Wie gesagt, die alten Probleme bestehen unverändert (s. Anfang dieses Threads).
Beiträge von Ssnake
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Ein neuer Hinweise: Habe mir das aktuelle Opera 10.10 für USB heruntergeladen, und dieselben Probleme wie mit dem normal installierten Opera. Wenn man jetzt wüßte, welche Unterschiede zwischen Deiner USB-Opera-Version und meiner USB-Opera-Version vorliegen, könnte man das Problem vielleicht ganz allgemein lösen...!?
Hast Du eine Ahnung, was Du an der von Dir bereitgestellten USB-Version gegenüber der "offiziellen" Version geändert hast?
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Die Frage ist, ob General Schneiderhan alle Berichte spät, aber sehr wohl weisungsgemäß abgeliefert hat (Aussage Schneiderhan), oder ob er auch auf viermaliges Nachfragen hin hartnäckig geleugnet hat, daß weitere Berichte überhaupt existierten (Aussage zu Guttenberg).
Es war zweifellos zu Guttenbergs Recht, als Minister den Generalinspekteur jederzeit, ggf. auch ohne Begründung zu entlassen bzw. in den vorzeitigen Ruhestand zu schicken. Ihn zu entlassen und hinterher die Gründe in die Öffentlichkeit zu tragen, ist eine andere Sache. Wenn man das tut, dann bleibt man besser bei der Wahrheit.
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starke Aussagen die Du triffst ohne die vollständigen Hintergrundinformationen zu besitzen. Oder hast Du?
Nun, ich beziehe mich fast vollständig auf seine öffentlichen Äußerungen und Handlungen. Das einzige spekulative Element das ich erkennen kann ist, ob es einen geheimen Kabinettsbeschluß gegeben hat, Taliban-Führer gezielt zu töten (es wäre mir jedenfalls nicht bekannt, daß dies der Öffentlichkeit mitgeteilt worden wäre). Nur dann wäre die Entscheidung von Oberst Klein, wiewohl formal angreifbar, Ausdruck des politischen Willens der Regierung.
Ich bezweifle stark, daß es einen solchen Geheimbeschluß gibt, weil sich die Regierung damit auf ein rechtlich extrem vermintes Gebiet begeben würde (und daß paßt weder in die Tradition deutscher Regierungen nach 1945 noch zum Naturell unserer Kanzlerin, der Meisterin des Abwartens).
Ich sage nicht, daß ich diese Politik gutheiße.
Aber jeder Soldat ist zunächst Instrument des Willens der Regierung, das ergibt sich schon allein aus der Tatsache, daß die Bw Teil der Exekutive ist. Wenn also schon aus dem ISAF-Bericht hervorgeht, daß die Prozeduren nicht eingehalten wurden (etwas, das mittlerweile wohl niemand mehr ernsthaft und glaubwürdig bestreitet), dann ist es in einem Rechtsstaat schon merkwürdig, wenn der Minister erklärt, Verfahrensfehler die zum Tod von 100 Nichtkombattanten führten, seien ihm insoweit egal, als er dem militärischen Führer weiterhin das Vertrauen ausspreche und (implizit) Karrierenachteile nicht zu befürchten seien.
Wie läßt sich diese Kognitive Dissonanz lösen?Doch nur dann, wenn der Oberst zumindest dem Willen der Regierung entsprochen hat - frei nach dem Motto "Er hat das Richtige erreicht, wenn auch mit Abzügen in der B-Note für korrekte Bürokratie".
Wie o.a. halte ich es für sehr unwahrscheinlich, daß dies der Fall war. Der Minister hat also vorschnell ein Fehlurteil gefällt und versucht das nun damit zu erklären, daß ihm wichtige Unterlagen vorenthalten worden wären. Angesichts der Tatsache, daß der ISAF-Bericht allein schon Zweifel am Handeln von Oberst Klein formuliert, frage ich mich also, wie der Minister den ISAF-Bericht gelesen und verstanden hat, und was er denn in den anderen Berichten gefunden haben will, daß sein Urteil um 180° gedreht hat, und dies um den Preis, den Oberst eben doch fallenzulassen und bei der Entlassung des Generalinspekteurs nachzutreten.
