Geländedaten in Version 4.1

  • Ich zitiere mal aus unserem neuen Handbuch. Im weiteren Verlauf der (sich hoffentlich ergebenden) Diskussion werde ich noch auf die Implikationen dieser Änderungen eingehen:


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  • Hmmmmm... Dann also ohne Zitat-Tag:


    Grundlegende Konzepte

    Steel Beasts erzeugt die virtuelle 3D-Umgebung auf der Grundlage von Kar­ten­daten, die ab Version 4.1 in sogenannten Geländepaketen gespeichert werden. Ein Geländepaket enthält alle notwendigen Daten zum Erzeugen einer Karte und wird in einem einzigen Verzeichnis gespeichert, das einfach mithilfe des Windows Explorers kopiert oder über das Internet oder auf USB-Sticks geteilt werden kann. Mehr Informationen zur Speicherung von Geländepaketen befinden sich in Kapitel 2, Installation und Einrichtung.

    Es gibt zwei Arten von Geländepaketen: Basis-Pakete und Delta-Pakete. Delta-Pakete gehören immer zu einem bestimmten Basis-Paket und enthalten nur die Änderungen zum Basis-Paket. So können kleinere Änderungen für ein Szenario recht einfach vorgenommen werden, ohne die (meist umfangreiche) Basis-Karte selbst zu verändern. Die Anzahl der Delta-Pakete zu einem Basis-Paket ist nicht begrenzt. Delta-Pakete werden in Unterverzeichnissen der jeweiligen Basis-Pakete gespeichert.


    Hinweis: Es gibt keine Delta-Pakete von Delta-Paketen. Ein solches Konstrukt würde zu einer unerwünschten Kaskade von Änderungen vorheriger Änderungen führen. Änderungen an Delta-Paketen werden immer als neue Delta-Pakete gespeichert (oder auch, falls der Ersteller dies wünscht, als neues Basis-Paket).


    Steel Beasts verwendet zwei verschiedene Kategorien von Gelände-Paketen: Abgeschlossene Karten und Karten in Bearbeitung. Überraschenderweise können nur Karten in Bearbeitung noch verändert werden (was unter anderem bedeutet, daß sie unkomprimiert gespeichert werden, um schnelleren Lese- und Schreibzugriff zu gewährleisten. Deshalb benötigen sie häufig viel Speicherplatz auf der Festplatte.) Sobald der Gelände-Entwicker die Arbeit an seiner Karte abgeschlossen hat, sollte er sie mit der Option Bearbeitung abschließen im Dateimenü umwandeln. Damit wird diese Karte in einem schreibgeschützten und komprimierten Zustand gespeichert. Weitere Änderungen an der Karte werden zukünftig als Delta-Paket gespeichert. Nur abgeschlossene Karten können als Grundlage für eine Übung dienen. Im Szenario-Editor können Karten in Bearbeitung allerdings zu Testzwecken verwendet werden (damit der Gelände-Bearbeiter sein Werk einschätzen kann.)


    Ältere Versionen von Steel Beasts (bis 4.0) verwenden ein anderes Dateiformat: Es gibt Hö­henprofilkarten, die In­formationen über die Bodenhöhe enthalten, und Gelände­karten, die die Eigen­schaf­ten des Geländes wie Bodentyp, Vegetation, Stan­dorte von Gebäuden, Straßen und anderer stationärer Objekte enthalten. Die Kombination aus einer Höhenkarte und einer Geländekartendatei ergibt die voll­ständige Beschreibung des virtuellen Gefechtsfelds. Diese Kartendaten aus alten Szenarien können in Version 4.1 mithilfe von Geländepaket erzeugen (Assistent) in neue Geländekarten umgewandelt werden. Dieser Assistent wird später in diesem Kapitel genauer beschrieben.


    Qualitativ hochwertige Karten sind wichtig für eine sauber laufende Simul­a­tion hoher Simulationsgüte, die bei den Anwendern auf Akzeptanz stößt. Nutzen Sie, wenn möglich, im­mer Karten von guter, erprobter Qualität. In einigen Fällen können Änderungen an bestehenden Karten nötig sein, um ein Szenario zu verbessern oder das Erreichen eines Ausbildungsziels zu ermöglichen. Steel Beasts ermöglicht die Bearbeitung von Karten im Gelände-Editor.

    Geländepaket erzeugen (Assistent)

    Es gibt zwei verschiedene Möglichkeiten, um mit dem Gelände-Editor neue Gelände­pakete zu erzeugen: Zum einen ist es möglich, eine neue Karte von Grund auf zu erstellen (der dann Höhen- und Geländedaten hinzugefügt werden müssen. Dazu kann die Karte entweder manuell bearbeitet werden oder Höhen- und Geländedaten in bestimmten Austauschformaten importiert werden.) Es ist aber auch möglich, eine Karte einer alten Version von Steel Beasts zu konvertieren. Es ist sogar mög­lich, ein Geländepaket aus einer Karte zu erzeugen, die in ein Szenario eingebettet ist. Genauere Angaben dazu befinden sich im Kapitel 7, ERSTELLEN EINES SZENARIOS.


