Beiträge von Ssnake

    Kurzantwort: Keine Sorge!



    Langfassung:
    Die CodeMeter Runtime-Software besorgt die Kommunikation zwischen CodeMeter-USB-Stick und allen beliebigen CodeMeter-geschützten Programmen ("Applikationen"). Die Software ist so ausgerichtet, daß alle Applikationen unabhängig von der Runtime-Version funktionieren (aber nicht jede Runtime-Version funktioniert mit jedem Betriebssystem).


    Das ganze funktioniert so, daß ein Tool ("AxProtector") die kompilierte Applikation verschlüsselt. Wenn diese dann gestartet wird, ruft sie bei der Runtime-Software an und fragt nach, ob es für die aktuelle Applikation einen Lizenzschlüssel gibt. Die Runtime sendet nun einen standardisierten Befehl an den USB-Stick (oder an einen im LAN vorhandenen Lizenzserver), und dieser vergleicht die Signatur der Applikation mit den vorhandenen Schlüsseln nach einem kryptographischen Verfahren. Der Stick meldet dann der Runtime, daß alles seine Ordnung hat, indem er einen Codeschlüssel überträgt, mit dem die Runtime dann die Applikation so entschlüsselt, daß das Betriebssystem etwas mit den Daten anfangen kann.


    Die Runtime auszutauschen ist also in etwa so, als würde man das Personal in einem Callcenter auswechseln - das Verfahren zur Verifikation der Lizenzinformation bleibt dasselbe, allerdings spricht das neue Personal dann ein, zwei Sprachen mehr (sprich, es ist mit dem einen oder anderen Betriebssystem kompatibel, das die Vorgängerversion noch nicht konnte).



    Es ist nicht ganz einfach, das in wenige Worte so zu fassen, daß es verständlich bleibt. Ich hoffe, ich habe jetzt nicht die Verwirrung vermehrt.

    Daß es anfänglich funktioniert und dann irgendwann nicht mehr deutet auf ein Konfigurationsproblem hin. Da Du ja bereits mit dem CodeMeter-Support in Verbindung stehst und diese Jungs erstens kompetent und schnell in der Problemlösung sind, zweitens deutsch sprechen und während normaler Bürozeiten auch hier in Deutschland erreichbar sind, denke ich, Du solltest weiter mit denen in Verbindung bleiben. Ich wette, bis morgen Nachmittag ist das Problem gelöst. :)


    Man kann auch anrufen - 0700-CODEMETER


    (Wäre aber interessant zu erfahren, woran es denn lag).

    Motorradfahrer töten nicht, Sie werden getötet !


    In meiner Schulzeit hat einer meiner Mitschüler einen radfahrenden Rentner ins Jenseits befördert, weil er unbedingt mit Hochstart von der Reparaturwerkstatt auf die Hauptstraße preschen mußte.


    Ich stimme Dir zu, daß die meisten Motorradfahrer bei Unfällen mit unachtsamen Autofahrern ums Leben kommen, aber ich habe schon zuviel verkehrsgefährdendes Verhalten von kranken Spinnern auf zwei Rädern gesehen, als daß ich noch glauben könnte, daß in keinem dieser Fälle die Fahrlässigkeit eines Mopedfahrers zum Unfall beigetragen hat. Mit dem Fehlverhalten anderer Verkehrsteilnehmer muß ständig gerechnet werden. Wer sich im öffentlichen Verkehrtsraum in Grenzbereiche der Fahrphysik bewegt, wird über kurz oder lang darin umkommen - und wenn es blöd kommt, auch andere mitnehmen.


    Im Link steht absolut NICHTS von Substanz, außer daß der russische Außenminister meint, daß die iranischen Vorschläge weiterführend sind. Was er schon immer behauptet hat, obwohl in den ganzen Jahren nun wirklich rein gar nichts herausgekommen ist.
    Solange ich nicht selbst lese, was diese Vorschläge sind, und daß diese das Zugeständnis zu uneingeschränkten Kontrollen des Atomprogramms beinhalten, und solange dieses Zugeständnis nicht umgesetzt wird, glaube ich weder an die guten Absichten Irans noch an eine konstruktive Haltung von Rußland und China, und daher auch nicht an einen Erfolg der Diplomatie. Entweder stehen wir an der Schwelle eines weiteren militärischen Konflikts, oder wir erleben in wenigen Jahren die nukleare Bewaffnung Irans; wahrscheinlich sogar beides - wenig erfolgreiche Luftangriffe und später dann den ersten Atombombentest.
    In spätestens drei Jahren wissen wir's.

    Das Pi Einheiten in der Lage sind verdeckte Minenfelder oder IED's aufzuklären.