Die Fakten liegen doch relativ klar und offen da. Sofern der ISAF-Bericht nicht grob falsch ist (und niemand, der die Geheimberichte kennt, hat bislang öffentlich auch nur angedeutet, daß der Bericht sachlich falsch wäre), muß man keine Geheimberichte gelesen haben, um zu erkennen, daß Faktenlage, öffentliche Äußerungen, und das Handeln des Ministers zu Guttenberg so ohne weiteres nicht miteinander in Übereinstimmung zu bringen sind.
Und wenn er, um seinen Arsch zu retten, einen Generalinspekteur feuert und ihm dann öffentlich und wahrheitswidrig nachsagt, der General habe ihm wesentliche Informationen bewußt vorenthalten, dann kann alles frische Auftreten ihn nicht mehr retten, und dann war seine sonstige Geradlinigkeit in Argumentation und Auftreten nur Fassade.
Sollte andererseits seine Darstellung der Unterschlagung von Berichten korrekt sein, bleibt immer noch zu klären, warum er den ISAF-Bericht so interpretiert hat wie er das tat, und was in den anderen Berichten steht, die die Sachlage in völlig anderem Licht erscheinen lassen. Sofern der ISAF-Bericht sachlich richtig ist, ist nicht zu erwarten, daß da irgendetwas steht, daß dem Minister hilft, nachvollziehbar zu begründen, warum er seine Meinung geändert hat bzw. warum er nur in Kenntnis des ISAF-Berichts zum Urteil "militärisch angemessen" gekommen ist.Mein Eindruck ist, er wollte mit starken Worten einen guten Eindruck machen, und traf damit auf unerwarteten politischen Widerstand. Dann hat er hastig eine Wende vollzogen und versucht, die Verantwortung dafür auf Wichert und Schneiderhan abzuwälzen in der Hoffnung, die würde schon schön ihren Mund halten. Man kann von Schneiderhan und Wichert halten was man will, ein menschlich anständiger Umgang mit Untergebenen sieht anders aus.
Ebenso kann man von der Politik unserer Regierung halten was man will - nämlich Afghanistan nur auf kleinster Flamme köcheln zu lassen und zu hoffen, daß es schon irgendwie gutgehen möge und man einen Krieg führen könne, ohne ihn so zu nennen und ohne die Entscheidungen zu treffen, die nun mal mit einem Krieg verbunden sind - Töten nur in Selbstverteidigung und Nothilfe, oder auch aus Erwägungen der Zweckmäßigkeit. Wir beide sind Offiziere, uns beiden ist der Gedanke nicht fremd, daß Töten seine militärische Rechtfertigung findet, wenn es zweckmäßig ist.
Aber als Offiziere sind wir eben auch dem Primat der Politik unterworfen, und wenn sich die Regierung nicht dazu durchringen kann, das Töten aufgrund von Zweckmäßigkeit gutzuheißen, dann haben wir das hinnehmen, weil wir in unserem militärischen Handeln Instrumente sind. Wir dienen. Jedenfalls können wir nicht Schonung erwarten, wenn wir aus eigenem Entschluß den Befehl zum Töten aufgrund von Zweckmäßigkeit geben und zugleich die Einsatz- und Verfahrensregeln mißachten. Es mag dann ein Akt persönlicher Tapferkeit sein, den Entschluß dennoch zu fassen und zu tun, was man für Richtig hält, aber dann muß man auch die Verantwortung dafür übernehmen.Ich vermag jedenfalls nicht nachzuvollziehen, was Herrn zu Guttenberg zum besten Verteidigungsminister seit Helmut Schmidt macht.
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Vielen Dank dafür... davon kann es gar nicht genug geben.

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...den besten Verteidigungsminister seit Schmidt...