    Beide Vorgehensweisen verwenden den Assistenten zum Erzeugen eines Geländepaketes. In diesem Assistenten muß der Anwender den Kartennamen, deren Ersteller und einen Copyright-Hinweis eingeben. Außerdem enthält er ein größeres Textfeld für eine kurze Beschreibung. Unter der Beschreibung kann ein Simulations-Datum festgelegt werden (Diese Funktion wird zur Zeit noch nicht genutzt, wird aber zu einem späteren Zeitpunkt möglicherweise verwendet, um Szenario-Entwicklern, die diese Karte verwenden, Hinweise auf angemessene Organisation der Truppen und Auswahl der Tarnschemas zu geben.)


    In der unteren Hälfte des Fensters befinden sich Informationen zu den Koordinaten der Karte, sowie deren Größe, Projektion, UTM-Zone und den verwendeten Geländetypus. Bei der Konvertierung bestehender Karten können einige dieser Informationen möglicherweise nicht geändert werden, da sie von bestehenden Daten abhängen (Sie können zum Beispiel die Größe einer Karte nicht ändern, wenn Sie eine alte Karte umwandeln).


    Unter diesen Optionen zeigt Steel Beasts, wie groß die Datei wäre, wenn sie als Karte in Bearbeitung (entweder mit niedriger oder hoher Auflösung) gespeichert werden würde, und wieviel Speicherplatz noch auf dem Computer zur Verfügung steht.

    • Achtung: Sollte der Weiter-Knopf ausgegraut sein, enthält der Kartenname wahrscheinlich ungültige Zeichen (in Kartennamen sind nur alphanumerische Zeichen sowie einige wenige Sonderzeichen erlaubt).


    Konvertieren von Karten alter Versionen

    Ältere Versionen von Steel Beasts (bis 4.0) speichern Karten in verschiedenen Dateien und Formaten: Höheninformationen befinden sich in Dateien mit der Endung .hgt/.raw, Geländedaten dagegen in .ter-Dateien. Erstere enthalten Daten zum Geländeprofil, während letztere (die sich immer auf eine bestimmte Höhen-Datei bezogen haben) Informationen zu Gebäuden, Geländearten und ähnlichen Dingen enthalten. Das alles wird noch kompliziert durch die Tatsache, daß Geländedaten immer, Höhendaten dagegen nur auf Wunsch in eine Szenariodatei (vor Version 4.1) eingebettet werden. Dies erfordert verschiedene Varianten, wie Geländedaten aus Karten alter Versionen extrahiert oder konvertiert werden müssen, um ein Geländepaket zu erzeugen.

    • Konvertierung einer Höhenkarten-Datei
    • Konvertierung einer Geländekarten-Datei – damit wird die Höhendatei zu dieser Karte ebenfalls konvertiert
    • Extraktion der Karte aus einem Szenario

    Im Prinzip kann jede dieser Operationen verwendet werden, um ein neues Basis-Paket zu erstellen. Da aber die Anzahl der Höhenkarten, die für Karten alter Ver­sionen verwendet wurden, relativ begrenzt war, und das Gelände-Paket meistens deutlich größer wird als die Karte der alten Version, kann es sinnvoll sein, ein gemeinsames Basis-Paket zu verwenden (für eine bestimmte Höhen-Datei) und Gelände-Pakete für bestimmte Geländekarten oder Szenarien als Delta-Pakete auf der Grundlage dieses Paketes zu erstellen.


    Der Assistent zum Erzeugen von Gelände-Paketen unterstützt diesen Ansatz. Wenn er die Anweisung erhält, eine TER-Datei zu konvertieren, durchsucht er die Liste bereits existierender (abgeschlossener) Basis-Pakete. Stellt er fest, daß eins dieser Pakete auf Grundlage derselben Höhenkarten-Datei erstellt worden ist, bietet er dem Anwender neben der Erstellung eines neuen Basis-Paketes auch die Erstellung eines Delta-Paketes zur bestehenden Basis-Karte an.


    Wird kein bestehendes Basis-Paket gefunden, schlägt die Anwendung dem Anwender vor, ein solches Paket zu erstellen, indem er die Option "Leere abgeschlossene Basis-Karte automatisch erstellen" anwählt. Dies ist der Normalfall und wird dringend empfohlen. Es wird nun neben einem neuen Basis-Paket, das nur die Höheninformationen enthält, ein Delta-Paket mit allen Informationen aus der TER-Datei erstellt. Das Basis-Paket kann sofort für weitere Gelände-Pakete verwendet werden, während das Delta-Paket vom Anwender weiter bearbeitet werden kann.

