Beiträge von Ssnake

    So ein Szenario kann man sich selbst in wenigen Minuten zusammenstöpseln:

    • Im Editor eine Karte auswählen.
      Nach Rot wechseln, Rechtsklick ... Neuer Zug ... Typ auswählen.
      Nachdem die Einheiten erzeugt sind, alle mit dem Mauslasso markieren, Rechtsklick ... Optionen ... Status ... Blind (jetzt können sie nix mehr tun)
      Rechtsklick ... Taktik ... Verbleiben
      Dann die Züge aufspalten in Einzelfahrzeuge (Rechtsklick ... Zug teilen)
      Die Einzelfahrzeuge im Gelände verteilen und ggf. ausrichten
    • Nach Blau wechseln, einen neuen Zug mit Stärke "1" erzeugen
      Rechtsklick ... Optionen ... Bewaffnung (dort ggf. "Unbegrenzt" aktivieren, daß man reichlich Schuß zum Üben hat).
    • Speichern
    • Fertig ist die Lauge, zumindest für statische Hartziele, sozusagen.
    • Man kann jetzt noch Bewegungspfade für Querfahrten hinzufügen
    • Oder man macht den Rechtsklick ... Optionen ... Erzeuge, falls und wählt dann Kombinationen von {Zufallszahl UND Gefechtszeit} ODER {Zufallszahl UND Gefechtszeit} ODER {Zufallszahl UND Gefechtszeit}, dann hat man drei verschiedene Zeitpunkte, zu denen die Ziele auftauchen können
    • Man kann das mit mehreren alternativen Pfaden kombinieren, die alle vom Zug zu verschiedenen Stellungen führen, und für diese Pfade mit Rechtsklick ... Springe, falls Bedingungen setzen, unter denen die Fahrzeuge direkt an den verschiedenen Endpunkten auftauchen; so wird dann nicht nur der Zeitpunkt, sondern auch der Ort des Erscheinens zufällig


    Es liegt dann an Dir, in welcher Betriebsstufe Du üben möchtest, ob aus der Fahrt oder dem Stand.

    Ohne der offiziellen Ankündigung vorgreifen zu wollen - aber auch im neuen Jahr wird es natürlich wieder zwei Wettbewerbe geben. Naturgemäß sollen dann auch die neuen Funktionen und Fahrzeuge des 2.4-Pakets zum Einsatz kommen; insofern wird der 3. Wettbewerb sicher nicht vor dem 2.4-Release starten.


    Nun möchte ich unsere Strategie beibehalten, Themen-, Zeit-, und/oder Größenvorgaben zu machen, also Randbedingungen vorzugeben, unter denen Ihr Euch dann austoben dürft. Die Frage ist, welche Art von Szenarios vermißt Ihr als Spieler besonders, die im Rahmen eines solchen Wettbewerbs mal verstärkt entwickelt werden sollten?


    Noch ist Zeit, eventuelle Vorschläge eurerseits zu berücksichtigen. :)

    Naja, zumindest so viel daß es sich um die gemeinhin nutzlose Meldung handelt, die Windows eben so herausschmeißt bei der allgemeinen Schutzvergnatzung. Die hilft uns nicht weiter, die brauch' ich nicht in größer.

    Fehlermeldungen sind immer gut. Dabei kommt es natürlich darauf an, den Fehlertext exakt wiederzugeben (ich bekomme sehr häufig Berichte wie "Dann kommt da irgendwas mit 'ner DLL und dann geht gar nichts mehr" - und dann soll ich 'ne Diagnose liefern...). Für die Dauer einer Fehlersuche ist es zudem unabdingbar, SB Pro im Fenstermodus auszuführen. Wenn dann noch ein spezielles Szenario ausgemacht werden kann, bei dem der Absturz reproduzierbar auftritt, oder eine bestimmte Phase, dann ist es natürlich super.

    Also, ich finde, man sollte einen Titel wie Black Shark differenziert betrachten.

    • Für diejenigen, die nicht Helikopterpilot werden wollen: Ist es ein gutes Spiel?
      Das ist natürlich vor allem eine Geschmacksfrage, aber zumindest kann man ja einigermaßen objektiv die Frage beantworten, ob der Spieler bedeutenden Einfluß auf den Ausgang eines Szenarios hat.
      Wenn dann noch zusätliche Elemente wie eine Rahmenhandlung usw. hinzukommen, dann kann es ja gut sein, daß als Spiel Black Shark gut funktioniert; falls nicht, könnten EECH oder Comanche immer noch die bessere Wahl sein.
    • Für diejenigen, die ernsthaftes Helikopter-Studium betreiben: Ist es eine gute Geräte-Simulation?
      Wenn die Flugphysik stimmt und die Prozeduren zumindest in ausgewählten Teilbereichen gut umgesetzt sind, dann wäre ja schon enorm viel erreicht, gemessen am Preis.
    • Für den typischen Steel Beasts Spieler: Ist es eine gute Taktik-Simulation des Luft-Boden-Kampfes?
      Es kann ja gut sein, daß das Verhalten der Bodeneinheiten und die Wirkung und die Grenzen der dargestellten Waffensysteme nicht besonders gut funktionieren. Das ist natürlich in dem Moment wichtig, wenn es um die Duellsituation Boden/Luft geht, oder um die Frage, mit welchem Kräfteeinsatz welche Aufgaben zu bewältigen sind, und ob die simulierten Ergebnisse mit den Einsatzgrundsätzen wenigstens halbwegs übereinstimmen.