    Zumindest Minenfelder können von allen Einheiten, auch Pionieren, grundsätzlich aufgeklärt werden. Die Chancen stehen am Besten wenn die betreffende EInheit mit Taktik "Scout" und langsamer Geschwindigkeit unterwegs ist. Gerade abgesessene Kräfte haben besonders gute Chancen, aber mit denen dauert's natürlich auch lange.

    Hi,


    "schön" wäre:


    1) für die Editoren eine Möglichkeit, Einheiten zu markieren und ihnen dann gemeinsam "Schaden falls", "Reperatur falls" etc einstellen zu können.


    Schon "Shift+Click" ausprobiert? :)
    Man kann auch ein Lasso ziehen, dann dürfen aber keine anderen Objekte zufällig mit ausgewählt werden (seien es Kartengrafiken, Stellungsmarker, geschobene Stellungen o.ä.).
    Mit Strg+Klick (Alt+Klick?) kann man einzelne Elemente aus der Gruppe wieder entfernen.

    Es wäre mir nicht so lieb, meinen Kurzvortrag im Internet zu sehen. Ein kurzer Ausschnitt ist okay, aber speziell die Aussagen zur künftigen Produkt-Fortentwicklung sind nicht für die Öffentlichkeit bestimmt. Es ist völlig in Ordnung, daß Ihr Euch an das erinnert, was ich gesagt habe, aber ich würde doch ausgesprochen ungern als Youtube-Video enden - ich danke schon jetzt für's Verständnis.
    :o

    Auch von meiner Seite nochmals Dank an alle Organisatoren und Helfer - insbesondere Ronin und TC - es war sauber vorbereitet, Auf- und Abbau sowie Netzwerkeinrichtung haben wirklich wie am Schnürchen geklappt, die Unterbringung war hervorragend. Schade, daß nur wenige Reservisten (die nicht schon Mitglied hier bei 911 sind) den Weg zu uns gefunden haben, aber das ist ja wohl in erster Linie deren Problem. ;)



    Die Mauspads müssen sich ehrlich erdient werden - beispielsweise durch Teilnahme am nächsten Szenariodesign-Wettbewerb. Details dazu werden im Verlauf der kommenden Woche bekanntgegeben. :)

    Parlamentarische Demokratie. Das Volk bekommt halt was es nicht gewählt hat.


    Ganz im Gegenteil, das Volk bekommt, was es gewählt hat (nur was dann daraus wird, entzieht sich der Kontrolle - was aber in einem parlamentarischen System bis zu einem gewissen Grad auch gewollt ist, das muß man auch mal klar sagen).


    Bei langfristiger Betrachtung gilt jedoch stets, daß jedes Volk die Regierung hat, die es verdient.

    In diesem Sinne zolle ich euch als Firma meinen Respekt, dass es euch nicht in erster Linie ums Geld geht, sondern schlussendlich um das Produkt und den Fortschritt.


    Naja, wir sind keine Heiligen. :)
    Natürlich erhoffen wir uns von dieser Geschäftsstrategie bessere langfristige Aussichten am Markt, basierend auf der Annahme daß der, welcher kontinuierlich an Lösungen für die Probleme und den Bedarf seiner Kunden arbeitet, niemals überflüssig wird, sondern seine Position im Wettbewerb um die beste Lösung stärkt.

    Woran liegt das?


    Im konkreten Fall hätte uns der Auftrag für ein relativ spezielles Gebiet viel Zeit gekostet, die wir dann nicht für die allgemein nützlichen Funktionen zur Verfügung gehabt hätten (für die es wiederum weniger einfach ist, einen Auftrag zu erhalten, obwohl der allgemeine Nutzen deutlich höher ist). Das liegt in der Natur der öffentlichen Budgetplanung, die im Allgemeinen nun mal an die Beschaffung von Waffensystemen gebunden ist. Querschnittliche Funktionen sind da schwieriger zu finanzieren selbst wenn ihre Nützlichkeit bei keinem unserer Kunden infrage gestellt wird.


    Hinsichtlich der Personalstärke ist anzumerken, daß wir natürlich unser Team verstärken wollen, aber selbst wenn unbegrenzt viele geeignete Fachkräfte zur Verfügung stünden, könnte man sie doch nicht in kurzer Zeit und großer Zahl einstellen, weil nirgendwo der Kommunikationsbedarf zwischen Arbeitern höher ist als bei der Programmierung.
    Ein gutes Beispiel (wenn auch auf einer ganz anderen betriebswirtschaftlichen Ebene) war die Programmierung des Autobahnmaut-Systems. T-Systems geriet etwa neun Monate in Verzug, und als dann das Thema Strafzahlungen ernsthaft vorgebracht wurde, wollte man entweder Handlungsfähigkeit demonstrieren oder geriet ganz einfach in Panik - jedenfalls wurde die Zahl der Programmierer um ca. 30% aufgestockt, was dann zu einer Verspätung von zweieinhalb Jahren führte. Man hatte auf Management-Seite den Koordinierungsaufwand vollkommen unterschätzt, die die Personalaufstockung im Bereich Programmierung erforderte.