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  • Was bedeutet das nun?


    Zunächst streben wir an, alle HGT- und TER-Daten, die in früheren Versionen von SB Pro mitgeliefert wurden, zum Start von Version 4.1 bereits fertig konvertiert zu haben uns mit auszuliefern. Alte Szenarien werden dann beim Laden das korrekte Geländepaket identifizieren und zur Laufzeit austauschen. Natürlich empfiehlt es sich, mittelfristig alte Szenarien im neuen Editor zu laden und wieder abzuspeichern, weil man so den Ballast der veralteten Geländedaten loswird und die Szenario-Dateigrößen auf ein Vor-3.0-Maß schrumpfen.


    Es gibt narürlich auf Karten wie Bergen-Schwarmstedt-Hohne, die von Euch erzeugt wurden und die bislang nicht Teil der offiziellen Distribution sind. Die nehmen wir gerne mit auf, wenn folgende Voraussetzungen gegeben sind:


    • Legaler Ursprung der Daten. Wenn die Höhendaten z.B. von DarkAngel im SteelBeasts.com-Forum auf Eure Anforderung erstellt wurden, sehe ich kein Problem. Wurden die Daten von einer Bundeswehr-DVD-Sammlung gezogen, dann ist das ein Problem.
    • Der "Gärtner" - oder, falls es sich um eine Gruppe handelt, alle Gärtner - müssen uns ggf. Ihr Einverständnis zur Verwendung der TER-Datei geben, sonst können wir die Datei nicht annehmen. Dazu wäre ein Formblatt auszufüllen, in dem die Urheberschaft der Geländedaten erklärt wird und eSim Games von eventuellen Haftungsansprüchen Dritter freigesprochen wird. Das Formblatt gebe ich gerne per eMail auf Anfrage heraus.

    In diesem Fall können wir die Geländedaten übernehmen und die Installation für Neuspieler weniger kompliziert gestalten. Zusätzlich zum Direkten Download wollen wir die Geländepakete in einem separaten Installer anbieten, und zwar

    • Auf einem physischen Medium; noch ist unklar, ob das ein USB-Stick würde, eine SD-Karte (eher nicht), ein kleiner Stapel DVDs, ein großer Stapel DVDs (eher nicht), oder ein Stapel BluRay-Disks (auch "eher nicht"). Das hängt stark davon ab, wie Umfangreich das Material sein wird, und das wissen wir erst nach Abschluß der Konvertierungen.
    • Auf einem Webserver, und zwar so in Steel Beasts integriert, daß wenn eine unbekannte Karte erforderlich wäre, sie direkt auf dem bzw. den Server(n) angefragt und einer Download-Warteschlange hinzugefügt werden, die von Steel Beasts unabhängig im Hintergrund läuft und auch nach einem Rechner-Neustart den Download einfach fortsetzt. Nicht nur wir werden einen solchen Server betreiben, Ihr könntet das auch; die Server-Adresse muß der Nutzer dann in Steel Beasts eintragen, so daß Community-Eigene Server durchaus möglich sein werden. Damit müssen sie nicht erst über eine Forensoftware kuratiert werden sondern stünden sofort allen Mitspielern, die denselben Server nutzen, zur Verfügung.

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  • Vielen Dank für die Information.


    Bzgl. der Bergen-Schwarmstedt-Hohne Karte kann ich dazu nur sagen, dass:

    - Die Höhendaten (*.hgt) wurden von "WarUlf" (AFAIK damals Mitarbeiter von Calytrix) zur Verfügung gestellt

    - Nach dessen Aussage stammen die Daten nicht von einer Bundeswehr-DVD sondern von https://asterweb.jpl.nasa.gov

    - In wie weit das nun tatsächlich ein Problem ist, kann ich nicht beurteilen, da ich schlicht nicht weiß, ob NASA-Daten in irgendeiner Form klassifiziert und/oder lizenzbehaftet sind.

    - Ob (und wie) WarUlf überhaupt noch erreichbar ist, kann ich eben sowenig sagen. Eine Freigabe von ihm zu erhalten könnte also sehr schwierig werden.

    - Zum Thema Gärtner weiß ich nur, dass Falli sporadisch noch an der Fulda Karte arbeitet und ich meine die Munster Karte ist auch noch irgendwo in der Pipeline.