    Da ich die Jungs von TFC ja auch ein bißchen kenne, denke ich, daß sie ihren Schwerpunkt auf die Gerätesimulation sowie die Waffenwirkung und speziell die Bedrohung durch Boden/Luft-Systeme legen. Auch TFC wird im Zweifelsfall versuchen, einem Kunden (wenn es denn überhaupt gefordert ist) die taktische Umgebung ggf. über eine Netzwerkverbindung zu einer anderen Simulation bereitzustellen, im militärischen Bereich wäre das wohl OneSAF. Dann müssen sie sich nicht so einen dicken Kopp machen, was das Verhalten von computergesteuerten Einheiten betrifft, das wird dann ggf. durch "Outsourcing" gelöst.


    Auch bei Steel Beasts gibt es Bereiche hoher, mittlerer, und niedriger Detailgenauigkeit. Bereiche niedriger Güte wären die Fahrsimulation, die Flugphysik, oder Gebäudeschäden. Mittelschlecht die Infanterie. Sehr gut hingegen die Simulation ausgewählter Feuerleitsysteme und die Beschränkungen und die Waffenwirkung gepanzerter Landsysteme.


    Keine Simulation kann alles gleichermaßen gut abdecken (gut, Microsoft versucht es wohl mit ESP - ob's klappen wird...?). Das ist auch gar nicht nötig. Entscheidend ist doch, ob eine Simulation den eigenen Ansprüchen gerecht wird und für den geforderten Preis einen angemessenen Wert bietet; diese Entscheidung ist ja letztlich sehr subjektiv.

    Da kann man ja ggf. einen Uferstreifen mit einem Sumpfgelände gärtnern, und dem Sumpf dann über den Theme-Editor entsprechend ungünstige Traktions- und Bodenwiderstandswerte zuweisen. Dann hat sich das Queren ohne Pionierunterstützung auch erledigt, aber der Fluß muß trotzdem nicht extrem breit ausfallen.

    Ich. Das haben sie mir so auf der Eurosatory gezeigt, ich glaube so um 2002 herum. Es war Windows 3.11 für Workgroups. Windows NT war zu dem Zeitpunkt auch verfügbar, aber die deutschen PzH 2000 waren noch mit WfW 3.11 ausgestattet. Das mag sich mittlerweile geändert haben.

    Ich kenn' mich nicht so mit Hamachi und anderen VPN-Lösungen aus. Aber vielleicht sollte er Deine (interne) IP-Adresse eingeben. Nun kann es auch sein daß wenn Ihr beide Eure IP-Adresse vom Router dynamisch zugewiesen bekommt, zufällig dieselbe IP-Adresse erhaltet. Es wäre also sicherzustellen, daß das nicht der Fall ist.

    Die Unterschiede der RAM-Taktung bringen in der Praxis keinen spürbaren Geschwindigkeitsunterschied; er dürfte bei etwa 2% liegen.


    Sofern Du nicht genau weißt, für welche Software Du einen Vier-Kerne-Prozessor benötigst, nimm lieber einen höher getakteten Zwei-Kerne-Prozessor zum selben Preis (oder weniger), das bringt in der täglichen Praxis mehr. Steel Beasts unterstützt eh' nur einen einzelnen Kern - wie ungefähr 95% aller Applikationen und Computerspiele. In ein paar Jahren wird das sich sicher auf vielleicht 75% reduzieren, wenn man schwerpunktmäßig Computerspiele betrachtet, aber selbst dann sind es eben nur 25% aller Titel, die von mehr als einem zweiten Kern profitieren würden. Und auch dann muß der Anteil parallelisierbarer Aufgaben in einem Computerprogramm möglichst gleichmäßig möglichst hoch liegen, damit Mehrkerne-Prozessoren ihre Geschwindigkeitsvorteile voll ausspielen können.


    Die Hersteller setzen deswegen so stark auf Mehrkerne-Technologie, weil sie am Einfachsten als Steigerung der Rechenleistung verkauft werden kann. Die Marketing-Fuzzis machen dann im Prospekt gleich einen "12 GHz"-Takt daraus, obwohl es doch nur vier Kerne zu 3 GHz sind (was im Zweifelsfall langsamer ist als ein betagter Athlon 64 3500+). Was die tatsächlichen Taktfrequenzen angeht, ist man seit einiger Zeit an den Grenzen dessen angelangt, was mit der derzeitigen Fertigungstechnologie überhaupt machbar ist.