Das muß sich erst noch zeigen. Ich fand ihn einigermaßen sympathisch, jedoch:
- Bei "Opel" konnte er sich nicht durchsetzen, hat den Kabinettsbeschluß mitgetragen, und sich hinterher auf Kosten des Kabinetts under der Kanzlerin durch Kritisieren des Beschlusses profiliert. Gut, er hatte die Genehmigung der Kanzlerin dafür, in der Öffentlichkeit den Aufrechten geben zu dürfen, aber wenn er wirklich unbeugsam und prinzipientreu wäre, hätte er eigentlich zurücktreten müssen.
Fazit: Als Wirtschaftsminister nichts erreicht, aber dabei eine gute Figur gemacht. - Als Verteidigungsminister ist seine größte Leistung bisher, Afghanistan als "kriegsähnlichen Zustand" zu bezeichnen. Keine Revolution, aber immerhin ein Fortschritt.
- Dann: "Ich lasse Oberst Klein nicht fallen"
Starke Aussage. Das, was man nicht zuletzt aus Fürsorgegründen von einem Vorgesetzten erwarten würde - allerdings war schon damals fraglich, ob sich es ein Minister wirklich leisten kann, so eine Aussage zu treffen. Wenn der politische Preis für das Festhalten zu hoch wird, muß er entweder seine Haltung ändern und seine Glaubwürdigkeit dahingeben, oder zurücktreten.
Von Opel-Zeiten her wage ich die Prognose, daß er nur sehr ungern zurücktreten wird. - "Obwohl es Verfahrensfehler gab, was es militärisch angemessen"
Eine weitere sehr starke Aussage, die man, nach allem was man so hört, auch sachlich rechtfertigen könnte, wenn es denn die Linie des Kabinetts ist, Taliban und ihre Führer gezielt zu töten, selbst wenn das zu Toten im erweiterten Unterstützerkreis führt. Ich bezweifle allerdings, daß es so einen Geheimbeschluß gibt. Wenn dieser Beschluß so nicht vorlag, hätte man schon im ISAF-Bericht allein nachlesen können, daß der Entschluß weder formal den Einsatzrichtlinien entsprach, noch dem erklärten Willen der Regierung, deren Instrument die Bundeswehr und damit jeder Soldat nun einmal ist.
Gnade Gott dem gemeinen Gefreiten, der im Verstoß gegen die Einsatzregeln seine Waffe abfeuert einen Verdächtigen tötet! In diesem Fall würde die Staatsanwaltschaft wohl kaum das Verfahren wg. unrechtmäßiger Tötung einstellen, sondern tatsächlich zur Anklage bringen.
Damit war schon zu diesem Zeitpunkt erkennbar, daß der politische Preis für die fortdauernde Unterstützung von Oberst Klein sehr, sehr hoch werden würde - ein formal falscher Entschluß, der zu vielen toten Nichtkombattanten geführt hat, und das (mutmaßlich) im Verstoß gegen die politische Absicht der Regierung, so daß man sich als Minister schhon fragen muß, warum man ein Verhalten, daß man nicht gewollt hat, öffentlich verteidigen soll, wenn doch zudem offenkundigen Verfahrensfehler begangen wurden, ohne die das Ergebnis erkennbar anders gewesen wäre. Show of Force durch die F-15 hätte möglicherwise dazu geführt, daß sich die Menschenmenge zerstreute, so daß man die Tanklaster dann ohne den aktuellen politischen Fallout hätte zerstören können. Das wurde bewußt nicht gemacht, um die Taliban und ihre Führer zu erwischen, was aber nicht dem Wunsch und Willen der Regierung entsprach.
