X=60.
Beiträge von Ssnake
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Wurde doch schon geschrieben - zur Entnahme oder zum Verstauen des Rohrreinigungsgeräts (Rohrwischerstangen, Bürsten, ...), und vermutlich bleiben die Seitenteile auch aufgeklappt während des eigentlichen Reinigungsvorgangs. Mal ehrlich: Es ergibt doch gar keinen Sinn, die Silhouette des eigenen Fahrzeugs durch Aufklappen von Blechen zu vergrößern, nur damit man noch häufiger getroffen werden kann..
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Die grundsätzliche Wertung geht jetzt: Soll heißen, das Punkte gezählt werden. Leider nur die Plusspunkte. Die Strafe für hinzufügen geht aber nicht.
In diesem Fall hilft die Umkehrung des Belohnungsprinzips. Gib am Anfang irgendeine Maximalpunktzahl, und wenn der Spieler zusätzliche Kräfte nutzt, ziehst Du Strafpunkte ab. -
Austausch ist nur dann möglich, wenn die Regionen dieselbe Linienfarbe haben.
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Naja, so ein paar Bugs sind noch stets bei einem 1.0-Release aufgetreten. Diese hier sind leicht zu identifizieren, und werden sicher bald ausgemerzt werden. Interessanter sind die Bugs, die nicht zu visuellen Abnormitäten oder Programmabstürzen führen. Das ist deutlich schwieriger nachzuweisen.
Beispielsweise gibt es gegenwärtig 407 offene Bugs in SB Pro die nicht als "enhancement" eingestuft sind (davon 21 "major bugs"; hinzu kommen 179 einfache Verbesserungsvorschläge; 731 Datenbankeinträge sind mittlerweile geschlossen). Ob man nun deswegen SB Pro gleich als "verbuggte, unrealistische Pseudo-Simulation" verdammen wollte? Die reine Anschauung der Statistik könnte so einen Gedanke ja nahelegen.
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...Sinn und Frommen

Wozu ursprünglich gedacht? Wie im tgl. Einsatz umgesetzt? Was bringt es wirklich?
Man wird das doch sicherlich getestet und Vorgaben für den Einsatz geschaffen haben.Kern des Ansatzes ist, auf den Penetrator mehrere asymmetrische Lasten im Verlauf der Durchdringung des Vorsatzmoduls wirken zu lassen. Sowohl die äußere Oberfläche als auch die im Innern vorhandenen X-förmig verschränkten Blenden belasten den KE-Pfeil mit einer Biegespannung, die im Idealfall bereits ausreicht, um das Geschoß in mehrere Teile zerbrechen zu lassen, die wiederum an unterschiedlichen Stellen auf die 2A4-Hauptpanzerung auftreffen und von der dann "absorbiert" werden.
Selbst wenn das nicht gelingt, trifft der Penetrator-Stab so auf die Panzerung auf, daß seine Längsachse nicht mehr mit seiner Flugrichtung übereinstimmt sondern vielleicht mit 5° bis 10° Abweichung. Auch dies führt dazu, daß die kinetische Energie nicht mehr zur Bildung eines engen und sehr tiefen Kraters ausreicht, sondern ein elliptischer Krater mit größerem Volumen und geringerer Tiefe (=verminderte Durchschlagsleistung) gebildet wird.In beiden Fällen reicht die Stärke der alten Panzerung aus, um die Restenergie des Geschosses aufzunehmen.
Im Fall der Hohlladung führt die Abstandswirkung dazu, daß eventuelle Winkelvariationen des Hohlladungsstachels von vornherein zu mehreren Auftreffpunkten auf die Hauptpanzerung führen. Dies wird noch dadurch verstärkt, daß das elastisch gelagerte Vorsatzmodul seine Position verändert, während der Hohlladungsstachel durchrauscht. Dadurch müssen verschiedene Teile des Stachels das Modul mehrfach durchdringen, was zu einer Bildung von "Halbwellen" im Stachel führt. Man kann sich das so vorstellen wie einen starken Wasserstrahl, in den kurzfristig immer mal wieder ein Hindernis gehalten wird; dann spritzt es vom Hindernis weg. Dies wird dann durch die lange Wegstrecke bis zur Hauptpanzerung nach Strahlensatz zu einer Verbreiterung des Kraters führen (und zu einer Verminderung seiner Tiefe).