    Was lernt uns das? Man muß hier mit Bedacht vorgehen.

    Naja, das derzeitige Einsatzspektrum kann man sowieso erst Vernünftig umsetzten wenn ihr die SIM Mehrparteienfähig macht.:rolleyes:


    Ich hab' heute gerade deswegen auf einen großen sechsstelligen Betrag verzichtet... ich glaube, einen Mangel an Opferbereitschaft kann man uns da kaum mehr vorwerfen.

    Nachteil ist hier: man braucht eine Menge Operator...wenn man alleine versucht ein PzBtl oder gar Rgt zu steuern muss man eine Menge vorscripten.
    Wenn man das tut kann man dann auch getrost die KI die ROTe Seite komplett übernehmen lassen.


    Nicht alle Entscheidungen sind gut zu skripten. Gerade zentrale Entscheidungen entziehen sich häufig harten (=meßbaren) Kriterien - beispielsweise die Frage, ob die Fortsetzung eines Angriffs erfolgversprechend ist oder man sich besser zur zeitlich begrenzten Verteidigung einrichten soll, um dann nach der Heranführung von Reserven eine Ablösung durch Angriff zu versuchen.
    Hier kann der Einsatz von Triggern (=nützlich für alles, was "ein menschliches Gehirn und acht Arme" benötigt) die angesagte Lösung sein, für die es aber einen menschlichen Bediener geben muß, sonst können sie nicht ausgelöst werden.

    Wenn ich das Theater hier in Thüringen so anschaue, kann man echt vom Glauben abfallen:


    Das zentrale Recht der Bevölkerung in einer Demokratie ist die Möglichkeit, die herrschende Regierung abzuwählen - ohne aber Einfluß darauf zu haben, welche Regierung danach kommt. Es ist NICHT das Wesen der Demokratie, daß das Volk herrschen möge; tatsächlich ist Deutschland ja auch keine reine Demokratie (das wäre die Herrschaft des Mobs), sondern eine demokratisch verfaßte Republik; in der Republik sind auch die Herrschenden an das geltende Recht gebunden.


    Erst die Kombination aus friedlicher Revolution (=Abwahl der gegenwärtigen Regierung) und Rechtstaatlichkeit ermöglicht es den jeweiligen Minderheiten im Staat, vor den Exzessen der Mehrheitsmeinung geschützt zu bleiben, und sie begrenzt zugleich die Exzesse einer neuen Regierung während ihrer Amtszeit (d.h. bevor sie wieder abgewählt werden kann).
    Unter allen schlechten Regierungsformen soll man erst mal ein besseres Konstrukt finden, das nicht davon abhängig ist, daß Regierung und Behörden von moralisch integren Personen geführt werden.

    Dem schließe ich mich an !!! Penne aber vor der Kaserne im Auto;):D


    Das überlaß' ich Euch. Bin ein Weichling, und schäme mich nicht es zuzugeben. Ich wette, es gibt da in der Nähe auch ein Gasthaus, falls es nottut.

    1.) Die Taliban sind keine Soldaten , deshalb ist es richtig das wir gegen Zivilisten kämpfen und die auch töten, also was soll die Frage wieviel Zivilisten getötet wurde:confused: ..denn die töten auch unsere Jungs


    Für sich genommen wäre das kein Argument. Die Bundesrepublik Deutschland hat sich verbindlich verpflichtet, die einschlägigen Bestimmungen des KVR zu beachten, und zwar vollkommen unabhängig davon, ob der aktuelle Gegner das auch tut.
    Aber es ist natürlich klar, daß die Strategie der Taliban, eine möglichst gute Durchmischung von Kombattanten und Nichtkombattanten zu erzielen, auch wenn sie uns nicht von der Pflicht zu möglichst zuverlässiger Zieldiskriminierung entbindet, nahezu zwangsläufig die Kollateralschäden erhöht. Das soll ja bezweckt werden, weil die Bande genau weiß, daß damit der Westen strategisch geschwächt wird, weil es die Unterstützung des Einsatzes in der Bevölkerung untergräbt.


    Daß die gedankenlose Presse sich da vor den Karren spannen läßt, ist wohl nicht anders zu erwarten. Befremdlich schon eher die Äußerungen führender französischer Politiker, die schon Minuten nach Bekanntwerden der Nachricht von einem schweren Fehler sprachen. Sarko hat wohl befohlen, daß gegen die Amis nicht mehr gestänkert werden darf, aber es liegt wohl in der gallischen Natur, daß gegen irgendwen gestänkert werden muß.


    "Franzosen mit rüdem Auftreten, das hätte ich nie für möglich gehalten!"
    (Homer Simpson)