Man kann trefflich über die Weisheit dieser politischen Haltung streiten (ich finde sie falsch), aber man darf von Stabsoffizieren erwarten, daß sie den Willen der Regierung kennen und ebenso in der Lage sind, die Einsatz- und Verfahrensregeln zu befolgen. - Aber es ging ja um die Qualitäten des Ministers:
"Hoppla, es war nicht angemessen, und Oberst Klein hat einen Fehler gemacht"
Was ist diese öffentliche Aussage in den Medien und vor dem gesamten Bundestag anderes, als ihn politisch fallenzulassen? Ab diesem Zeitpunkt ist Oberst Klein in der Öffentlichkeit nur noch der Mann, der 100 Zivilisten hat verbrennen lassen. - "Nun ja, ich wurde von General Schneiderhan getäuscht, ich konnte es nicht besser wissen"
Nun, das wird sich noch zeigen müssen. Selbst wenn die Darstellung des Ministers zutreffend ist und er es beweisen kann, blieben doch die o.g. Punkte, die daran zweifeln lassen, ob er wirklich souverän und mit klarem Gedankengang seine bisherigen Aussagen getroffen hat.
Stellte sich hingegen heraus, daß General Schneiderhan den Minster vollumfänglich informiert hat, bliebe nur das Fazit, daß dieser Minister untergebene Soldaten bedenkenlos politisch opfert, wenn das nur seiner Karriere und seinem Machterhalt förderlich scheint.
Von Helmut Schmidt wäre mir nicht bekannt, daß er sich je so verhalten hätte, und dabei war mir Schmidt niemals so sympathisch, wie Herr zu Guttenberg das zeitweilig war."Man kann ainige Menschen für alle Zeit, und alle Menschen für einige Zeit täuschen, niemals aber alle Menschen für alle Zeit."
- Bei "Opel" konnte er sich nicht durchsetzen, hat den Kabinettsbeschluß mitgetragen, und sich hinterher auf Kosten des Kabinetts under der Kanzlerin durch Kritisieren des Beschlusses profiliert. Gut, er hatte die Genehmigung der Kanzlerin dafür, in der Öffentlichkeit den Aufrechten geben zu dürfen, aber wenn er wirklich unbeugsam und prinzipientreu wäre, hätte er eigentlich zurücktreten müssen.
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Es besteht die Möglichkeit eine DVAG ähnlich Bad Frankenhausen durchzuführen.
Erstes Treffen mit Veranstallter im Januar zur Grobplanung.
Ich hoffe dazu wieder auf unterstützung durch gr. Lizenz.
Besteht von deiner/esim Seite interresse? Zeit? (Nach der ITEC?? )
Ab Juni ist das sicher möglich. Wenn ich Dich richtig verstanden habe, ist für Januar nur eine Vorbesprechung gedacht. Die ITEC ist vom 17.-21.5., wobei erfahrungsgemäß die Woche davor und danach durch allfällige Vor- und Nachbereitung ebenfalls ausfallen. Irgendwann zwischen Ende Juni bis Mitte Juli könnte ich evtl. gezwungen sein, nochmal nach London zu fahren (ich hasse diese Stadt... naja, nicht die Stadt oder ihre Bewohner, aber alle Londoner Hoteliers sind wahrscheinlich Dämonen aus der Hölle). Besser wären also 4.-6.6., 11.-13. oder 18.-20. Juni (falls es am Wochenende sein soll). -
Strenggenommen sieht die Fahrspur hinterher ja tatsächlich eher nach Y als nach V aus - es sei denn, man wendet auf der Hochachse, was ja nun wirklich keinen Sinn ergibt (obwohl mit den neuen Gleisketten von Diehl scheint das ja auch keim Problem mehr zu sein, selbst in extrem weichem Lehm-Sandboden nicht).
Und da die Bw eh' zu Y-Tours gehört...

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Für die Freunde des ASLAV-25 wäre hinzuzufügen, daß der dort für den Richtschützen eingesetzte Joystick extrem straff gefedert ist. Der hat echte Muckibuden-Qualität (im Grunde also eine Fehlkonstruktion, wenn man das aus Leo 2-Sicht bewerten wollte). Wer das simulieren will und die Kraft der Zentrierfeder einstellen kann, sollte diese für maximalen Realismus auch maximal stramm einstellen.