    Zum Thema Auslieferung von Geländedaten möchte ich hier noch ein paar persönliche Ansichten loswerden:

    USB Stick wäre aus Sicht der Usability vertretbar. Bei einer SD Karte müsste ein entsprechendes Lesegerät vorhanden sein. Bei mir zwar kein Thema, aber ich denke, die wenigsten, die sonst ohne SD Karten auskommen haben ein entsprechendes Lesegerät zur Verfügung.

    Mit DVDs wäre das sicher ebenfalls umsetzbar und (vermutlich) kostengünstiger als mit USB Sticks. Wobei USB Sticks den Vorteil hätten in beinahe jeder beliebigen Größe verfügbar zu sein. BluRay ist eine ganz schlechte Idee. Die Hersteller hätten zwar gerne gehabt, dass BluRay die DVD ablöst, aber dem war nicht so. Ergo, ich hab zwar an meinem Laptop ein BR Laufwerk, aber ich schätze, damit bin ich einer der ganz wenigen.

    Bzgl. Webserver wäre es tatsächlich sehr gut, wenn man da mehrgleisig fahren kann.Ich dachte direkt an eine Art P2P Lösung, die z.B. auch beim Verteilen von großen Updates bei einigen Spielen (bspw. WarThunder, Wargaming etc.) zum Einsatz kommen.

    Wenn man einen eigenen Server betreiben könnte, würde ich persönlich die Serverlösung bevorzugen.

    "Dass die Bundeswehr 70 Millionen für ein altes Segelschiff ausgegeben hat, finde ich sehr liebenswert. Wie toll wäre es, hätten sie noch ein paar Millionen Euro für Hellebarden und Katapulte übrig."
    - Peter Breuer (@peterbreuer)

  • Bzgl. der Bergen-Schwarmstedt-Hohne Karte kann ich dazu nur sagen, dass:

    - Die Höhendaten (*.hgt) wurden von "WarUlf" (AFAIK damals Mitarbeiter von Calytrix) zur Verfügung gestellt

    - Nach dessen Aussage stammen die Daten nicht von einer Bundeswehr-DVD sondern von https://asterweb.jpl.nasa.gov

    - In wie weit das nun tatsächlich ein Problem ist, kann ich nicht beurteilen

    - Ob (und wie) WarUlf überhaupt noch erreichbar ist

    1. NASA-Daten sind kein Problem
    2. Mit Ulf bin ich stetig in Kontakt - Danke für die Klärung

    Hinsichtlich der Medienwahl bin ich ganz ähnlicher Ansicht (speziell BluRay, aber auch DVD - immer weniger Computer haben überhaupt noch optische Laufwerke gleich welcher Art). SD-Karten klingen vielleicht nicht so ganz super, aber externe Lesegeräte sind ziemlich billig. Die Frage ist also, ist einem ein schneller Datentransfer von einer billigen SD-Karte, für die man noch ein billiges Lesegerät kaufen muß, lieber, als ein gleich teurer USB 2.0 Stick. Ein 3.0 oder 3.1-Stick wird dann nämlich sehr schnell sehr teuer, wenn die Datenmengen nur hinreichend groß werden. Ein fußlahmer USB 2.0-Stick ist letztlich auch nicht so prickelnd, wenn viele Gigabyte verschoben werden sollen.

    Andererseits ist es ja nur ein einmaliger Transfer bei der Installation.


    Hinsichtlich des Webservers sollte man auch vorsichtig mit seinen Wünschen sein. Geländedaten sind umfangreich, selbst wenn sie komprimiert sind, und wenn nur genügend viele Leute auf den Server zugreifen, kommt ganz schön Traffic zusammen. Vielleicht buchen wir was über Amazon Web Services oder so dazu für die Zeit unmittelbar nach der Veröffentlichung, dann wird man sehen, wieviel Traffic es ein Vierteljahr später noch generiert. Ein Selbtläufer ist es jedenfalls nicht unbedingt.

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  • Naja unser Server (nur mal als Beispiel) hat 4 TB Plattenspeicher. Da machen 5 GB Traffic / Monat auch gar keinen Sinn. Laut Anbieter haben wir auch "unbegrenzt" Traffic, ohne Fair Use oder Bandbreitendrosselung (ich hab extra nochmal alle AGB und Zusatzvereinbarungen durchgelesen). Also für "uns" jetzt kein großes Problem ^^

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    - Peter Breuer (@peterbreuer)

  • ...wobei "fair use" natürlich genau der Gummiparagraph ist, über den der Hoster ggf. seine Interessen durchsetzt. Aber klar, darüber kann man nachdenken, wenn es tatsächlich soweit käme. Ich könnte mir vorstellen, daß ein vollständiges Paket von "handelsüblichen" Geländedaten zunächst vielleicht nur 500 GByte umfassen würde (also die Konvertierung dessen, was eh' schon Teil von SB Pro PE ist zuzüglich einer handvoll zusätzlicher Karten).