    Ansonsten überlege Dir, wie wichtig es Dir ist, einen leisen PC zu haben. Die GTX260 ist zwar nicht ganz an der Spitze irrsinnigen Stromverbrauchs, kann aber gut mithalten; und alles, was nicht als RGB-Pixelsignal durch das Monitorkabel wandert, muß als Abwärme weggekühlt werden. Selbst wenn man gute Kühler mit relativ langsam drehenden großen Lüftern verwendet - auch die machen Lärm. Ebenso ist zu beachten, daß überdimensionierte No-Name Netzteile schnell teurer werden als ein hochwertiges Netzteil eines Markenherstellers, das genau auf den Bedarf der im Rechner verbauten Hardware zurechtgeschneidert ist. Auch gute Netzteile erreichen einen Wirkungsgrad von mehr als 80% nur dann, wenn sie auch 80% der Nennleistung an die Hardware abgeben. Ein Netzteil, daß nur mit 60% belastet wird (weil es mehr Strom liefern könnte als tatsächlich verbraucht wird), kann durchaus 80% der Nennleistung verbrauchen und den Rest buchstäblich verheizen.


    Das wird speziell dann sehr teuer, wenn der Rechner über längere Zeit läuft, ohne daß er wirklich gefordert wäre (also, ohne zu spielen oder einen Film zu rendern, oder SETI-Signale zu suchen, und was der Aufgaben mehr sind). Dann verbraucht das Netzteil also 0,8 x 600W = 480W pro Stunde, was bei drei Stunden täglich 1,44kWh sind, also im Jahr 525kWh; zum Vergleich: Ein üppig elektrifizierter Zwei-Personen-Haushalt verbraucht im Jahr ungefähr 2500kWh; bei 17 Cent pro kWh sind das Betriebskosten von 89 Euro im Jahr...!


    Die meisten PC-Händler verbauen lieber überdimensionierte No-name Netzteile, weil diese schön billig auch China kommen und einer gewissen, den Produktionsmethoden geschuldeten "Streuung" unterliegen, was die tatsächliche Belastbarkeit angeht. Damit Schwankungen in der Netzspannung dann nicht zu Rechner-Abstürzen führen, oder durch eine später zusätzlich eingebaute Festplatte das Netzteil abraucht, kalkulieren die Händler dann gerne mit sehr großzügigen Sicherheitsreserven. Da sich kaum ein Kunde über die Folgekosten eines übertrieben dicken Netzteils macht (manche LAN-Protzer geben ja sogar noch damit an, daß sie so blöd waren, ein 800W-Netzteil gekauft zu haben, also ob das ein Nachweis der Leistungsfähigkeit wäre...), geht für die Händler diese Strategie gut auf.

    Geplant war aber eine Vereinfachung, es soll ja auch für den Einzelspieler noch handhabbar bleiben. Aber selbst wenn man die Beschränkung auf zwei Fahrzeuge akzeptiert bleibt das Argument, daß man zumindest halbzugweise betanken sollte und nicht erst die beiden Führer und danach ihre Kettenhunde.

    Nun, SB und SB Pro sind schon auch für den Einzelspieler ausgelegt. Und so eine Simulation kann man ja auch nicht "durchspielen". Nachteilig wäre der Zeitbedarf, aber das wird später eher schlimmer, wenn man einen Beruf, Familie, Kinder, und womöglich auch noch ein Eigenheim am Hacken hat, dazu womöglich Garten und Vereinsmitgliedschaft.
    Insofern darfst Du Dich schon durchaus zur Zielgruppe zählen. :)

    Ich dachte, wer den Zug um den HEMTT schart, kriegt ihn auch komplett betankt?
    Dazu muß man die Formation "coil" oder "herringbone" wählen (ich glaube, ich habe sie mit "Rundum-Stellung" und "Doppelreihe" übersetzt).

    Ein Nachtrag zur "never-ending-story" namens Schadensmodell:rolleyes::

    40mm KE von CV90 vs. Seitenblende des Abrmans M1.
    Entfernung: ca. 2000m

    Ist die 40mm BK des CV90 wirklich so stark?


    Ja. Du hast den Bereich der leichten Kettenblende getroffen (auf der rechten Seite wäre das an gleicher Stelle nicht möglich gewesen...), die zusammen mit der Seitenwand der Wanne bei 2000m nur ungefähr 2/3 der Durchschlagsleistung der 40mm KE-Munition bieten (bei annähernd senkrechtem Einschlagswinkel wie hier). Ich habe eben selbst einen Test durchgeführt und 437 Schuß in 10 Minuten abgegeben, alle auf zwei M1-Panzer in Flankenrichtung auf 2000m. Dabei kam es zu genau einem Vernichtungs-Ereignis.
    Alles in allem halte ich das für ein plausibles Ergebnis.

    Wer fährt denn einen Angriff mit einer Grenadierkompanie durch den Wald gegen ein verstärktes MotSchtz-Regiment und erwartet einen Sieg? Was habe ich da nicht mitbekommen?


    Nichts gegen ein gesundes Selbstvertrauen, aber das geht dann doch ein bißchen weit.