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ich habe da einen paar frage die vieleicht danach leichter zustellen sind als vorher.....:o;)
a) hätte man die tanklaster nicht mit bodentruppen (QRF/KSK usw.) zurück erobern können?
Was in den offenen Berichten zu lesen war: Die für solche Fälle vorgesehenen Kräfte waren auf Patrouille gebunden und hätten erst etwa vier Stunden später am Ort eintreffen können.Zitatb) mit bord mg zusammen schießen?
Bord-MG von was? Die F15 hat keine Bordkanone.Zitatc) oder weiter beobachten und aufklären wo sie hin fahren um ihr versteck zufinden?
Die luftgestützten Aufklährungsmittel (Drohne, Flugzeug) haben nur eine begrenzte Ausdauer. Zudem war die Befürchtung, daß sich die Kämpfergruppe zum Morgengrauen auflösen und in die umgebenden Dörfer ein-/versickern würde. Damit hätte man günstigstenfalls die Laster wiederbekommen. -
Nun ja, nachweislich waren Kinder unter den Opfern, und ich denke, niemand hier unterstellt, daß zehnjährige wie Talibankämpfer betrachtet werden sollten, selbst wenn sie mit einer AK herumlaufen (was auch in Afghanistan eher unüblich ist). Solange die Bundesregierung - letzlich: die Bundesrepublik - nicht wahrhaben will, daß sie sich im Krieg befindet, muß sie sich auch gefallen lassen, daß zivilrechtliche Maßstäbe durch die Angehörigen angelegt werden. Man kann nicht beides haben - die Illusion, sich nicht im Krieg zu befinden und zugleich den Anspruch, wie im Krieg Luftangriffe durchführen zu können. Und zur Ehrlichkeit gehört auch, zuzugeben, daß Oberst Klein eine vermeidbare Fehlentscheidung getroffen hat. Die glasklaren Prozeduren der ISAF-Einsatzregeln wurden nicht eingehalten, sowohl was den Luftangriff selbst angeht als auch die gebotene zeitliche Nähe der Untersuchung des Einsatzorts. Das BMVg hat verzögert, vertuscht, und getrickst wo es ging, um die klare Sprache des Einsatzberichts der untersuchenden Feldjäger weichzuspülen für den offiziellen NATO-Bericht, aber auch der stellt unmißverständlich fest, daß die Prozeduren nicht eingehalten wurden.
Die gibt es nicht ohne Grund. Wenn sich Offiziere der Bundeswehr darüber hinwegsetzen, dann öffnet das natürlich die Tür einen Spaltbreit für Klagen, auch wenn deren Erfolgsaussichten gering sein mögen. Und mal ehrlich: Wenn wir jedes Jahr mehrere Milliarden für den Einsatz dort ausgeben, dann sollte man doch meinen, daß 10.000 Euro pro Opfer nicht wirklich weh tun.Es gab eine militärische Begründung für den Luftangriff, aber er ist schlampig durchgeführt worden. Einerseits haben wir die Bundeswehr, die einen Heidenaufstand veranstaltet, wenn beim Schulschießen eine einzige Patrone abhandenkommt oder die die Schießbahn nachts um drei von hundert Soldaten stundenlang absuchen läßt, weil ein blödes Magazin verloren wurde. Und andererseits soll es dann wieder egal sein, wenn von, konservativ geschätzt, 100 Toten nur 30 als Talibankämpfer eingestuft werden können?
Ich bin kein Freund davon, nachträglich von Besserwissern und Juristen am grünen Tisch alles infrage zu stellen, was an militärischen Entscheidungen im Einsatz getroffen wird. Aber wir können nicht einerseits jeden StUffz und Gefreiten mit staatsanwaltlichen Untersuchungen wegen vorsätzlicher Tötung belasten, wenn sie auf Posten stehen und ggf. die Handwaffe zum Einsatz bringen, und andererseits jemanden von der Untersuchung ausnehmen, wenn auf seiner Schulter Sterne und Eichenlaub prangen.
