Wird schon werden...
Beiträge von Ssnake
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Macht mich nicht nervös... Soll ich nun nach Dorfmark fahren oder zur SB7 ?
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Planänderung... welches ist die SB 12A ?
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Wenn es denn wirklich irrtümlich war, ok. Fakt ist aber, daß die Jungs auf der anderen Seite des Atlantiks eine z.T. sehr merkwürdige Einstellung zu dieser Thematik haben.
Das fällt jedem auf, ist aber erklärbar. Erstens haben die Nazis nie die USA regiert, sondern man hat sie besiegt, kann sich also allein schon deswegen dem Thema "entspannter" nähern, weil es (scheinbar) nicht mit eigener Verantwortung verbunden ist. Man gehörte ja zu "den Guten" und war Gewinner. Zweitens hat die Freiheit der Meinungsäußerung in den USA einen höheren Stellenwert als in Deutschland.
Diese Menschenrechte sind in den ersten zehn Verfassungszusätzen (Zusammengefaßt als "Bill of Rights") formuliert, und an erster Stelle steht die Religions- und Meinungsfreiheit. In Deutschland ist das der Artikel fünf (!); an erster Stelle steht in Deutschland die Menschenwürde (für die es in der Bill of Rights keine Entsprechung gibt (!)). Die Reihenfolge ist weder zufällig noch beliebig, sondern drückt Wertepräferenzen aus, die sich natürlich auch im nachfolgenden Gesetzgebungsverfahren niederschlagen.
Die deutschen Gesetze zum Verbot der Symbole verfassungsfeindlicher Organisationen - beispielhaft sei hier das Hakenkreuz genannt - wären in den USA undenkbar. In Deutschland sind sie nicht nur historisch bedingt sondern eben auch Konsequenz aus dem Primat der Wenschenwürde vor allen anderen Belangen. Wenn man den Nationalsozialismus als Antithese zur Unantastbarkeit der Würde des Menschen versteht, dann muß die nachrangige Freiheit der Meinungsäußerung hier eben Einschränkungen hinnehmen, wenn es um scherzhaften Umgang mit Nazi-Symbolen geht oder gar um offene Parteinahme dafür.Demgegenüber bewertet man in Amerika die Freiheit der geäußerten Meinung höher, selbst wenn sie anstößig oder verletztend und beleidigend wirkt. Sie ist das höchste Gut, punktum. Sie findet ausschließlich Grenzen in Situationen, die direkt zur Gefährdung von Leib und Leben führen - beispielsweise der Ruf "Feuer!" ein einem vollbesetzten Theater. Deswegen dürfen braune Brüder dort ihre Hetzschriften verlegen und offen für Ariertum usw. eintreten. Wer allerdings "Nigger"sagt, den trifft die soziale Ächtung in Nullkommanichts - nur weil es erlaubt ist, ist es deswegen noch nicht okay.
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Herrjeh, wiegt dieser eine irrtümliche Begriff denn alles an Gutem auf, was so eine Kampagne zu bieten hat?
Man kann es ja anmerken und darum bitten, es zu ändern - aber deswegen gleich beleidigt sein? Ich bin sicher, das war nicht böse gemeint. Im Allgemeinen sollte man keine böswillige Absicht vermuten, wenn etwas durch einfache Inkompetenz erklärt werden kann. Und hinsichtlich des veralteten Geräts läßt sich sicher anmerken, daß wenn die Russen schon bis Stadthagen gekommen sind, die Anwesenheit von Einheiten des Territorialheers fraglos möglich, vielleicht sogar wahrscheinlich ist, und überhaupt chaotische Zustände herrschen können.
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Herzlichen Dank zusammen!
Ich hab' da einen Termin für Tonaufnahmen, nicht spektakuläres. -
Kann mir bitte jemand die (nautische) Koordinate der Schießbahn 5B verraten, oder einen passenden Google-Maps Link?