Zusätzlich ist zu bedenken, daß Hohlladungen ihre optimale Eindringtiefe nur dann erreichen, wenn sie in einem bestimmten Abstand zur Panzeroberfläche gezündet werden. Dies wird z.B. bei der DM12A1 durch das vorgesetzte Zünderrohr erreicht. Ist das Geschoß zu nah, wird ein Teil des Stachels ausgebildet, während er schon im Kontakt mit der Oberfläche steht, was die formende Stoßwelle der Ladung stört, so daß nur ein dickerer, kürzerer Stachel ausgebildet werden kann. Ist der Abstand hingegen zu groß, dehnt sich der Hohlladungsstachel des Liners über die Grenze seiner Zerreißfestigkeit aus, so daß ein "partikulierter" Strahl (d.h. eine Reihe von kleineren Strahlpartikeln) entsteht, die sich zwar im großen und ganzen noch entlang derselben Bewegungsachse bewegen, aber dennoch an unterschiedlichen Stellen auftreffen und überhaupt die Summe der Durchschlagsleistungen geringer ausfällt als die eines zusammenhängenden Stachels gleicher Länge und Masse.So, mehr kann ich jetzt nicht sagen, ohne daß man anfangen müßte, einen Exkurs in die Hydrodynamik zu machen (von der ich nichts verstehe) und Differentialgleichungen zu nennen (und im Lösen von DGLs bin ich mittlerweile auch ungeübt).
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Seit Version 2.370 sind drei Bugs in der Berechung von Punktewerten beseitigt worden. Möglicherweise war einer von denen verantwortlich dafür, daß der ursprüngliche Plan nicht geklappt hat (ich kann das nicht genau sagen, weil es von den genauen Umständen abhängt, wie die Berechnungsformel in diesem Szenario aussieht bzw. ursprünglich aussah).
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"Beim Reinigen meines Messers löste sich ein Stich."
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Das ist ein Zielscheinwerfer, über den nur die dänische Version Verfügt.
Ich würde es eher als Weißlicht-Beleuchtungsscheinwerfer bezeichnen, denn:ZitatDas Ding wurde auf dem Balkan auf dem 1A5 DK als Ankündigung für einen Feuerkampf erfolgreich eingesetzt.
...diese Formulierung ist unglücklich. Besser wäre es, von der Androhung der Feuereröffnung zu sprechen - um sodann über die erhoffte Abschreckungswirkung ein nicht-letales Wirkmittel zu besitzen. Bei Peace-Keeping geht es ja nicht so sehr um die Vernichtung des Feindes sondern um die Verhinderung von Übergriffen zwischen verfeindeten Parteien. Insofern halte ich das Ding für eine kluge Ergänzug im Rahmen solcher Einsätze. In der afghanisen Provinz Helmand wird der Scheinwerfer sicher deutlich seltener zum Einsatz kommen. -
FASCAMS sind "in game" nicht auslösbar, sollte das so bleiben ??
Über Trigger sollte das doch gehen, oder nicht?
Über den Einsatz von Wurfminensperren entscheidet der Brigade- oder Bataillonskommandeur; ihre Orte und Ausdehnungen werden im Sperrplan vorgegeben (was bedeutet, daß sie im Spiel nicht "freihändig" verschossen werden sollten, welbst wenn es eine Btl-Kdr-Einheit gäbe). Nun könnte man zumindest fordern, Artillerie und Minensperren in der Planungsphase plan bzw. verschiebbar zu gestalten. Das ist legitim, und wenn mich nicht alles täuscht, habe ich das ja schon bei Bugzilla eingetragen.MAW, die gegenwärtigen Beschränkungen beruhen auf den Einsatzgrundsätzen (wie ich sie gelernt habe). Wenn sich diese geändert haben sollten, wäre das natürlich etwas anderes.
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Naja, die Frage ist, wer sich primär auf der eSim Games-Website nach aktuellen Infos umsieht. Die meisten dürften wohl eher zu SteelBeasts.com gehen, und da findet sich ja auch alles (spätestens über die Suchfunktion der Forensoftware). Sicher könnte man mehr aus der eSim Site machen, aber auf die habe ich keinen Zugriff, und in die Foren kann ich halt direkt hineinschreiben. Ist insofern einfacher für mich.
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Was sagt Ssnake denn nun und können wir auf eine finanzielle Unterstützung hoffen ?????
Ich bin noch nicht dazu gekommen, mich näher mit der Frage zu befassen. Werde das aber jetzt tun. Email folgt.
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Neuigkeiten:
1. Ende der Woche wollen wir den Beta-Test abgeschlossen haben.
2. Der T-72 hat eine kleine Schönheitsoperation bekommen und dazu noch ein paar neue Spielkameraden. -
Diese Werte - typischerweise wird 3:1 genannt - gelten im operativen Maßstab, d.h. ab Brigade aufwärts bis Korps-Ebene. Sie auf die taktische Ebene herunterzubrechen ist zwar populär, aber unsinnig. Der Zufall spielt auf der taktischen Ebene eine viel größere Rolle. Ich sag' nur "Eben Emael", wo der Angriff mit 1:100 Unterlegenheit erfolgreich war. Oder die Gefangennahme Montezumas, wo das Verhältnis von Conquistadores und Indios vermutlich bei etwa 1000:1 gelegen hat.