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Die juristischen Hürden für die Klage sind sehr hoch. Zunächst ist zu prüfen, ob Schadenersatzklagen von Individuen gegen das Handeln von Staaten im Rahmen von Kriegshandlungen überhaupt zulässig sind; in aller Regel ist das nicht der Fall. Sollte der Internationale Gerichtshof die ständige Praxis der Völkerrechts ändern, wäre von den Angehörigen gerichtsfest zu beweisen, daß die Toten tatsächlich beim Luftangriff ums Leben gekommen sind (was ja schon beim einfachen Opferzählen Schwierigkeiten bereitet hat). Dann wäre zu prüfen, ob der jeweilige Angehörige zur Tätergruppe gehört hat (und damit legitimes Ziel war) - auch hier dürfte die Beweislast ("kein Taliban!") bei den Klägern liegen.
Ich denke, daß dies eher Drohkulisse ist zur Vorbereitung eines Vergleichs.
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...Und ich denke nicht das eSim sich daran gibt ein Waffensystem in die Sim einzubauen das im Grunde schon ersetzt wird (ersetzt werden sollte) und welches man auch (begrenzt) durch andere Fahrzeuge simulieren kann.
Och, so sicher ist das gar nicht. Die Marder werden ja nicht eingeschmolzen, sondern kommen ja wahrscheinlich nach Chile (Griechenland war wohl auch interessiert). Wer auch immer der neue Empfänger ist, er wird wieder eine Ausbildungslösung benötigen, die Simulation mit einschließt. Das könnte irgendwann auch in einem Auftrag an uns resultieren.
... Also, prinzipiell betrachtet. Nicht, daß das jetzt als Ankündigung mißverstanden wird.
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Nun wäre natürlich noch im Vergleich zu prüfen, ob sich Vista mit neuem Service Pack 2 nicht vielleicht in deutlich besserem Licht präsentiert. Der Ruf von Vista ist zwar ruiniert, aber es mag ja doch sein, daß sich letzthin noch vieles gebessert hat.
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(Der Simulierte XP Modus würde auf dem System vermutlich nicht laufen, Prozessor unterstützt den Modus nicht)
Ist in Win7 Home eh' nicht enthalten, nur Win 7 Professional und Ultimate.
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Ich habe seit Monaten den Win 7 Release Candidate im Einsatz (64 bit Version), und nicht einmal mit dem gab's Probleme. Ich hätte auch sonst nicht gehört, daß irgendwer sonst schwer zu kämpfen gehabt hätte. Letztlich gilt: Was unter Vista lief, läuft auch unter Win 7.
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Mir sind Bugfixes eigentlich wichtiger, aber in der Praxis wird sich das eine ohnehin nicht ohne das andere realisieren lassen; jedes Update wird einen Mix bieten, wobei bei Patches und Updates der Schwerpunkt auf den Bugfixes liegt, bei Upgrades hingegen neue Inhalte dominieren.
Dies nur so zur Info...
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Statt den "Ende"-Knopf zu drücken, versuch's mal mit der Escape-Taste. Und/Oder im Fenster-Modus.
Ja, die Grafik wurde mit 2.460 auch aufgemöbelt. Sonne 'rauf - Sonne 'runter, um ein Beispiel zu nennen.
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Entscheidend scheinen mir doch die hohen Verluste beim Austritt aus der Blautannenbahn zu sein. Hier hat das Abriegeln - wäre Blenden nicht zweckmäßiger gewesen? - nicht funktioniert, wenn ich das mal rein anhand der Lagebilder betrachte. Ich kann auch nicht erkennen, daß Blau einen Gefechtsschaden-Instandsetzungstrupp oder auch nur den Sani zum Einsatz gebracht hätte, der stand auch zehn Minuten nach dem Blautannenbahn-Desaster an derselben Stelle. Bestenfalls hat Blau einen Pyrrhus-Sieg errungen - Ja, man steht im Ziel, und ist doch stehend KO. Ein Sieg für Rot allerdings war es sicher auch nicht.