    Da nur wenige davon "eure" Karten wären, die nicht Teil der offiziellen Distribution wären, sprechen wir in der Praxis wohl zunächst von 50 GByte oder so. Bei 100 Usern ein überschaubares Datenvolumen, was da übertragen werden soll.


    Es gibt aber noch eine andere Perspektive.

    Die interne Auflösung aller Karten wird um den Faktor 512 erhöht. Das sind 128.000 Datenpunkte auf 100km, also 16,4 Milliarden Datenpunkte für eine 100x100km² große Karte, mal 16 Bit Höhenauflösung pro Datenpunkt - 262 Milliarden Bit reine Höhendaten (vor Kompression), also 30,5 GByte. Wie gut sich diese Datenmenge komprimieren läßt, hängt von der Datenstruktur ab. LIDAR-Daten lassen sich effektiv kaum komprmieren, denn jeder Datenpunkt ist ja ein echter Meßpunkt. Die deutschen Bundesländer scheinen nach und nach ihre Gesetzgebung anzupassen und in einigen Bundesländern ist man mittlerweile soweit, daß die Landesvermessungsämter ihre Daten kostenlos herausrücken, inklusive LIDAR-Scans. Da gerät also echt was in Bewegung.


    Wer also noch unser Video vom letzten Jahr in Erinnerung hat - das LIDAR-Gelände der Sanndünen stammt von der Kallemærsk-Heide in Oksbøl - dem ist natürlich klar, daß er Gelände in dieser Qualität will. Und wenn man es bekommen kann...? Warum also nicht.

    Und das wiederum führt zur absehbaren Inflation der Geländedatenmengen. Wenn man nach und nach die alten Höhendaten durch LIDAR-Scans ersetzt, dann werden aus 500 GByte schnell 3TByte. Und spätestens dann wird das zum Problem für jeden, der nicht-kommerziell so einen Geländedatenserver betreiben will. Jetzt ist es noch nicht soweit, das wird sicher auch noch Jahre dauern, bis es so viele Geländepakete werden, die solche Eigenschaften aufweisen. Aber man sollte es im Gedächtnis behalten. Der Umstieg auf hochauflösendes Gelände hat eben doch seinen Preis.

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  • Ooops, na dann seht mal zu, wie ihr 500 GB verschicken wollt ^^ Von Corsair gibt's bei einem international tätigem Versandhändler gerade einen 1 TB USB Stick für schlappe 329,- Teuro ^^


    Und wie gesagt, wir haben kein fair use. Ergo muss der Provider einen Traffic von 500 TB oder mehr klaglos akzeptieren. Auch wenn er dann wohl alles dafür tun wird den Vertrag zu kündigen. ^^


    Nachtrag: ich hab's mit den Smileys ein wenig übertrieben, sry dafür (kein trauriger Smiley)

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    - Peter Breuer (@peterbreuer)

  • Wie gesagt, jetzt unmittelbar erwarte ich eher 50 GByte (vielleicht sogar nur 32...), paßt also problemlos auf einen Stick (ggf. zusammen mit der Programminstallation). Und wir werden sicher nicht mehr als eine Handvoll wirklich hochauflösende Geländedaten in die Installation packen (Sennelager wäre ein Kandidat). Insofern ist der Umstieg erst mal nicht so das Problem.

    Und in der langfristigen Perspektive ist natürlich zu erwarten, daß die Kosten für Speichermedien weiterhin näherungsweise exponentiell sinken.

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  • Meine aktuelle Map "Schwarmstedt-Bergen-Munster" habe ich dafür bereits an Ssnake gesendet und Zwecks Konvertierung inklusive der Themes Herbst-Sommer-Winter zur Verfügung gestellt.

    mkG

  • Ich hab z.b. keinerlei Ahnung mehr von wem ursprünglich die Höhendaten für die Fulda-Karte kommen.

    War die "alte" beim Release mit dabei oder war die zum Runterladen? Zu lange her irgendwie...


    Inwiefern ändert sich denn die Bearbeitung der Höhendaten, Nils? Wenn ich das noch zusammenkriege, dann war das mit der bisherigen Prozedur auch nur mit einem bestimmten Tool möglich.

    Kann man dann z.B. im Editor selber Höhen erstellen für Strassenüberführungen, oder Vertiefungen für Strassen?

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    "Religion (und so manch andere Weltanschauung) ist Wahnsinn im Kleide der Rationalität, Satire und Komik Rationalität im Kleide des Wahnsinns." Tim Wolff 2015
    Aufstehen, Krone liegen lassen, Haare zerzausen und Eskalieren gehen!