Auf taktischer Ebene dominiert "Granularität", d.h. spektakuläre Erfolge und Niederlagen auf Zugebene treten dicht nebeneinander auf. Ein Einzelpanzer aus überraschender Richtung kann einen ganzen Zug ausknipsen, ebenso kann aber auch ein Zug einen anderen ohne eigene Verluste vernichten, wenn er einen Reichweitenvorteil in deckungsarmem Gelände hat.
Selbst auf operativer Ebene taugt die Daumenregel nicht immer. 1991 ging der Krieg ca. 100.000 zu Null aus. In Vietnam haben die USA fast jede Feindbegegnung taktisch dominiert und strategisch dennoch verloren. Die Tet-Offensive war ein totales Desaster - für den Vietcong, nach herkömmlicher militärischer Lesart. Andererseits gab sie den entscheidenden Stoß für die Entscheidung, die Truppen abzuziehen.
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Ich bin mir nicht sicher, ob ich wirklich wissen will, wie's meiner Panzertruppe dieser Tage geht...
:confused: -
Gleichwohl ist der Trend wohl unvermeidlich. Die treibenden Faktoren sind Kostendruck und der implizite Wunsch unserer westlichen Industriegesellschaften, Verluste nach Möglichkeit zu vermeiden.
Wenn wir die Autonomie so weit treiben, daß es nur noch des Knopfdrucks eines Menschen zur Waffenfreigabe bedarfs, dann gibt es keinen technischen Grund mehr, auch darauf zu verzichten, und eine Horde autonomer Killerroboter auf den Gegner loszulassen. Es wird kommen; ich glaube nicht, daß es sich verhindern läßt. Und sei es auch nur, daß eine aufstrebende Nation mit einem anderen Satz ethischer Wertvorstellungen das Kriegsgeschäft auf diese Weise revolutioniert wie es seinerzeit die Einführung mobiler, über Sprechfunk geführter gepanzerter Gefechtsfahrzeuge war, und deren Konzentration auf Verbandsebene, wie das mal in Deutschland zwischen 1935 und '41 versucht wurde.Ironischerweise, wenn erst einmal die Roboterhorden zu Klump geschossen wurden, wird der Krieg ja nicht aufhören. Dann werden die Klappspaten freigemacht, und man geht sich wieder auf die herkömmliche Weise gegenseitig ans Leder.
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Skynet dankt.
"...but the decision to shoot always remains with the operator."
Ja klar. Vorläufig.Wie gut sich Industrie und Militär an diese Prinzipien halten, konnte man ja letztes Jahr eindrucksvoll in Südafrika sehen, als ein robotisches Flugabwehrgeschütz das Feuer auf die Zuschauergruppe eröffnet hat. Schönen Dank auch.
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Bzgl der Meldung bei Feldmann: Ich meine mich erinnern zu können, dass Ssnake bereits Kontakt dorthin bzw die übergeordnete Dienststelle hatte und dort auf taube Ohren stieß, weil KMW hier sein Monopol halten will.
Ich denke weniger an Verschwörungstheorien. Aber egal: Steter Tropfen höhlt den Stein. Man muß es immer wieder versuchen, wenn man was bewegen will. Is so.
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- Der Fahrer ist stets zur Mitte der Straße orientiert. Wenn man das beherzigt, ist es schon nicht mehr so schlimm.
- Automatikschaltung für den Mietwagen bestellen.
- Als Fußgänger stets zweimal in beide Richtungen gucken, dann ist es egal, wo man anfängt. Es ist aber tatsächlich ein echtes Risiko, ich wär' schon beihnahe zwei Mal übergemangelt worden (letztlich durch eigene Schuld bzw. fehlerhafte Reflexe). Viermal, wenn man die beiden Fahrradzwischenfälle mit einrechnet - nach dem Rechtsabbiegen (!) auf der falschen Straßenseite gelandet, und frühmorgens auf einsamer Landstraße gewohnheitsmäßig rechts gefahren. In beiden Fällen gelang das Ausweichen vor dem Laster nur knapp.
Das Risiko liegt nicht so sehr in den ersten Stunden, da kommt man sich nur blöd und unsicher wie ein Fahranfänger vor. Es tritt nach der Gewöhnungsphase ein, sobald man glaubt, die Sache im Griff zu haben. Da sind ggf. auch die Mitfahrer gefragt, die Augen offenzuhalten und den Fahrer nicht abzulenken - ganz ernsthaft, jetzt.