Viel mehr muß man da nicht sagen. Vielleicht wird der Faktor Welligkeit eines Tages auch herangezogen werden, um das Ganze mit Hilfe von UV-Maps zu visualisieren. Grundsätzlich dient es aber dazu, Bodenstrukturen zu berücksichtigen, die aufgrund der begrenzten Auflösung der Gelände-Rasterweite nicht dargestellt werden können, also Bodenwellen im Sub-25m-Bereich (bei n=12,5m Rasterweite kann eine Halbwelle erst ab Wellenlängen von 2n und mehr dargestellt werden, mit Amplituden von 39cm und darüber).
Auch die Bodenfestigkeit wird dereinst wohl zur Visualisierung herangezogen, z.B. indem man Fahrzeuge in der Fahrt teilweise einsinken läßt. Dabei ist natürlich nicht jede Kombination sinnvoll, selbst wenn die Parameter unabhängig voneinander eingestellt werden können. Der Rollwiderstand kann nicht gering sein, wenn die Bodenfestigkeit auch gering ist, und ebenso muß die Traktion leiden. Andererseits kann hohe Härte dehr wohl mit geringer Traktion einhergehen, man denke an vereisten Fels.
Auch wird eine hohe Welligkeit selten mit sehr weichen Böden einhergehen, Schlamm ist ja fließfähig. Eine denkbare Kombination wäre ein zerwühlter Schlammacker, der an der Oberfläche getrocknet oder gefroren ist aber in tieferen Lagen weiterhin flüssig ist (sagen wir mal, Ostfront November/Dezember '41).