sehe gerade, daß nur die Texte von M1, M2, und Pizarro noch in Deutsch sind
    C:\Program Files (x86)\eSim Games\SB Pro PE\loc\Deutsch\Scenarios\z_Reseved\tut\...
    Bei den anderen Dateien haben sich englische Texte eingeschlichen!


    Das ist natürlich doof. Ich habe jetzt keine Erklärung, wie das passieren konnte - aber mit der nächsten Version muß das natürlich korrigiert werden.

    Wenn Du mit dem TZF arbeitest (=GAS in Englisch), ist der Laser nicht sinnvoll einsetzbar, weil der Strahlengang ja durchs HZF (=GPS in Englisch) führt und insoweit Du im TZF har nicht genau sehen kannst, was Du anlaserst!
    Also: TZF - Nix Laser.


    Du mußt die Entfernung nach der MKS-Strichformel schätzen; dazu mußt Du natürlich die Zielbreite oder Höhe, und dazu noch die Strichmarken im TZF kennen. Beispiel: T-72 in offener Stellung, 1,5 Strich hoch. Da der T-72 etwa 2,20m hoch ist: 2,2:1,5 ist ungefähr 2,1 durch drei mal zwei, also 1400m (das genaue Ergebnis wäre 1467m gewesen).


    Je nach geladener Munitionssort stellst Du nun mit Shift+Pfeiltaste den Entfernungsaufsatz ein. Dann richtest Du das Fadenkreuz auf Zielmitte - Bumm - Treffer.






    ...Gut, bei 1450m Entfernung schießt die erfahrene Besatzung mit Kampfvisier, aber es ging ja ums Prinzip, wie mit dem TZF zu verfahren ist.

    Der Kampf um Sperren muß deren Überwindung ja nicht zwangsläufig zum Ziel haben. Erstens könnte der Spieler die Sperre ja auch verteidigen, zweitens könnte das Erkunden und Umgehen Kern der Aufgaben sein (und das Umgehen wiederum direkt in den Feuersack führen - es muß ja nicht zwangsläufig immer gut enden).


    Zudem muß das Skript der Blauen (Teil-)Einheiten nicht perfekt sein sondern vielleicht nur gut genug, daß der Spieler ohne zusätzliche Planungsleistung einigermaßen über die Runden kommt, wenn er ansonsten sehr, sehr gut ist.


    Ziel der Übung ist es, für den durchschnittlichen SB Pro PE-Spieler ein einigermaßen konsumierbares Einzelspieler-Szenario zu entwickeln (was aber nicht zwangsläufig bedeutet, Schienen zu legen).
    Es mag für Reserveoffiziere die intellektuell befriedigendere Aufgabe sein, den Plan für den Einsatz zur Gänze und in allen Details selbst zu entwickeln. Die meisten Spieler haben aber weder die Ausbildung dafür noch die erforderliche Zeit. Wer jede Woche vielleicht drei Stunden Spielzeit freischaufeln kann, ist schon überdurchschnittlich leidensfähig und -bereit, wenn er sich ausgerechnet SB Pro PE dafür aussucht. Wir wollen die Geduld unserer Kunden nicht über Gebühr strapazieren mit Szenarios, die die Botschaft aussenden: "Geh' nach Hause! Du bist unwürdig, mich zu spielen!"

    Das klingt prima, aber ich denke, ich sollte nur einen oder zwei von Euch nehmen. Ich möchte den Verdacht vermeiden, daß die Deutschen die Jury dominieren.
    Ich gebe zu bedenken, daß insgesamt nur etwa acht Wochen bleiben, um bis zu 30 Szenarios zu bewerten, und für jede Bewertung sind mindestens eine Stunde ununterbrochenes Spiel zuzüglich weiterer 30 Minuten für eine gründliche Bewertung zu veranschlagen. Das wird ziemlich viel freie Zeit in Anspruch nehmen, also sollte die Meldung wohl überlegt sein.

    Englischkenntnisse sind wünschenswert. Die Wertung selbst wird in einer Excel-Tabelle abgegeben, d.h. der Juror trägt die vergebenen Punkte für die jeweiligen Kategorien ein und schickt am Ende die Excel-Tabelle zurück. Insoweit kein großes Ding; natürlich sollte man trotzdem das Szenario-Briefing verstehen (und würdigen) können.