  • na sowas aber auch ;) danke sehr, weiss ich das auch mal haha

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  • Inwiefern ändert sich denn die Bearbeitung der Höhendaten, Nils? Wenn ich das noch zusammenkriege, dann war das mit der bisherigen Prozedur auch nur mit einem bestimmten Tool möglich.

    Kann man dann z.B. im Editor selber Höhen erstellen für Strassenüberführungen, oder Vertiefungen für Strassen?

    Der Geländeeditor wurde um mehrere Funktionen erweitert. Man kann Straßen über das Grundniveau anheben (oder absenken), und zwar auch mit unterschiedlichen Höhen für den Start- und Endpunkt einer Straßenvektorlinie. Somit ist der Bau von linearen Rampen möglich. Dabei können die Breite der Straßenschulter und der Böschungswinkel ebenfalls gesetzt werden.


    In ähnlicher Weise kann man Straßenglättung in Querrichtung betreiben; dabei wird dann hangseiting die Böschung eingeschnitten und Talseitig aufgefüllt. Das Problem ist nur, daß die automatische Behandlung im Allgemeinen unbefriedigende Resultate liefert, weil Kreuzungen keinen gemeinsamen Knotenpunkt haben, sonst könnte man automatisch lineare Rampen von jedem einzelnen Knotenpunkt zu seinen Nachbarn bauen, ohne deren Höhe zu verändern.

    Aber die Straßenvektorlinien lassen das im Moment noch nicht zu, Verzweigungen und Verschmelzungen zu definieren, schon gar nicht mit unterschiedlichen Straßentypen. Da müssen wir noch viel Arbeit 'reinstecken, bevor das ordentlich funktioniert. Insofern ist die grundlegende Technologie da; es mangelt an Qualität der Ausgangsdaten und an den genannten Meta-Eigenschaften der Datenstrukturen, die zuerst entwickelt werden müssen, bevor man darangehen kann, die Straßenglättungs-Funktionen komfortabel zu gerstalten.


    Wir wären da gerne weitergekommen, aber es war zu viel Arbeit, um das noch vor einem Release fertigzustellen. Daß wir für die Umstellungsarbeiten noch fast drei Jahre benötigen würden, haben wir im Sommer 2016 nicht erwartet. Überhaupt wäre ich gerne viel weiter gekommen, als wir sind. Aber manche Dinge findet man erst heraus, wenn man sie in Angriff nimmt, alle Komplikationen sind leider nie vorherzusehen.



    Man kann jetzt also auch die 1m-, 3m-, und 6m-Wasserläufe als Straßen behandeln und unter das umgebende Niveau absenken, z.B. -2m, mit minimaler Schulterbreite und 60° Böschungswinkel. Damit entfalten dann auch kleine Bäche Hinderniswirkung. Problematisch sind die Kreuzungsstellen mit Straßen. Hier muß man den Wasselauf einige Meter vor und hinter der Kreuzung auftrennen, bevor man die Absenkung vornimmt - oder aber man muß hinterher die Absenkung für die Straße wieder reparieren, was auch blöd ist.

    Und man kann natürlich eine Straße orgendwo hinsetzen, darunter eine Rampe bauen, und die Straße hinterher wieder löschen. Dann hat man einen Damm. Oder eine Senke (wie die alten "Ditches" in Version 1.0).


    Ein nächster Schritt wäre wohl. für Straßen bestimmte Querprofile zu definieren, damit man z.B. automatisch Straßengräben parallel führen kann. So etwas von Hand zu machen wäre unzumutbar, das muß prozedural erfolgen, aber auf eine Weise, die nicht mehr neue Probleme schafft als sie alte beseitigt. Und dann müßte unsere KI auch kleinräumige Bodenstrukturen mit Hinderniswert erkennen und umfahren. Man sieht, die Arbeit geht uns nicht aus.

    Besser wäre es natürlich, wenn die Qualität der Ausgangsdaten besser würde. Wenn man LIDAR-Scandaten gleich in Auflösungen unter 1m Gitterweite hekommt, kann man sich den Rampenbau fürs Straßennetz weitgehend sparen. Dafür wächst dann aber die Dateigröße, vgl. mein Eingangsstatement... (kleiner Seufzer).

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  • Und noch ein Abschnitt aus dem Handbuch:


    Straßen und Objekte bearbeiten


    Im Bearbeiten- Menü befinden sich folgende Optionen zur Bearbeitung der Eigenschaften bestehender Straßen:

    Brücken generieren erzeugt Brücken für alle Straßenabschnitte, die auf Wasser-Geländefeldern liegen. Der originale Straßenabschnitt wird dabei entfernt und durch die Brücke ersetzt. Im Allgemeinen funktioniert dies gut, allerdings können Straßenabschnitte, die parallel zu einem Fluß- oder Seeufer verlaufen, bei zu großer Nähe ebenfalls in Brücken umgewandelt werden.