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Warum bin ich jetzt nicht überrascht, daß es in einem LAR passiert ist. Meine sechs Wochen "Truppenpraktikum" damals als OA der Luftwaffe waren entscheidend für meinen Wunsch, wieder zurück zum Heer zu wechseln. Die Zustände waren haarsträubend, wenn auch mit anderen Vorzeichen als bei dieser Entgleisung.
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Wenn Wahlen etwas ändern würden, wären sie verboten.
Aber mal ernsthaft - ich sehe einfach nicht, daß eine andere Partei an der Regierung eine bessere Politik in puncto Bundeswehr und Auslandseinsätze machen würde. SPD und Grüne hatten acht Jahre Zeit und haben's verpennt. Die große Koalition hat in ihren vier Jahren auch nichts gerissen. CDU/FDP hatten Mitte der 90er die Chance und auch jetzt wieder, aber ob etwas dabei herumkommt, ist fraglich.
Das Problem ist größer angelegt. Wir haben eine hysterisierte Berichterstattung und kein Interesse an lösungsorientiertem Handeln. Denn wenn man etwas lösen wollte, müßte man ja auch Dinge ändern. Unsere Gesellschaft aber fürchtet die Veränderung mehr, als die Niederlage in Afghanistan, weil man geistig gar nicht darauf eingerichtet ist, einen Konflikt auszutragen und gewinnen zu wollen. Wir sind als Land schlichtweg unwillig, das Notwendige überhaupt zu benennen, geschweige denn, es auch tatsächlich zu tun.
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Ich hätte das verstanden, wenn man schon 2005/2006 entsprechendes in Auftrag gegeben hätte, als schnelle Zwischenlösung für nicht mehr als eine Kompanie Marder, die nach Afghanistan verlegt würde. Stattdessen wird 2011 "geprüft". Dann kommt 2012 die Ausschreibung und Auftragsvergabe (unter der optimistischen und eigentlich durch nichts gerechtfertigten Annahme, daß es nicht zuerst Prototypen und umfangreiche Erprobung/"Systemverträglichkeitsprüfung" und ähnliches kommt - dazu vielleicht noch Verzögerungen durch Klagen von Firmen, die bei der Ausschreibung nicht zum Zuge gekommen sind).
2014 werden dann die ersten zwei Autos ausgeliefert; nach "SPD-Planung" sind wir dann schon raus aus dem Einsatz. Das ist doch Schwachfug. Im Zweifelsfall steht dann im Bericht des Wehrbeauftragten 2015, daß sich der neue 30mm-Turm im Einsatz wegen fehlender Prüfung im Heimatland leider nicht bewährt habe und es zudem unterlassen wurde, den Soldaten eine gründliche Einweisung in das System zu verpassen, weil man es so schnell wie möglich zur Verfügung stellen wollte. 2016 beschwert sich dann der Bundesrechnungshof über die Verschwendung in Millionenhöhe, da doch zeitglich der Puma in ausreichenden Stückzahlen eingeführt wurde. -
Nicht die Hardhöhe vergessen. Aber da haben wir ja den Rhein, der sollte reichen.
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Wenn ich Seite 15/16 zum Thema Marder lese, könnt' ich schon wieder ins Essen brechen. So sehr ich den Wehrbeauftragten schätze, die Diskussion um eine 30mm-Variante des Marder ist, kurz vor der Einführung des Puma in die Truppe, eine nicht nur unnötige, sondern schon kontraproduktive Zeit- und Energieverschwendung.
Erstens hätte man schon seit 2005 anhand der kanadischen Einsatzerfahrungen wissen können, daß Kaliber 25mm und darunter im Einsatzgebiet zuweilen nur unbefriedigende Wirkung erzielen. Daß man erst jetzt auf den Trichter kommt, ist für alle Beteiligten in höchstem Maße peinlich (aber letztendlich wohl auch politisch so gewollt: Man hat ja ursprünglich nur fünf Marder nach Kundus geschickt - drei zum Kämpfen, einer zum Kommandieren, einer als Ersatzteillager/fliegende Reserve; was wollte man in einem Einsatzgebiet dieser Größe denn mit einem einzigen SPz-Zug erreichen, noch dazu mit der Spatzenflak? Einfach nur lächerlich und erbärmlich, bzw. ungeschminkter Ausdruck der Regierungsabsicht, vor Ort nichts erreichen zu wollen).
Zweitens ist dies nun wirklich nicht mehr der geeignete Zeitpunkt, den schwachsinnigen Entscheidungen der Vergangenheit hinterherzulaufen und reparieren zu wollen, was in Kürze ohnehin ersetzt werden soll. Jetzt eine "Prüfung" der Option 30mm zu veranlassen lenkt von viel dringenderen Fragen ab, und das wissen alle Beteiligten auch. Warum veranstaltet man also so eine Scharade?
Weil es noch immer nicht um Ergebnisse geht, sondern um symbolische Ersatzhandlungen.Und das Thema "Kompatibilität der Funkgeräte mit Verbündeten" braucht man in diesem Zusammenhang wohl erst recht nicht zu erwähnen. Wie kann man sich selbst als "Bündnisarmee" definieren und so etwas jahrzehntelang schleifen lassen? Das Ministerium ist in dieser Hinsicht ein Augiasstall, der nicht gründlich genug ausgemistet werden kann.
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Solche Abstrusitäten der Presse "ignorier' i nit amoal", noch weniger würdigt man das mit einer Diskussion.
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Bzgl des Handbuches schick mir einfach die zu übersetzenden Texte, ich koordiniere das dann weiterhin, wie bereits in der Vergangenheit.
Gern. Kannst Du mir kurz eine eMail zukommen lassen, damit ich sicher bin, daß ich die aktuell gültige Adresse verwende? -
Ich nehme natürlich gerne auch Variationen von bewährten Szenarien. Wen es also juckt, ein bestehendes Szenario umzuschreiben, der soll sich ruhig erleichtern.

Es ist auch klar: Ich benötige von jedem Autor eines Szenarios ein Lizenzabkommen, in dem er uns die Nutzungsrechte einräumt. Dieses habe ich angehängt; ich bitte dies, sobald die Auswahl getroffen wurde, zweifach auszudrucken, auszufüllen, und zu unterschreiben, dann an mich zu schicken, so daß ich dann nach Erhalt der Dateien meine Unterschrift leiste und ein Exemplar zurücksende.
Es ist auch noch jede Menge Zeit. Ich schlage vor, das ganze bis Ende Juni abzuschließen (dann habe ich noch genügend Zeit für die Übersetzungen).
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Nun, die Szenarien kennt ihr ja selbst am Besten. Ihr wißt, welche Euch am meisten Spaß machen und dabei einigermaßen realistisch sind.
Hinsichtlich der Übersetzung ist anzumerken, daß die bestehende Übersetzung lediglich an Änderungen angepaßt werden muß, wo dies notwendig ist. Es sind ein, zwei Kapitel neu hinzugekommen, und weitere zwei oder drei Kapitel erweitert worden. Die meiste Arbeit besteht wohl darin, Absatzweise den englischen mit dem bestehenden deutschen Text zu vergleichen und ggf. anzupassen.
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Was haltet Ihr von der Idee, mal die besten Szenarien von 911 zusammenzustellen und in künftigen Versionen von SB Pro PE offiziell mit auszuliefern?
Dann würde ich die Einsatzbefehle nach Englisch übersetzen.Außerdem wäre demnächst eine Erweiterung der deutschen Handbuch-Übersetzung fällig. Gibt's Freiwillige?
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Ist bei mir auch so; welchen Browser nutzt Du denn?
Außerdem werden bei mir in letzter Zeit alle Buttons nur noch am unteren Pixel-Rand aktiviert, mitten drauf klicken geht nicht.
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