    Straßen glätten kreiert für alle Straßen der Karte eine Straßenschulter vorgegebener Breite (abhängig vom Straßentyp) und daran anschließend eine Böschung, und sorgt damit für eine horizontale Ausrichtung des Straßenquerprofils. Diese Operation ist abhängig von der Größe der Karte und der Zahl der Straßenobjekte ziemlich rechenaufwendig. Zudem ist damit zu rechnen, daß die so generierten Böschungen speziell in hügligen oder gar bergigen Regionen beträchtliche (und daher störende) Änderungen am Höhenprofil verursachen. Wir empfehlen stattdessen die minimalinvasive Einzelfall-Behandlung problematischer Straßenabschnitte.


    Wählen Sie Brücken für ausgewählte Straßen generieren (Umsch+B) zum Erstellen einer Brücke zwischen den Endpunkten zweier bestehenden Straßen, die Sie zuvor ausgewählt haben müssen (Umsch+Linksklick).

    Ausgewählte Straßen glätten öffnet einen Dialog (Umsch+F), um für die ausgewählte Straße die folgenden Parameter einzustellen:

    • Max. Steigung [°] legt die Steigung in Verlaufsrichtung der Straße fest
    • Max. Neigung [°] begrenzt die Neigung einer Straße quer zu ihrem Verlauf fest
    • Schulterbreite [m] legt die maximale Breite der Straßenschulter beiderseits der Fahrbahn fest (d.h. Gesamtbreite der Straße = Breite der Fahrbahn zzgl. 2 x Straßenschulterbreite).

      In der Praxis hat sich bewährt, nicht unter 2,34m zu gehen. Darunterliegende Werte führen oft zu sichtbaren Verwerfungen im Fahrbahnbereich.

    • Böschungswinkel [°] legt die Steigung der Böschung fest. In der Realität ist dieser Winkel abhängig vom Untergrund (und den örtlichen Platzverhältnissen; notfalls kommt Mauerwerk zum Einsatz). Steel Beasts begrenzt die Winkel auf Werte zwischen max. 80° (empfehlenswert für felsigen Untergrund, enge Platzverhältnisse, und für starke Hangneigungen) und min. 20° (für extrem lockere und trockene Böden liegt der natürliche Grenzwert bei etwa 25°).

    Die meisten Militärfahrzeuge sind für die Überwindung von Steigungen bis 60° spezifiziert. Wenn Sie also einen größeren Winkel setzen, kann die Straßenböschung eine starke Hinderniswirkung entfalten. Andererseits sind steile Böschungen hilfreich, um großflächige Änderungen des Geländeprofils zu vermeiden, speziell in der Nähe zu Gebäuden.

    Einebnen unter gewählten Objekten öffnet (Strg+F) einen Dialog mit dem äußerst eleganten Titel Einstellungen von Objekt-Geländeebnung. Hier kann das Gelände unter dem Mittelpunkt des ausgewählten Gebäudes (oder eines anderen Objekts) angehoben oder abgesenkt werden. Zusätzlich kann die Breite eines Saums um die Außengrenze des Objekts festgelegt werden; i.A. ist der Minimalwert von 78cm ausreichend. Durch Abwahl des Kästchens Glättung könnte man einebnen ohne einzuebnen, was in seltenen Ausnahmefällen weniger sinnlos sein mag, als es sich gewiß anhört.


    Erhöhen Sie eine bestehende Straße (Umsch+R) mit Ausgewählte Straße anheben. Der Startpunkt des gewählten Teils der Straße ist an einem grünen Punkt zu erkennen. Wird Ausgewählte Straße anheben gewählt, öffnet Steel Beasts den Dialog Straße anheben/absenken. Hier können nun Start- und Endhöhe der Straße eingegeben werden, sowie Schulterbreite und Böschungswinkel verändert werden. Die unmodifizierte Anwendung hebt oder senkt die Straße auf ganzer Länge zum umgebenden Gelände, was außer zum Deichbau eher selten in der Realität vorkommt. Mit dem Auswahlkästchen Rampe wird hingegen das Höhenprofil vom Ausgangspunkt (größeres, grünes Vertex) zum Endpunkt (kleines, schwarzes Vertex) linear angepaßt. Dabei kann die Höhe von Anfangs- und Endpunkt relativ zum umgebenden Gelände eingegeben werden, oder bei Auswahl des Kästchens Absolute Höhe in, nun ja, absoluter Höhe. Dabei werden die Werte für Starthöhe und Endhöhe direkt im Dialog eingefügt.


    Wiederherstellung gewählter Straßen kann verwendet werden, um Änderungen zu verwerfen (Strg+S). Diese Funktion steht nur solange zur Verfügung, wie das originale Höhenprofil noch vorhanden ist, also z.B. nach Umwandlung einer HGT-Datei. Wird ein abgeschlossenes Basispaket als neues Basis- oder Deltapaket (in Bearbeitung) gespeichert, können die im ursprünglichen Basispaket veränderten Straßenprofile nicht mehr in den „Urzustand“ vor ihrer Bearbeitung versetzt werden.


    Kurvenglättung ein-/ausschalten glättet den Verlauf der Straße (Umsch+S) mittels einer Spline-Funktion.

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  • F*** 8| na Prost Mahlzeit
    Klingt extrem cool das Ganze - mit viel Arbeit für mich verbunden haha


    Also bevor ich die Fulda Karte so freigebe und zur Verfügung stelle, würde ich mir dieses neue Feature gerne ansehen und versuchen zu implementieren.

    Benötige ich denn dann nicht auch genauere Höhendaten, mit höherer Auflösung als die bisherigen?

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  • Nein, man kann die alten Karten ins neue Format konvertieren, dann stehen auch die entsprechenden Editiermöglichkeiten zur Verfügung (z.B. Glättung des Geländes unter Gebäuden). Das bestehende 12,5x12,5m² Gelände wird in 0,78125²-Unterkacheln zerlegt (das ist dieselbe Auflösung, wie sie schon immer bei den geschobenen Stellungen verwendet wurde), dann können die Höhenwerte dieser Unterkacheln entsprechend angepaßt werden.


    Dann wird über dieses 0,78125m-Gitter ein nochmals viermal höher auflösendes Mesh gelegt, daß prozedural die Oberfläche etwas zerknittert, entsprechend der Welligkeit-Werte im Geländetypus für die jeweilige Bodenart. Szenarien, die vor Version 4.1 erstellt wurden und auf alte Geländedateien verweisen, werden nach Möglichkeit einer konvertierten Karte zugeordnet (leider gibt's da so viele Spezialfälle, die zu berücksichtigen sind, das war in der Umsetzung kein Vergnügen). Falls das nicht möglich ist, kann man immer noch die im Szenario eingebetteten Geländedaten extrahieren, konvertieren, und dann dem Szenario wieder zuweisen.


    Generell haben alte Karten häufig das Problem, daß die Welligkeit (und auch andere Werte wie Bodenhärte, Traktion) auf 1,0 oder 0,0 gesetzt wurde. Das sind natürlich EXTREMWERTE, entsprechend einem alpinen Geröllfeld oder so. Deswegen werden wir bei alten Szenarien pauschal die Welligkeit jeweils um 50% reduzieren, damit es nicht ganz so brutal wird. Denn natürlich sieht es nicht so natürlich aus, wenn ab Waldkante maximale Hügeligkeit herrscht, auf der Wiese davor aber alles spiegelglatt ist. Ackerland dürfte in der Regel ziemlich flach sein, eine Heidewiese liegt vielleicht bei 25%, schweres Gelände wäre wohl zwischen 30 und 60% zu verorten. Radfahrzeuge sollten Gelände mit Welligkeit 40% oder höher tendenziell meiden, KettenFz vielleicht bis 80%, aber dann wäre normalerweise wirklich Schluß.

    Ähnlich ist es mit Staubneigung: 0% ist in der Natur praktisch nur in Sümpfen zu finden, 100% wäre extremes Wüstengelände wie in Südspanien, Afghanistan u.ä.; 20...60% wären für mitteleuropäisches Gelände wohl normal. (Zur Erinnerung: Diese Werte gelten für ausgetrocknete Böden (!), daneben gibt's ja noch den Wert für nasse Böden, und SB Pro bildet dann ja einen Mittelwert, je nach Wetterlage.)


    Die Bodenhärte wird auch viel zu häufig auf 1,0 gesetzt. Jenseits von 0,95 werden Stellungen und Schützenmulden nicht mehr geschoben/gegraben, sondern müßten gesprengt werden. Daher sollte man auch hier mit der Bodenhärte vorsichtig sein; die Bodenhärte wird auch irgendwann die Zeit beeinflussen, in der zur Laufzeit eines Szenarios ein PiPz eine Stellung schieben kann. Spätestens dann wird man sich über diese Frage Gedanken machen müssen.


    Traktion ist auch so ein Thema. 1,0 heißt: Heißer Rennreifen auf warmem Asphalt. Kommt in der Natur eher selten vor. ;)

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  • Meine aktuelle Map "Schwarmstedt-Bergen-Munster" habe ich dafür bereits an Ssnake gesendet ...


    ...und sie wird auch im Installationspaket enthalten sein.

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